UGL - Markt Egloffstein

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Wanderung zum Todtsfeld,

weiter nach Thuisbrunn und zur Schlossberganlage

Grüner Kreis 10,5 km ca 4 Stunden.


Wir beginnen unsere Wanderung an der Wandersäule auf dem Parkplatz des Hotels "Zur Post", wo wir uns vor dem Abmarsch noch tüchtig stärken können. Die Wandermarkierung zeigt einen grünen Kreis und die Entfernung auf dem Rundweg wieder zurück bis zu diesem Parkplatz beträgt 10,5 km.

Wir folgen der Hauptstraße Richtung Osten und erblicken auf der rechten Seite den idyllisch gelegenen Kurgarten. Wir sollten nicht vorbeigehen, sondern einen Blick hineinwerfen. Vom oberen Ententeich schlängelt sich ein kleiner Bach überspannt von zwei Holzbrücken durch diese Anlage. Viele Bänke laden zum Ausruhen ein und es fallen uns zwei Gingko-Bäume auf, welche aus Anlass des 250sten Todestages Goethes 1999 gepflanzt wurden. Egloffstein ist durch die Julie von Egloffstein in besonderer Weise mit Weimar und Goethe verbunden. Sie sollten auch nicht den kleinen Musikpavillon übersehen, der wie geschaffen für kleine Sommer-Serenaden zu sein scheint.
Nun folgen wir der Hauptstraße weiter in Richtung Osten. Dabei passieren wir links die Tankstelle und haben zu unserer Linken einen Nebenarm der Trubach. Wir gehen weiter geradeaus und queren dann die Hauptstraße an der Stelle, an der sie die scharfe Linkskurve macht. Wir lassen links den Festplatz des Marktes Egloffstein liegen und passieren gleich rechts das ehemalige „Cafe am Weg".
Unser gut mit dem grünen Kreis und dem Hinweisschild „Schlossberganlage" markierter Wanderweg steigt nun leicht an. Kurz nach Unterquerung der Stromleitung wählen wir die linke untere der drei möglichen Richtungen. Jetzt haben wir neben der Markierung mit dem grünen Kreis auch eine solche mit einem blauen Kreuz. Links schauen wir hinab auf die sich mäanderförmig durch die Wiesen schlängelnde Trubach. Dahinter verläuft die Straße ins obere Trubachtal und nach Gräfenberg. Und wenn wir Glück haben hören wir von der kleinen Koppel den Esel schreien.
Der Ortsteil, den wir halb links voraus sehen, heißt Hammerbühl.
Nun macht unser Weg einen rechten Bogen und geht in südliche Richtung. Rechts neben dem Weg verläuft ein kleiner Bach, den wir je nach Jahreszeit mal wütend und mal zahm erleben. Er leitet das Wasser vom Todtsfeld in die Trubach. Wir lassen uns nicht dadurch irritieren, dass wir manchmal als Markierung nur ein blaues Kreuz finden. Kurz danach werden wir neben dem blauen Kreuz auch wieder unseren grünen Kreis finden.
Nun sind wir am Todtsfeld, das seinen Namen den vielen von allen Seiten zuströmenden Bächen verdankt, den Todtsfällen Im Frühjahr führen sie so viel Wasser, dass sich zwei kräftige Wasserfälle ausbilden.
Übersehen wir nicht den schattigen Rastplatz für eine kleine Pause.
Nachdem wir die Brücke überquert haben gehen wir den geschotterten Weg weiter nach rechts. Blaues Kreuz und grüner Kreis markieren die gleiche Wegstrecke. Der Weg führt nun in einem rechten Bogen um die Wasserfälle herum und steigt gut gekennzeichnet durch den grünen Kreis leicht an. Gingen wir unten zu Beginn des Bogens den kleinen Weg geradeaus, kämen wir nach Hohenschwärz. Wir wollen aber zunächst nach Thuisbrunn. Also folgen wir dem Weg weiter bergauf, in der Kurve zweigt ein Weg nach links ab, den gehen wir nicht, sondern bleiben auf dem Hauptweg geradeaus.
Oben auf der rechten Seite sehen wir eine schöne Felslandschaft mit einer Hütte des Fränkischen Schweiz Vereins. Aber auch links unseres Weges passieren wir mehrfach gewaltige Felsen, die sich zum Klettern hervorragend eignen und in den letzten Jahren von Bäumen und Sträuchern befreit wurden, um das landschaftstypische Bild der Fränkischen Schweiz zu zeigen. Rechts jenseits des Wiesengrundes mit dem kleinen Bächlein eine Trockenlandschaft mit den dafür typischen Gewächsen, wie z.B. Buchsbaum und Wacholder.
Der Weg ist vom Fränkischen Schweiz Verein der Sektion Egloffstein gut markiert und geht nach dem Anstieg nunmehr eben weiter und fällt sogar leicht ab. Nach einer leichten Linkskurve sehen wir die Burgruine Thuisbrunn, die auf einem Felssporn steht. Nun steigt der Weg wieder leicht an und geradezu blicken wir auf den Turm der Pfarrkirche von Thuisbrunn. Unten rechts sehen wir einige Fischweiher, die den „Gasthof Seitz" in der Ortsmitte mit frischen Forellen versorgen.
Der Weg steigt zu dem oberen Ortsteil von Thuisbrunn noch einmal leicht an und dann stehen wir unvermittelt vor der Pfarrkirche. Diese und den kleinen Friedhof, durch dessen schmiedeeisernes Tor wir noch einmal einen schönen Blick auf die Burgruine haben, lassen wir rechts liegen. Die Markierung des grünen Kreises ist gut sichtbar.
Wir sind nun eine knappe Stunde unterwegs und haben uns eine Stärkung verdient. Darum gehen wir in dem unteren Ort zum „Gasthof Seitz", der gut kenntlich ist durch die rot/weißen Fensterläden.
Er ist bekannt für seine Wildspezialitäten, denn der Besitzer ist ein weithin bekannter Jäger, wie wir leicht an den Trophäen im Inneren werden feststellen können. Am Donnerstag können wir leider dort nicht einkehren, denn an diesem Tage ist Ruhetag.
Wenn wir aus dem Gasthof kommen gehen wir links die Dorfstraße entlang, also Richtung Westen. Rechts an der Telefonzelle nicht nach rechts abbiegen, sondern weiter die Dorfstraße bis wir zu einem Straßenschild „Egloffstein" kommen. Diese Straße gehen wir rechts herauf. Bald kommt ein weiteres Straßenschild „Dietersbeg" nach rechts. Dort gehen wir nicht hinein. Aber gleich danach führt uns nach links ein Feldweg, der auch gut mit dem grünen Kreis gekennzeichnet ist. Nach nicht einmal 100 m folgen wir dem Feldweg nach rechts zum Schlossberg, den wir im Hintergrund schon sehen. Wir gehen eben auf einem neu angelegten Flurbereinigungsweg. Links von unserem Weg sehen wir jetzt die Straße von Thuisbrunn nach Haidhof. Wir kommen jetzt an eine Weggabelung, an welcher sich ein schöner Rastplatz befindet. Wir gehen nicht links Richtung Straße sondern halbrechts leicht bergab. Jetzt sehen wir direkt vor uns den Felsen des Schlossberges. Als Gruppe können wir auch mit dem Wirt des Schlossberg-Hotels vereinbaren, dass er uns auf den Schlossberg eine deftige Brotzeit bringt. Ansonsten können wir mit Ausnahme montags in diesem Hotel zu jeder Tageszeit gut essen und trinken.
Sollten wir dem widerstehen, wandern wir weiter und lassen die eingezäunte Anlage des seismologischen Zentrallaboratoriums Gräfenberg, kenntlich an dem dunkelbraunen Gebäude, links liegen. Nachdem wir diese Anlage passiert haben, führt uns der grüne Kreis rechts herauf zum Schlossberg. An der dicken Buche direkt am Eingang zum Wald finden wir wieder unsere Markierung. Wir stoßen stumpf auf einen Weg und unsere Markierung weist uns nach links. Es geht leicht bergauf. Dann beginnt rechts abbiegend von dem breiten Fußweg, den wir gerade gegangen sind, der Aufstieg zum Schlossberg, gut kenntlich mit der Bezeichnung „Schlossberg" und dem grünen Kreis. Kurz unterhalb des Gipfels mit der Burgruine kommen wir auf den Rastplatz, wo wir uns auch eine Brotzeit servieren lassen können.
Der große senkrecht aufragende Stein ist ein heidnischer Opferstein. Wenn man um den Fels nach links herumgeht sieht man noch die Mauerreste der alten Burganlage. Der Weg rechts herum führt uns auf den Gipfel. Dazu haben wir einige Treppen hoch zu steigen, um schließlich auf dem Kamm des Felslabyrinths auf befestigten Steigen und über eine hölzerne Brücke den Gipfel des Schlossberges zu erklimmen und von dort eine atemberaubende Rundsicht zu genießen. Die Bank dort oben ist von der Plettner-Stiftung, benannt nach dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Firma Siemens, Herrn Dr. Plettner, gestiftet. Über den Ort Haidhof hinweg sehen wir im Hintergrund ein großes Windrad. Es steht in unmittelbarer Nähe der 1000-jährigen Linde, unter der früher Recht gesprochen wurde. Wir müssen wieder bis zum Rastplatz zurück, da es keine andere Möglichkeit gib. Dort angekommen, wenden wir uns nach rechts. Dieser Weg führt bequem durch einen herrlichen Laubwald. Lassen wir uns nicht durch andere Markierungen, wie z.B. ein grünes Dreieck, irritieren. Nach wenigen Minuten sind wir unten auf dem Hauptweg, den wir nach rechts gehen.
Der Wald ist sehr wildreich, wie auch an den vielen Hochsitzen kenntlich. Sollten wir mit einem Hund gehen, leinen wir ihn an. Wir bleiben immer auf dem Hauptweg. An der rechten Seite passieren Sie jetzt einen kleinen Moorsee.
Dann kommen wir auf eine größere Weggabelung, von der ein breiter Weg nach rechts abgeht. Wir bleiben auf unserem Weg geradeaus. Durch die Bäume hindurch sieht man auf der linken Seite große Felsbrocken. Nach ca. einer halben Stunde ab Erreichen des Hauptweges stehen wir auf einer Wiese und schauen nach Egloffstein.
Wir gehen weiter geradeaus, überqueren einen Fahrweg und unterqueren zwei Hochspannungsleitungen. Linker Hand passieren wir eine kleine Feldscheune. An ihr haben wir als Markierung einen grünen Querstrich. Nunmehr kommen wir an die Straße Egloffstein &endash; Thuisbrunn. Wir folgen der Straße zunächst nach links und erreichen auf direktem Wege Egloffstein. Wir können die Straße auch queren, gehen durch den Kirschgarten und kommen zur Forellenzucht Arlesbrunnen. Dort links herunter, die eingezäunte Forellenzucht rechts liegen lassend, erreichen wir auch Egloffstein.
Gehen wir die Straße, haben wir an der rechten Seite eine schöne Pferdekoppel und anschließend auf dem Schelm das Anwesen des weltberühmten russischen Clowns Popov. Die von uns benutzte kleine Straße mündet beim Werkstoffhof Egloffstein auf die größere Straße von Egloffsteinerhüll kommend. Und schon stehen wir vor dem Ortseingangsschild „Egloffstein". Nun haben wir nur noch wenige Meter bis ins Zentrum dieses Felsenortes, der auch gern als die Perle der Fränkischen Schweiz bezeichnet wird.
Sie sollten diese Wanderung als eine Ganztageswanderung anlegen, zumal es viele schöne Einkehrmöglichkeit auf dieser Wanderung gibt. In Egloffstein z.B. das Hotel „Zur Post", das Gasthaus „Zur Linde" und das Café Wirth.
Das „Hotel zur Post" hat montags Ruhetag, die anderen haben in der Saison immer geöffnet.
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