UGL - Markt Egloffstein

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Informationen für unsere Senioren und ihre Angehörigen
Im März 2007 stellten die UGL- Gemeinderäte Andresen, Thäter und Wiesenhütter den Antrag zur Bestellung eines Seniorenbeauftragten. Egloffstein war die letzte Gemeinde im Landkreis ohne Ansprechpartner für Senioren. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag mehrheitlich zu (Sie können ihn hier nachlesen). Dennoch dauerte es unter Altbürgermeister Christian Meier noch ein ganzes Jahr, bis am 13.3.2008 bei einem Treffen von aktiv Tätigen im Seniorenbereich, Frau Gudrun Hoyer (Egloffstein) als Seniorenbeauftragte und Frau Heidi Förtsch (Affalterthal) als ihre Stellvertreterin bestellt wurden.
Ein Glücksgriff, denn Frau Hoyer ist durch ihre langjährige Lehramtstätigkeit an der Volksschule Egloffstein in allen Ortsteilen bekannt und geschätzt, ebenso Frau Förtsch, die viele Jahre in der Gemeindeverwaltung als Kämmerin tätig war.  
Frau Gudrun Hoyer ist jeden Mittwoch von 10 - 11 Uhr für Terminvereinbarungen und Fragen unter der Telefonnummer 09197 - 356 erreichbar. In dringenden Fällen auch ausserhalb dieser Zeit. Email: gudrun-hoyer@t-online.de
Frau Heidi Förtsch: 09197 / 229, Email: heidi-foertsch@t-online.de
Foto links: Frau Gudrun Hoyer

Was läuft für Senioren im Markt Egloffstein? 
4. Seniorentag
Am 19. Oktober fand im Mehrzweckhaus in Affalterthal der 4. Seniorentag des Marktes Egloffstein statt. Es gab wieder interessante Informationen zum Alter und zur Gesunderhaltung. Die Veranstaltung erfreute sich, wie schon in den Jahren zuvor, großen Zuspruchs.
Zuerst referierte Dr. Helge Schneider in einem Vortrag über die Möglichkeiten alter Menschen in Norwegen - seine norwegische Mutter lebt dort in einem Seniorenheim. Er berichtete, daß die meisten benötigten Hilfen und Dienstleistungen im Alter, wie z.B. Einkaufsservice oder Fahrten zum Arzt kostenlos sind und von der Allgemeinheit getragen werden. Die Altenheime sind ausschließlich mit geräumigen Einzelzimmern ausgestattet. Die Kosten dafür sind flexibel und richten sich nach dem Einkommen: 2/3 des Geldes werden für die Heimkosten berechnet, 1/3 behält der Bewohner für seine privaten Bedürfnisse. Somit ist ein Platz im Seniorenheim für jeden Norweger bezahlbar. Wie beneidenswert! Dazu muß man aber wissen, daß Norwegen ein reiches Land ist. Es gehört nicht der EU an und hat große Erdöl-Einnahmen aus der Nordsee. Damit stehen reichlich Mittel für soziale Zwecke zu Verfügung.
Nach dem Vortrag dehnten und streckten sich die Zuhörer und Zuhörerinnen unter Leitung von Frau Elke Raschzog Falk 10 Minuten lang mit Lockerungsübungen . Danach gab es leckere Torten und Kuchen, Kaffee oder Tee.
Im Anschluß informiert Dr.Dr. Gosberth Weth unter dem Thema "fit im Alter" über neue Forschungsergebnisse bei altersbedingtem verminderten Gehirnstoffwechsel und damit einhergehender Demenz. Ein von ihm entwickelter Bluttest weist z.B. schon Jahre vor dem Ausbruch die Morbus Alzheimer-Krankheit nach - allerdings nicht die erblich bedingte äußerst seltene Variante. Mit zielgerichteter Vorsorge kann die Krankheit in Schach gehalten, bzw. der schwere Verlauf stark abgeschwächt werden. Anhand von Daten von Patienten, die entsprechend therapiert wurden, konnte er eine deutliche Besserungen zeigen. Auf der Internetseite von Dr.Dr. Weth erhalten Sie weitere Informationen.
Tag der offenen Tür in Mostviel
Am Sonntag den 11. September öffnete das Tageszentrum Mostviel des Diakonischen Werkes Bamberg-Forchheim die Türen. Der Tag der offenen Tür begann um 11 Uhr mit einem Gottesdienst mit Frau Pfarrerin Zeitner und Mitgliedern des Egloffsteiner Chors. Ab 12 Uhr gab es ein gemeinsames Mittagessen mit verschiedenen Bratwurstvariationen und am Nachmittag wurde selbst gebackenen Kuchen und Kaffee angeboten.
Zwischen Mittagessen und Kaffeetrinken wurden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten mit Heilkräutern vorgestellt und es gab ausführliche Informationen rund um das Tageszentrum. Viele interessierte Besucher nahmen die Möglichkeit war, sich am Tag der offenen Tür im Tageszentrum zu informieren.

Alter trifft Jugend
"Lokale Bildungslandschaften" heisst eine, auch in Egloffstein, durchgeführte Aktion. Bildungsträger, wie z.B. Schule, Kindertagesstätte, Kirche und Vereine sollen sich vernetzen mit dem Ziel, dass das vielfältige Wissen der älteren Generationen an die Jugend weitergegeben wird. In Egloffstein treffen sich Schulkinder aus der 1. bis 4. Klasse der Grundschule, mit älteren Damen aus der Gemeinde im Mehrzweckhaus Affalterthal oder im Gemeindehaus Bieberbach, um miteinander zu reden. Die Älteren erzählen von früher und wie das Leben damals war. Gemeinsam werden Spiele gespielt, bei denen den Kindern z.B. Schachspielen beigebracht wird. Bei schönem Wetter wird auch gerne gewandert. Die Nachmittagstreffen machen Spass und kommen bei beiden Generationen sehr gut an. Organisiert wird das Ganze von Heidi Förtsch (stellvertretende Seniorenbeautragte) und Petra Bauer (Schulleiterin der Grundschule Egloffstein), die beide aktiv dabei sind. Diese Nachmittage sollen sechs bis sieben Mal im Jahr stattfinden.
Ein neugegründeter Arbeitskreis sucht weitere Möglichkeiten der Wissensvermittlung zwischen Jung und Alt, damit altes Wissen auch in den nächsten Gererationen erhalten bleibt.
Fragebogen-Aktion
In Egloffstein fand Ende Februar, wie bereits in anderen Gemeinden, eine Fragebogen-Aktion zur Lage der Senioren ab 65 Jahren statt. Der Fragebogen wurde ausgetragen und innerhalb einer Woche wieder abgeholt. Alle Daten blieben anonym - ohne Namen oder Adresse. Die Aktion soll helfen die Bedürfnisse und Wünsche der älteren Bürgerinnen und Bürger zu erkennen. So kann rechtzeitig auf die Veränderung der Altersstruktur in der Gemeinde eingegangen werden. Die Fragebogen-Aktion wurde von der Seniorenbeauftragten vorgeschlagen, im Gemeinderat ausführlich diskutiert und schließlich beschlossen.
Mehr Abfall?
Für Menschen mit Inkontinenz und dem damit verbundenem größeren Aufkommen von Abfall, stehen bei Bedarf monatlich ein kostenloser grauer Abfallsack zusätzlich zur Restmülltonne zur Verfügung. Bei häuslicher Pflege und unter Vorlage eines ärztlichen Attestes werden die Abfallsäcke in der Gemeindeverwaltung Egloffstein für das ganze laufende Jahr ausgegeben.
 
Und sonst?
  • Im Juli 2009 erschien ein ausführlicher Seniorenwegweiser für Egloffstein, mit Adressen von Ansprechpartnern, Senioreneinrichtungen u.v.m.. Er wurde an alle Haushalte verteilt und liegt kostenlos in der Gemeindeverwaltung aus.
  • Im Mai 2009 eröffnete die Diakoniestation Gräfenberg ein Tageszentrum zur Betreuung pflegebedürftiger Menschen in Mostviel.
  • Seit März 2008 hat Egloffstein und seine Ortsteile eine Seniorenbeauftragte, Frau Gudrun Hoyer.
  • Es gibt Seniorennachmittage als Angebot der Evangelischen Kirche.
  • Ausflugsfahrten 1x jährlich, BRK, Kirche, VDK und Weihnachtsfeiern.
  • Gute Betreuung durch die Ärzte der Praxis Dr. Riedl und Hilfe, wenn in Pflegestufen eingeordnet oder in Heime übergesiedelt werden soll, sowie freiwillige Besuchsdienste im Krankheitsfall.
  • Auf Wunsch wird Essen auf Rädern geliefert (ASB und Diakoniestation).
  • Kneippen in der Kneippanlage und Schwimmen im Freibad bieten Abwechslung.
  • Seniorengymnastik
 
Wo besteht noch Handlungsbedarf? 
  • Wer hilft Senioren, die Formulare nicht mehr selbst ausfüllen können, weil sie stark sehbehindert sind oder die sich mit Neuerungen nicht auskennen?
  • Wo finden Senioren im Ortsbereich bei der derzeitigen Verkehrssituation Schutz, wenn sie durch Falschparker und fehlende Gehsteige auf die Fahrbahn gezwungen werden?
  • Wo finden Behinderte und ältere Spaziergänger Sitzgelegenheiten, wenn sie längere Strecken nicht mehr ohne Ruhepause bewältigen können?
  • Wer kümmert sich um Alleinstehende, die keine Verwandtschaft haben?
  • Wer berät über Erbrecht, Betreuung im Falle der Handlungsunfähigkeit oder in Eigentumsfragen bei gemeindlichen Baumaßnahmen?
  • Wie können sich aufgeschlossene, geistig rege Senioren vor Ort weiterbilden oder ihre Kraft sinnvoll zum Gemeinwohl einsetzen?   
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Unsere Vorschläge:
  • Rechtliche Beratung bei Fragen des Erbrechts, Betreuungsverfahren, Rentenangelegenheiten
  • Einrichten einer Seniorensprechstunde
  • Angebot von Computerkursen durch ausgebildete Senioren - Internetcafe
  • Netzwerke zwischen Jung und Alt : Austausch von Hilfe z.B. Kinderbetreuung gegen Gartenarbeit
  • Nachbarschaftshilfe gezielt fördern
  • Verstärken der Besuchsdienste für Senioren die keiner der beiden Religionsgemeinschaft verbunden sind.
  • Informieren über die Möglichkeiten des öffentlichen Verkehrs.
     

Hier finden Sie viele wertvolle Tipps und Links:

Archiv: 
3. Seniorentag in Affalterthal
Am Mittwoch den 20. Oktober 2010 fand im Mehrzweckhaus Affalterthal ein Informationsnachmittag statt.Frau Pia Proissl stellte das Modellprojekt "Lebensperspektiven für Senioren" vor, Inge Zink vemittelt uns Entspannung und Lebensfreude mit Lach-Yogaübungen und Verkehrssicherheitsmoderator Günter Baierlein vom ACE referierte über das speziell für Senioren abgestimmte Mobilitätsprogramm für die aktive Teilnahme im Strassenverkehr "Sicher und Mobil".Für eine gemütliche Kaffeepause wurde gesorgt. Mehr dazu können Sie hier lesen...

Beim 2. Seniorentag am Mittwoch den 18. März 2009, ebenfalls im Mehrzweckhaus Affalterthal, fanden Vorträge zu den Themen "Richtig vererben - Streit vermeiden" statt. Referent: Herr Hans Adelhardt - stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Forchheim und "Fragen um die Patientenverfügung" - Referentin: Frau Dr. Emilie Riedl. Die wieder sehr gut besuchte Veranstaltung zeigte, wie wichtig diese Informationen für ältere Menschen sind, vorallem wenn sie so gut verständlich vorgetragen und erläutert werden, wie an diesem Nachmittag.

1. Seniorentag des Marktes Egloffstein
Am 15. November 2008 fand im Mehrzweckhaus Affalterthal der erste Seniorentag des Marktes Egloffstein statt. Weit mehr als 100 Besucher waren gekommen und in aller Eile mussten noch weitere Stühle herbeigebracht werden, um jedem Besucher einen Sitzplatz anzubieten zu können.
Es sprachen u.a. Anton Kreller, zuständig für die staatliche Heimaufsicht beim Landratsamt Forchheim und Irmgard Pohl vom Diakonischen Werk Forchheim. Irmgard Ginzel von der Diakonie Gräfenberg stellte u.a. ihr Projekt "Plauderstübchen" für Demenzkranke vor. Sabine Peter sprach über den Forchheimer Hospizverein für Schwerstkranke und Inge Götz bot das Modell der Trauerbegleitung nach dem Tod eines geliebten Menschen an.
Besonders aufmerksam wurde dem Vortrag von Hausärztin Dr. Emilie Riedl (UGL-Gemeinderätin) gelauscht, die über Krankheiten, Ernährung und Versorgung im Alter sprach. Ihren sehr informativen Vortrag können Sie hier nachlesen.
Der VdK war mit einem Infostand ebenso vertreten, wie Apotheker Christoph Lehmann, der Hilfsmittel vorstellte, die den Alltag im Alter erleichtern.Der Seniorentag , von Frau Hoyer angeregt, war ein grosser Erfolg. Vor allem deshalb, weil durch die Zusammenarbeit aller bisher schon in der Seniorenarbeit Tätigen aus allen Ortsteilen, eine so umfangreiche Veranstaltung organisiert werden konnte.
 
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