- Was
läuft für Senioren im Markt
Egloffstein?
4. Seniorentag
- Am
19. Oktober fand im Mehrzweckhaus in
Affalterthal der 4. Seniorentag des
Marktes Egloffstein statt. Es gab wieder
interessante Informationen zum Alter und
zur Gesunderhaltung. Die Veranstaltung
erfreute sich, wie schon in den Jahren
zuvor, großen Zuspruchs.
- Zuerst
referierte Dr. Helge Schneider in einem
Vortrag über die Möglichkeiten
alter Menschen in Norwegen - seine
norwegische Mutter lebt dort in einem
Seniorenheim. Er berichtete, daß die
meisten benötigten Hilfen und
Dienstleistungen im Alter, wie z.B.
Einkaufsservice oder Fahrten zum Arzt
kostenlos sind und von der Allgemeinheit
getragen werden.
Die
Altenheime sind ausschließlich mit
geräumigen Einzelzimmern
ausgestattet. Die Kosten dafür sind
flexibel und richten sich nach dem
Einkommen: 2/3 des Geldes werden für
die Heimkosten berechnet, 1/3 behält
der Bewohner für seine privaten
Bedürfnisse. Somit ist ein Platz im
Seniorenheim für jeden Norweger
bezahlbar. Wie beneidenswert! Dazu
muß man aber wissen, daß
Norwegen ein reiches Land ist. Es
gehört nicht der EU an und hat
große Erdöl-Einnahmen aus der
Nordsee. Damit stehen reichlich Mittel
für soziale Zwecke zu Verfügung.
- Nach
dem Vortrag dehnten und streckten sich die
Zuhörer und Zuhörerinnen unter
Leitung von Frau Elke Raschzog Falk 10
Minuten lang mit Lockerungsübungen .
Danach gab es leckere Torten und Kuchen,
Kaffee oder Tee.
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Im
Anschluß informiert Dr.Dr. Gosberth Weth unter
dem Thema "fit im Alter" über neue
Forschungsergebnisse bei altersbedingtem verminderten
Gehirnstoffwechsel und damit einhergehender
Demenz.
Ein
von ihm entwickelter Bluttest weist z.B. schon Jahre
vor dem Ausbruch die Morbus Alzheimer-Krankheit nach -
allerdings nicht die erblich bedingte
äußerst seltene Variante. Mit
zielgerichteter Vorsorge kann die Krankheit in Schach
gehalten, bzw. der schwere Verlauf stark
abgeschwächt werden. Anhand von Daten von
Patienten, die entsprechend therapiert wurden, konnte
er eine deutliche Besserungen zeigen. Auf der
Internetseite
von Dr.Dr. Weth erhalten Sie weitere Informationen.
Tag
der offenen Tür in
Mostviel
- Am
Sonntag den 11. September öffnete das
Tageszentrum
Mostviel
des Diakonischen Werkes Bamberg-Forchheim
die Türen. Der Tag der offenen
Tür begann um 11 Uhr mit einem
Gottesdienst mit Frau Pfarrerin Zeitner
und Mitgliedern des Egloffsteiner Chors.
Ab 12 Uhr gab es ein gemeinsames
Mittagessen mit verschiedenen
Bratwurstvariationen und am Nachmittag
wurde selbst gebackenen Kuchen und Kaffee
angeboten.
- Zwischen
Mittagessen und Kaffeetrinken wurden
verschiedene Anwendungsmöglichkeiten
mit Heilkräutern vorgestellt und es
gab ausführliche Informationen rund
um das Tageszentrum.
Viele
interessierte Besucher nahmen die
Möglichkeit war, sich am Tag der
offenen Tür im Tageszentrum zu
informieren.
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Alter
trifft Jugend
- "Lokale
Bildungslandschaften" heisst eine, auch in
Egloffstein, durchgeführte Aktion.
Bildungsträger, wie z.B. Schule,
Kindertagesstätte, Kirche und Vereine sollen sich
vernetzen mit dem Ziel, dass das vielfältige
Wissen der älteren Generationen an die Jugend
weitergegeben wird. In Egloffstein treffen sich
Schulkinder aus der 1. bis 4. Klasse der Grundschule,
mit älteren Damen aus der Gemeinde im
Mehrzweckhaus Affalterthal oder im Gemeindehaus
Bieberbach, um miteinander zu reden. Die Älteren
erzählen von früher und wie das Leben damals
war. Gemeinsam werden Spiele gespielt, bei denen den
Kindern z.B. Schachspielen beigebracht wird. Bei
schönem Wetter wird auch gerne gewandert. Die
Nachmittagstreffen machen Spass und kommen bei beiden
Generationen sehr gut an. Organisiert wird das Ganze
von Heidi Förtsch (stellvertretende
Seniorenbeautragte) und Petra Bauer (Schulleiterin der
Grundschule Egloffstein), die beide aktiv dabei sind.
Diese Nachmittage sollen sechs bis sieben Mal im Jahr
stattfinden.
- Ein
neugegründeter Arbeitskreis sucht weitere
Möglichkeiten der Wissensvermittlung zwischen
Jung und Alt, damit altes Wissen auch in den
nächsten Gererationen erhalten bleibt.
Fragebogen-Aktion
- In
Egloffstein fand Ende Februar, wie bereits in anderen
Gemeinden, eine Fragebogen-Aktion zur Lage der
Senioren ab 65 Jahren statt. Der Fragebogen wurde
ausgetragen und innerhalb einer Woche wieder abgeholt.
Alle Daten blieben anonym - ohne Namen oder Adresse.
Die Aktion soll helfen die Bedürfnisse und
Wünsche der älteren Bürgerinnen und
Bürger zu erkennen. So kann rechtzeitig auf die
Veränderung der Altersstruktur in der Gemeinde
eingegangen werden. Die Fragebogen-Aktion wurde von
der Seniorenbeauftragten vorgeschlagen, im Gemeinderat
ausführlich diskutiert und schließlich
beschlossen.
Mehr
Abfall?
- Für
Menschen mit Inkontinenz und dem damit verbundenem
größeren Aufkommen von Abfall, stehen bei
Bedarf monatlich ein kostenloser grauer Abfallsack
zusätzlich zur Restmülltonne zur
Verfügung. Bei häuslicher Pflege und unter
Vorlage eines ärztlichen Attestes werden die
Abfallsäcke in der Gemeindeverwaltung Egloffstein
für das ganze laufende Jahr ausgegeben.
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- Und
sonst?
- Im Juli 2009
erschien ein ausführlicher Seniorenwegweiser
für Egloffstein, mit Adressen von
Ansprechpartnern, Senioreneinrichtungen u.v.m.. Er
wurde an alle Haushalte verteilt und liegt kostenlos
in der Gemeindeverwaltung aus.
- Im Mai 2009
eröffnete die Diakoniestation
Gräfenberg
ein Tageszentrum zur Betreuung pflegebedürftiger
Menschen in Mostviel.
- Seit März
2008 hat Egloffstein und seine Ortsteile eine
Seniorenbeauftragte, Frau Gudrun Hoyer.
- Es gibt
Seniorennachmittage als Angebot der Evangelischen
Kirche.
- Ausflugsfahrten
1x jährlich, BRK, Kirche, VDK und
Weihnachtsfeiern.
- Gute Betreuung
durch die Ärzte der Praxis Dr. Riedl und Hilfe,
wenn in Pflegestufen eingeordnet oder in Heime
übergesiedelt werden soll,
sowie
freiwillige
Besuchsdienste im Krankheitsfall.
- Auf Wunsch wird
Essen auf Rädern geliefert (ASB und
Diakoniestation).
- Kneippen in der
Kneippanlage und
Schwimmen im
Freibad bieten Abwechslung.
- Seniorengymnastik
-
- Wo besteht
noch Handlungsbedarf?
- Wer hilft
Senioren, die Formulare nicht mehr selbst
ausfüllen können, weil sie stark
sehbehindert sind oder die sich mit Neuerungen nicht
auskennen?
- Wo finden
Senioren im Ortsbereich bei der derzeitigen
Verkehrssituation Schutz, wenn sie durch Falschparker
und fehlende Gehsteige auf die Fahrbahn gezwungen
werden?
- Wo finden
Behinderte und ältere Spaziergänger
Sitzgelegenheiten, wenn sie längere Strecken
nicht mehr ohne Ruhepause bewältigen
können?
- Wer
kümmert sich um Alleinstehende, die
keine Verwandtschaft haben?
- Wer
berät über Erbrecht, Betreuung
im Falle der Handlungsunfähigkeit
oder in Eigentumsfragen bei gemeindlichen
Baumaßnahmen?
- Wie
können sich aufgeschlossene, geistig
rege Senioren vor Ort weiterbilden oder
ihre Kraft sinnvoll zum Gemeinwohl
einsetzen?
-
- Unsere
Vorschläge:
- Rechtliche
Beratung bei Fragen des Erbrechts,
Betreuungsverfahren,
Rentenangelegenheiten
- Einrichten
einer Seniorensprechstunde
- Angebot
von Computerkursen durch ausgebildete
Senioren - Internetcafe
- Netzwerke
zwischen Jung und Alt : Austausch von
Hilfe z.B. Kinderbetreuung gegen
Gartenarbeit
- Nachbarschaftshilfe
gezielt fördern
- Verstärken
der Besuchsdienste für Senioren die
keiner der beiden Religionsgemeinschaft
verbunden sind.
- Informieren
über die Möglichkeiten des
öffentlichen Verkehrs.
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Hier finden
Sie viele wertvolle Tipps und Links:
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- Archiv:
3.
Seniorentag in Affalterthal
- Am
Mittwoch den 20. Oktober 2010 fand im
Mehrzweckhaus Affalterthal ein
Informationsnachmittag statt.Frau Pia
Proissl stellte das Modellprojekt
"Lebensperspektiven für Senioren"
vor, Inge Zink vemittelt uns Entspannung
und Lebensfreude mit Lach-Yogaübungen
und Verkehrssicherheitsmoderator
Günter Baierlein vom ACE referierte
über das speziell für Senioren
abgestimmte Mobilitätsprogramm
für die aktive Teilnahme im
Strassenverkehr "Sicher und
Mobil".Für eine gemütliche
Kaffeepause wurde gesorgt. Mehr dazu
können Sie hier
lesen...
-
Beim
2.
Seniorentag am
Mittwoch den 18. März 2009, ebenfalls
im Mehrzweckhaus Affalterthal, fanden
Vorträge zu den
Themen
"Richtig
vererben - Streit vermeiden" statt.
Referent:
Herr Hans Adelhardt - stellvertretender
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse
Forchheim und
"Fragen
um die
Patientenverfügung"
- Referentin:
Frau Dr. Emilie Riedl. Die wieder sehr gut
besuchte Veranstaltung zeigte, wie wichtig
diese Informationen für ältere
Menschen sind, vorallem wenn sie so gut
verständlich vorgetragen und
erläutert werden, wie an diesem
Nachmittag.
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1.
Seniorentag des Marktes
Egloffstein
- Am
15. November 2008 fand im
Mehrzweckhaus Affalterthal der
erste Seniorentag des Marktes
Egloffstein statt. Weit mehr
als 100 Besucher waren
gekommen und in aller Eile
mussten noch weitere
Stühle herbeigebracht
werden, um jedem Besucher
einen Sitzplatz anzubieten zu
können.
- Es
sprachen u.a. Anton Kreller,
zuständig für die
staatliche Heimaufsicht beim
Landratsamt Forchheim und
Irmgard Pohl vom Diakonischen
Werk Forchheim. Irmgard Ginzel
von der Diakonie
Gräfenberg stellte u.a.
ihr Projekt
"Plauderstübchen"
für Demenzkranke vor.
Sabine Peter sprach über
den Forchheimer Hospizverein
für Schwerstkranke und
Inge Götz bot das Modell
der Trauerbegleitung nach dem
Tod eines geliebten Menschen
an.
- Besonders
aufmerksam wurde dem Vortrag
von Hausärztin Dr. Emilie
Riedl (UGL-Gemeinderätin)
gelauscht, die über
Krankheiten, Ernährung
und Versorgung im Alter
sprach. Ihren sehr
informativen Vortrag
können
Sie
hier
nachlesen.
- Der
VdK war mit einem Infostand
ebenso vertreten, wie
Apotheker Christoph Lehmann,
der Hilfsmittel vorstellte,
die den Alltag im Alter
erleichtern.Der Seniorentag ,
von Frau Hoyer angeregt, war
ein grosser Erfolg. Vor allem
deshalb, weil durch die
Zusammenarbeit aller bisher
schon in der Seniorenarbeit
Tätigen aus allen
Ortsteilen, eine so
umfangreiche Veranstaltung
organisiert werden konnte.
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