- 2011
gibt es immer noch keinen durchgehenden
Radweg in Egloffstein. Trotz
Ankündigung von Innenminister
Hermann, auch keine Anbindung an das
überregionale Radwegenetz.
- Während
andere Gemeinde ihre Radwegprojekte
zügig umsetzen, bzw. umgesetzt haben,
geht im Markt Egloffstein nichts voran.
Ein großer Nachteil auch für
das Tourismusgeschäft.
- Vertreter
des Bau- und Verkehrausschußes im
Landkreis diskutierten im Mai 2011
über den aktuellen Stand der Radwege
und deren Vernetzung in der
Fränkischen Schweiz. Dabei wurde auch
die Situation in der Gemeinde Egloffstein
angesprochen. Aus der NN:"...Auch die
Radwege von Schweinthal nach
Äpfelbach, zwischen Mostviel und
Egloffstein... sollen baldmöglichst,
je nachdem wie die Mittel fließen,
in Angriff genommen werden."
- Laut
"Neuen Wiesentboten" (online) vom
31.August 2011 teilte MdL Eduard Nöth
nun mit, daß der Ausbau der
Ortsdurchfahrt Mostviel im 7. Ausbauplan
der Bayerischen Staatsregierung in der
Dringlichkeitsstufe 1 eingereiht ist und
somit in Bälde angegangen werden
kann. Hierfür sind rd. 1,1 Mio. Euro
erforderlich. Dazu stellte 2. Bgm.
Nikolaus Thäter ( UGL) fest,
daß der Marktgemeinde auch der
Ausbau der Geh- und Radwege im Bereich
zwischen Schweinthal und Äpfelbach
sowie von Mostviel bis Ortsmitte
Egloffstein sehr wichtig ist. Nach
Klärung der
Eigentumsverhältnisse ist der
Freistaat bereit diesen Weg im Rahmen des
Radwegekonzepts Fränkische Schweiz
auszubauen. Das Staatliche Bauamt
möchte spätestens bis 2013 diese
Radwegelücken
schließen.
- Na
schaun wie mal - immerhin sind fast 15
Jahre seit der UGL- Initiative
vergangen!
-
- Der
bisherige Verlauf:
- September
2002
- Teilausbau
der Staatsstraße 2260 von
Schweinthal bis Ortseingang Mostviel
abgeschlossen. Ab Kläranlage
Äpfelbach bis Ortseingang Mostviel
entstand dabei ein 300m langes
Teilstück eines
straßenbegleitenden Radweges. Vor
der Mostvieler Ortsdurchfahrt und ab dem
Klärwerk müssen die Radler
jedoch wieder auf die kurvige und
unübersichtliche
Straße.
- Der
"Altig-Weg", die alternative Anbindung
zwischen Schweinthal und Mostviel wurde
nicht saniert und ist praktisch
unbefahrbar.
März
2003
- Weg
mit Lücken - Radwegenetz mit
Schwächen
- CSU-Bundestagsabgeordneter
Thomas Silberhorn schlug in einem
Gespräch, mit Jürgen Moser und
Frank Wessel vom Allgemeinen Deutschen
Fahrrad-Club Ortsgruppe Forchheim, eine
Verbesserung des Radwegenetzes und die
überregionale Vermarktung für
Radtouristen vor. Dies könnte eine
Aufgabe für die Wirtschaftsregion
Bamberg-Forchheim sein.
-
März
2003
- Fernwanderrouten:
"Frankenweg ist nächstes
Ziel"
- Ab
2004 soll die Route vom Rennsteig
(Thüringen) bis zur Fränkischen
Alb führen. Der Weg wird auf einer
Länge von 4,2 km die Gemeinde
Egloffstein berühren. Pöhlmann
(Hauptvorsitzender des
Fränkischen-Schweiz-Vereins) hofft
auf Förderung aus Finanzmitteln des
Naturparkvereins und der
Oberfrankenstiftung. Drei große
Heimatvereine wirken mit:
Frankenwaldverein,
Fränkischen-Schweiz-Verein und der
Fränkische Albverein. Pöhlmann
begrüßt , daß der
Frankenweg den Großraum
Nürnberg-Fürth-Erlangen
einbindet.
August 2004
- Lückenloses
Radwegenetz
- Regierung
von Oberfranken erarbeitet umfassendes
Konzept
- Politiker
der zuständigen Landkreise und die
Regierung von Oberfranken einigten sich
darauf, dass das Radwege-Angebot erweitert
und zu einem möglichst geschlossenen
Netz ausgebaut werden soll.
- Schon
im Jahr 2002 wurde auf Anregung des
Bundestagsabgeordneten Koschyk die
Regierung von Oberfranken beauftragt, ein
zusammenhängendes Radwegekonzept zu
entwickeln. Dafür waren zunächst
sämtliche überörtlich
bedeutsamen Radwege in der Fränkischn
Schweiz zu erfassen, zu koordinieren und
Überlegungen für
netzkonzeptionelle und bauliche
Verbesserungen anzustellen. Vorstellungen
und Vorschläge für die
Verbesserung der Radwegeinfrastruktur in
der Fränkischen Schweiz wurden
geholt. Es zeigte sich, daß beim
momentanen Streckenangebot zahlreiche
Lückenschlüsse und
Netzergänzungen notwendig sind. Die
Ausweisung von attraktiven gut ausgebauten
Hauptradtouren in den
Flußtälern wurde dabei
vorrangig von den Befragten
gewünscht.
Zu
den Verbindungen gehören u.a. die von
Forchheim nach Pegnitz, von
Gößweinstein über
Obertrubach nach Pretzfeld oder von
Gasseldorf nach Laibarös.
- In
Informationsveranstaltungen wurde ein
erstes Konzept der Behörde in den
betroffenen Landkreisen Bamberg und
Forchheim vorgestellt. Wünsche und
Anregungen der Kommunen werden, soweit wie
planerisch möglich, von der Regierung
von Oberfranken
berücksichtigt.
- Das
endgültige Konzept wird den beiden
für die Radwegenetzplanung
zuständigen bayerischen Ministerien
zur Umsetzung vorgeschlagen. Dies soll
noch im August 2005 erfolgen.
- Mit
einem geschlossenen Netz an Radwegen kann
die "Standortattraktivität
Oberfrankens für die Radsportler
weiter erhöht werden", so
Oberfrankens Regierungspräsident Hans
Angerer. Man erhofft sich damit auch einen
weiteren Schub für den Tourismus.
2006
- wurde
die Staatsstraße 2260 zwischen
Ortsausgang Mostviel und Ortseingang
Egloffstein saniert, allerdings ohne
Radweg.
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UGL-Blatt
Dezember 1996:
Ein
Radweg durch das
Trubachtal von
Pretzfeld bis
Obertrubach?
Ja!
Laut
Straßenbauamt
liegt eine
Radwegplanung von
Pretzfeld bis
Obertrubach vor.
Diese Route ist als
Fernwanderweg
eingestuft und
genießt sogar
Priorität in der
Planung. Ein
Großteil der
Strecke ist bereits
verwirklicht!
Allerdings nicht im
Bereich der Gemeinde
Egloffstein. Hier ist
der Radweg
unterbrochen. Es
existiert lediglich
ein Teilstück an
der neu ausgebauten
Staatsstraße
nach Hammerbühl.
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Der
Plan des
straßenbegleitenden
Radweges von Mostviel nach
Schweinthal wurde vom
Straßenbauamt verworfen.
Warum? Im Zuge des Ausbaus der
Staatsstraße 2260 sollte
ein Radweg parallel zur
Straße geführt
werden. Dies scheiterte, weil
dafür zusätzlicher
Landerwerb nötig gewesen
wäre. Anlieger, die
für die neue
Straßentrasse bereits
große Flächen
abgetreten haben, waren nicht
mehr bereit, noch mehr Grund
für den Straßenbau
zur Verfügung zu stellen.
Daraufhin wurde der Radweg aus
der Planung
herausgenommen.Nach neuen
Informationen ist der Ausbau
der Staatsstraße ohnehin
bis auf weiteres verschoben,
da die dafür
benötigten
Zuschußmittel nicht
freigegeben
wurden.
- Für
Radfahrer ist die
Straßenbenutzung, gerade
im Bereich Mostviel -
Schweinthal viel zu
gefährlich und eigentlich
nicht zu verantworten. Deshalb
müssen die Radfahrer von
der Straße runter! Jedes
weitere Jahr bedeutet extremes
Risiko. Wir brauchen jetzt
eine Lösung.
- Ein
Radweg im Tal würde die
sechs Ortsteile
Hammerbühl, Egloffstein,
Mostviel, Schweinthal,
Äpfelbach, und
Hundshaupten miteinander
verbinden und wäre ein
sicherer Weg zur Schule, zum
Schwimmbad und zu Freunden und
Verwandten in den Ortsteilen.
Ein Riesenvorteil für die
Kinder und Jugendlichen dieser
Ortsteile.
- Der
bereits bestehende Radweg
verläuft von Forchheim
über Kirchehrenbach,
Pretzfeld bis zum
Wirtschaftsweg Oberzaunsbach /
Schweinthal. Es handelt sich
hier um eine Mischung aus
Nebenstraßen,
Gemeindeverbindungswegen,
Flurbereinigungswegen und
Radwegen. Eine Anbindung
Egloffsteins an das
Radwegenetz würde die
Attraktivität des Ortes
für den "sanften
Tourismus" deutlich
erhöhen. Das Ziel von
Radausflügen könnten
Gaststätten, das
Schwimmbad und der Wildpark in
der Gemeinde sein.
- Ab
Bahnhof Pretzfeld fahren die
Züge im 1-Stundentakt
nach Ebermannstadt und
Forchheim; mit direktem
Anschluß nach Erlangen
und Nürnberg. Viele
Mitbürger wären
tagsüber nicht mehr nur
auf die wenigen
Busverbindungen angewiesen.
Junggebliebene und Jugendliche
ohne Führerschein
könnten sicher und bequem
mit dem Fahrrad zum Bahnhof
Pretzfeld fahren, der bereits
mit Fahrradständern
ausgestattet ist. Dem Zug von
Forchheim nach Ebermannstadt
und zurück ist aber auch
ein Fahrradwaggon beigestellt.
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- Die
UGL schlägt
vor:
- Bei
Betrachtung aller
Umstände wie
Ausbaukosten, Schonung der
Natur, Sicherheit und
Freizeitwert, scheint es am
sinnvollsten den vorhandenen
Anliegerweg (Alting-Weg) von
Schweinthal bis zur
Kläranlage zu nutzen. Als
"straßenbegleitender
Weg" zur Staatsstraße
(weil in Sichtweite) wird
diese Lösung auch vom
Straßenbauamt
befürwortet. Der Radweg
sollte zur weiteren
landwirtschaftlichen Nutzung
als landwirtschaftlicher Weg
gebaut werden. Der bestehende
Wegverlauf sollte dabei aber
nicht verändert werden.
Ab Klärwerk existiert
kein ausgebauter Weg mehr,
aber eine ehemalige "Fuhr"
rechts der Trubach ist
erkennbar und wird teilweise
als Wanderweg genutzt. Sie
mündet in den Parkplatz
der Brotfabrik in Mostviel.
Diese Trasse sollte als
weiterführender Radweg
ausgebaut
werden.
Nach
Überquerung der
Staatsstraße in Mostviel
sollte der Radweg parallel zur
Straßentrasse verlaufen,
die Trubach überqueren
und dann auf den zum
landwirtschaftlichen Weg zu
verbreiternden Wiesenweg
Richtung Schwimmbad
weitergeführt werden.
Hier muß die Gemeinde
aktiv werden und mit den
Anliegern Gespräche
führen.
Das
Straßenbauamt als
Bauherr würde den Radweg
zum größten Teil
finanzieren und auch die
Instandhaltung
übernehmen. Laut Auskunft
des Amtes sind Mittel für
Radwegeprojekte vorhanden und
können bei entsprechender
Dringlichkeit und dem
notwendigen Interesse der
Gemeinde zugeteilt
werden.
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