UGL - Markt Egloffstein

Startseite - Aktuelles - Anträge - Bauernmarkt - Feuerwehr - Jugend - Kinderspielplatz - Kultur - Mobilfunk - Öffnungszeiten - Radweg - Senioren -  Tourismus - Trinkwasser - Wahl 2008 - Wirtschaft - Zukunftskonzept

Der Brand- und Katastrophenschutz des Marktes Egloffstein

Ein Feuerteufel in Egloffstein?
Am frühen Abend des 5.12.11 brannte ein in der Dr.-Neumeyer-Str. abgestellter Wohnwagen vollkommen aus. Er gehörte einem 58-jährigen Anwohner. Eine Zeugin bemerkte im hinteren Bereich des Wohnwagen Flammen und hörte einen kurzen Knall. Trotz aller Löschversuche der Egloffsteiner und Affalterthaler Wehren, brannte der Wohnwagen völlig aus. Geschätzter Sachschaden 7000 Euro.
Bereits zuvor gab es in der Marktgemeinde fünf weitere Brände. Am 26. August 2011 gegen 14 Uhr brach ein Großfeuer in einer Halle der ehemaligen Brotfabrik in Mostviel aus. Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis waren im Einsatz um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, was bis in die Nacht dauerte. Die Staatsstraße 2260 wurde zwischen Schweinthal und Egloffstein gesperrt.
Am 16. Juli brannte eine Feldscheune zwischen Egloffstein und Thuisbrunn nieder. Dem Feuer fielen 6 Schweine zum Opfer. Am 29. Juni war die FFW Egloffstein beim Brand einer Ferienhütte am Vogelherd im Einsatz. Am 9. Mai wurde an der Fo 32 nach Thuisbrunn eine Gartenhütte in Schutt und Asche gelegt. Einen Tag zuvor stand eine Holzhütte bei Egloffsteinerhüll in Flammen.
Die Kripo Bamberg ermittelt in einigen Fällen wegen Brandstiftung. Falls Sie Hinweise haben: Tel.Nr. 0951 9129 491.
Photovoltaik-Anlage
Im September 2010 beantragte der Feuerwehrverein das Einverständnis der Gemeinderäte zur Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf Teilflächen der Feuerwehr und des Bauhofgebäudes. Es eilte, denn die Anlage mußte bis Ende Oktober montiert sein, da sonst Kürzungen bei der Einspeisevergütung gedroht hätten. Die Gebäude gehören der Gemeinde, deshalb war das Einverständnis des Gemeiderats notwendig.
Der Feuerwehrverein hatte gute Vorarbeit für das Projekt geleistet und konnte ein stimmiges Konzept mit Auftragsvergaben und günstiger Kreditaufnahme vorlegen. Der aufzunehmende Kredit hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Durch die geringeren Rückzahlungsraten, kann ab dem 1. Jahr Gewinn abgeschöpft werden. Damit sollen Rücklagen für Sonderinvestitionen, Wartung und Versicherung geschaffen werden. Sonderinvestitionen sind Anschaffungen von Feuerwehrbedarf, die im Rahmen des Haushaltetats der Gemeinde nicht möglich sind, wie z.B. die Anschaffung eines Personalfahrzeuges. Die Extra-Anschaffungen gehen automatisch in den Besitz der Gemeinde über. Der Antrag wurde einstimmig angenommen und die Anlage montiert.

Gemeindefeuerwehrtag des Marktes Egloffstein mit Fahrzeugeinweihung am 8. u.9. Mai 2010
Am 8. Mai und 9. Mai 2010 fand der Gemeindefeuerwehrtag des Marktes Egloffstein statt. Am Samstag zeigten bei einer gemeinsamen Schauübung die Egloffsteiner Wehren ihre ganze Einsatzkraft. Am Abend wurden langdienende Feuerwehrleute geehrt. Am Sonntag, nach einem Festgottesdienst auf dem Areal der Egloffsteiner Feuerwehr, wurde das neue Löschfahrzeug feierlich eingeweiht. Beim anschliessenden "Tag der offenen Tür" zeigten die Feuerwehrmänner die Funktionen des neuen Löschfahrzeuges, führten u.a. Drehleiter und Rettungsschere vor und gaben Tips zum vorbeugenden Brandschutz. Feuerwehrattraktionen für Kinder rundeten das Programm ab. Im Festzelt wurde an den beiden Tagen, ermöglicht durch die tatkräftige Mitarbeit der Feuerwehrfrauen, bestens für das leibliche Wohl gesorgt.

 
 Fotos zum Vergrössern
anklicken.
Fotos © Edgar Hofmann
 
Ersthelferinnen
Seit August 2009 hat die FFW ein Team von acht Ersthelferinnen. Pauline Buckl, Alexandra Deinlein, Kornelia Izban, Katharina Podholova, Bettina Polster, Kornelia Prütting, Sandra Wirth und Sandra Wolf wurden von Frank Izban und Andrea Wiesenhütter ausgebildet und übernehmen, bis zum Eintreffen der Rettungsdienste bei Verkehrsunfällen, Bränden und anderen Einsätzen, die Erstversorgung. Damit ist schnelle Hilfe vor Ort gewährleistet.
Mit den Ersthelferinnen, dem neuen Fahrzeug und der besseren Ausrüstung ist die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren gewährleistet. Die zurückliegenden Jahre, mit z.B. schweren Verkehrsunfällen, dem Hochwasser in Langensendelbach und Schneemassen im Bayerischen Wald oder Fichtelgebirge, bei denen auch eine unserer Feuerwehren im Einsatz war, zeigen die Notwendigkeit dieser Anschaffungen . Auch ist es wichtig die Ortsteilfeuerwehren zu erhalten, damit im Ernstfall die ganze Einsatzfähigkeit gewährleistet bleibt.
 
Ein neus Fahrzeug für Egloffstein
Am 7.4.2009 beschloß der Gemeinderat einstimmig die Anschaffung eines neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug für die FFW Egloffstein. Es handelt es sich um ein Feuerwehrfahrzeug des Typ`s HLF 10/6 mit insgesamt 12 Tonnen Gewicht. Damit kann die schnelle technische Hilfeleistung für den Bereich Verkehrsunfälle, umgestürzte Bäume, Überschwemmungen usw., gewährleistet werden. Wie der Name bereits aussagt handelt es sich um ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, das wegen der Beladung "Technische Hilfeleistung", im gesamten Gemeindegebiet und in den angrenzenden Gemeinden zum Einsatz kommen wird. Die Beladung beinhaltet neben der Rettungsschere auch einen Wassertank mit 1000 Liter Inhalt und einen Beleuchtungssatz zum Ausleuchten von Unfallstellen. Sowie die Möglichkeit, daß sich die Atemschutzgeräteträger bereits während der Anfahrt mit Ihrem Gerät ausrüsten können. Bisher war dies nur bedingt möglich, da das alte Fahrzeug keine dementsprechende Beladung enthält.

Da die Örtlichen Gegebenheiten (enge verwinkelte Gasse und Steigungen) und die Finanzen der Gemeinde ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug für das bereits 38 Jahre alte LF 16/25 nicht möglich machten, hat sich die Feuerwehrführung mit der Empfehlung des Kreisbrandrates Polster und der Gemeinde auf den kleineren Fahrerzeugtyp HLF 10/6 statt HLF 20/16 verständigt. Dies bringt auch eine Kostenersparnis von ca. 60 000 Euro mit sich. Die in anderen Gemeinden vielfach diskutierten Auswirkungen der neuen Führerscheinklassen stellen für die Egloffsteiner Wehr kein Problem dar, weil die Wehr über 21, demnächst 22 aktive Dienstleistende mit Führerscheinklasse C bzw. CE verfügt.

Abgegeben bei der europaweiten Ausschreibung für das Fahrzeug haben insgesamt 7 Firmen. Drei weitere hatten die Unterlagen angefordert, sahen sich aber nicht in der Lage liefern zu können.

Für das Los 1 die Firmen MAN und Mercedes, den Zuschlag bekam die Firma Mercedes zum Preis von 68.554,10 Euro. Für das Los 2 die Firmen Rosenbauer, Schlingmann und Ziegler, den Zuschlag bekam die Firma Rosenbauer für 139.255,54 Euro. Für das Los 3 die Firmen Jahn, Ludwig und Ziegler, den Zuschlag bekam die Firma Ludwig für 50.404,83 Euro. Die drei Lose zusammen ergeben einen Kaufpreis von 258.214,47 Euro. Zum Vergleich, das teuerste Angebot lag insgesamt bei 273.118,72 Euro.  

< - das neue Egloffsteiner Löschfahrzeug
 
Februar 2011. Es brennt bei den Herstellern von Feuerwehrfahrzeugen: Das Kartellamt hat, wegen illegaler Preisabsprachen, gegen die drei Löschfahrzeughersteller Albert Ziegler GmbH & Co. KG, die Schlingmann GmbH & Co. KG, sowie die Rosenbauer-Gruppe ein Bussgeld in Höhe von 20,5Millionen Euro verhängt. Gegen ein viertes Unternehmen wird noch ermittelt. Gegen einen Wirtschaftsprüfer wurde wegen Mithilfe ebenfalls ein Bussgeld erhoben.
Bei regelmäßigen Treffen der Vertriebsleiter am Züricher Flughafen, wurden die kommunalen Ausschreibungen von Feuerwehrfahrzeugen untereinander aufgeteilt und die Preise abgesprochen. Deshalb wurde auch ein Verfahren gegen die beteiligten Vertriebsleiter, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzenden, zur strafrechtlichen Prüfung an die zuständigen Staatsanwaltschaften abgegeben. Den Schaden dieser dunklen Maschenschaften haben nun zahllose Kommunen, u.a. vermutlich auch Egloffstein:
Vermutlich betroffen das Los2, bei dem die Firma Rosenbauer den Zuschlag bekam.
Der Bayerische Gemeindetag informierte seine Mitglieder über die Verhängung von Bussgeldern des Kartellamtes und riet den Kommunen die Fahrzeugkäufe zu überprüfen und an den Gemeindetag zu melden. Sinnvoll wäre letztlich eine Sammelklage der geschädigten Kommunen. Ob allerdings Entschädigungen fliessen werden, steht in den Sternen.
 
Arbeitskreis Feuerwehr
Durch den Einsatz des Arbeitskreises Feuerwehr konnte die Zusammenarbeit der einzelnen Ortsteil-Feuerwehren und die Kostensituation für den Brand- und Katastrophenschutz wesentlich verbessert werden. Ein Teil der veralteten Ausrüstung der Egloffsteiner Feuerwehren wurde erneuert. Für die Feuerwehren Hundshaupten und Schweinthal wurden zwei sehr gut erhaltene gebrauchte Fahrzeuge Typ TSF als Ersatz für die ca. 40 Jahre alten bisherigen Fahrzeuge angeschafft. Bei beiden Fahrzeugen wurde der Kaufpreis durch den jeweiligen Feuerwehrverein vorfinanziert. Für die Feuerwehr in Affalterthal und die in Egloffstein wurden vom Markt Egloffstein neue Atemschutzgeräte angeschafft. Diese wurden bei einer landkreisweiten Aktion miterworben, weil für die Altgeräte keine Ersatzteile mehr lieferbar waren. Durch diese interkommunale Zusammenarbeit mit anderen Landkreiswehren, konnte ein wesentlich geringerer Kaufpreis für die Atemschutzgeräte erzielt werden. Wolfgang Wiesenhütter 1.Vorstand der FFW und UGL-Gemeinderat von 2002 bis 2008 (im Bild rechts), leitete den Abeitskreis 6 Jahre lang bis zum Frühjahr 2008. Er stellte in diesem Zeitraum entscheidende Weichen für die zukünftige Effizienz und Einsatzfähigkeit der Egloffsteiner Wehren.

hier geht´s zur FFW

Startseite - Aktuelles - Anträge - Bauernmarkt - Feuerwehr - Jugend - Kinderspielplatz - Kultur - Mobilfunk - Öffnungszeiten - Radweg - Senioren -  Tourismus - Trinkwasser - Wahl 2008 - Wirtschaft - Zukunftskonzept