UGL - Markt Egloffstein

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  UGL - Aktuell


Januar / Februar 2012
Die "närrische Zeit" in der Marktgemeinde
Übersicht der Faschingsbälle und Feiern:
28.01. Faschingsball des SC Egloffstein in der Pausenhalle der Egloffsteiner Volkschule, ab 20 Uhr
04.02. Faschingsball der Affalterthaler Vereine in Mehrzweckhaus Affalterthal, ab 20 Uhr
04.02. Faschingsball des Club22 Bieberbach im Gasthaus Pachter in Bieberbach, ab 20 Uhr
11.02. Geselliges Beisammensein des VDK Egloffstein im Gasthof Schäfer, 15 Uhr
11.02. Elternfasching in der Kindertagesstätte Egloffstein, 20 Uhr
19.02. Weißwurstfrühstück der FFW Egloffstein im Feuerwehrhaus, 10 Uhr
21.02. Kinderfasching des SC Egloffstein im Sportheim, ab 14 Uhr

Januar 2012
Mobilfunk
Wie ein Verfügbarkeits-Check bei O2 ergab, bietet der Mobilfunkbetreiber, über die Antenne in Egloffstein, die neue LTE-Technik für schnelleres mobiles Surfen im Internet an. Bürgerinnen und Bürger vom Oberen Berg werden dadurch zusätzlich mit neuer und nicht ausgetesteter Technik belastet.
Lesen Sie mehr auf der Mobilfunkseite...

Januar 2012
Windkraftanlagen
Regierungsdirektorin Christiane Odewald von der Regierung von Oberfranken teilte mit, daß bei der Standortwahl für Windkraftanlagen, das Gebiet Egloffstein, Thuisbrunn und Obertrubach nicht mehr in der Planung ist. Auch Flächen in Landschaftsschutzgebieten sind für die Ausweisung neuer Standorte nicht vorgesehen. Frau Odewald erklärte weiter, daß vergleichsweise wenige Gebiete im Landkreis Forchheim (5 bis 6) in die Anhörung des regionalen Planungsverbandes Oberfranken-West gebracht werden. Die Anhörung findet Ende des 1. Quartals 2012 statt.
Januar 2012
Christbaumsammelaktion
Am Samstag den 14.1.12 fand die Christbaumsammelaktion der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde statt. Bereitgestelte Bäume, abgeräumt und ohne Lametta, wurden ab 10 Uhr abgeholt. Wer wollte, konnte ab 13 Uhr den Christbaum bei der Feuerwehr in der Talstr. selbst abgeben. Dort wurde das Sammelgut gehäckselt und kommt, zur Wärmegewinnung, in die Hackschnitzelanlage der Schule.
Für Selbstanlieferer gab´s ab 15 Uhr Bratwürste und kostenlosen Glühwein am Feuerwehrhaus.

Januar 2012
Metzgerei Distler
Am 31.12.2011 beendete Familie Distler ihren Ladenverkauf in der Markgrafenstraße in Egloffstein. Ein herber Verlust für Einwohner, Gäste und Fans frischer fränkischer Fleisch- und Wurstwaren, aber auch ein deutliches Alarmzeichen. Beginnt das seit Jahren vorausgesagte Geschäftesterben im Marktplatzbereich? Das wäre fatal! Es geht hier nicht nur um die Inhaber, sondern um alle Bürger die auf die Versorgung vor Ort angewiesen sind und durch das Angebot vor Ort selbstständig leben können. Der starke demographische Wandel in Egloffstein erhöht die Notwendigkeit, daß die Grundversorgung erhalten bleibt. Deshalb müssen von den Verantwortlichen der Gemeinde dringend Gespräche geführt werden und das Projekt Marktplatz zur Chefsache gemacht werden. Nur so wird man in der Lage sein, rechtzeitig und unterstützend einzugreifen. Planungen, auch verkehrstechnische, sowie umsetzbare Konzepte sind dringendst angesagt. Die Ideen der Anwohner und Bürger zur Mitgestaltung sollten dabei berücksichtigt werden. Niemand möchte einen Marktplatz, der diesen Namen nicht verdient. Noch ist es nicht zu spät!
Nachtrag: An Aktionstagen, rechtzeitig bekanntgegeben an den Ortstafeln, verkauft Fam. Distler Fleisch- und Wurstwaren. Gerne Vorbestellung unter Tel. 09197 1581
Dezember 2011
Wertstoffhof Affalterthal
Der Wertstoffhof in Affalterthal wird ab Januar 2012 geschlossen (siehe hier). Die Glascontainer bleiben stehen. Wertstoffe, die nicht über den gelben Sack und die Papiertonne entsorgt werden können, müssen dann zum Egloffsteiner Wertstoffhof gebracht werden.
Die Öffnungszeiten: Sommer Di 16-18 Uhr/ Sa 9-12 Uhr, Winter Di 15-17 Uhr, Sa 9-12 Uhr.

Dezember 2011
Gemeinderatssitzung
Die Sitzung fand am 6.12. (Nikolaustag) im Mannschaftsraum der FFW Egloffstein statt. Passend zum Datum gab´s dann auch eine schöne Bescherung:
Die Verbindungsstraße Schweinthal - Schlehenmühle war erneut auf der Tagesordnung. In der Novembersitzung sprach sich die Mehrheit statt für Sperrung der Straße, für eine eingeschränkte Nutzung bis Baubeginn aus (siehe unten). Darauhin veranlasste BM Förtsch beim Landratsamt eine rechtsaufsichtliche Überprüfung des Beschlusses. Er hatte am 8.11., aus Haftungsgründen, für die sofortige Sperrung gestimmt. Die Rechtsaufsicht im Landratsamt schloß sich dem Gutachten der Landesgewerbeansalt vom Oktober 2011 zur Sperrung der Straße an und empfahl nun dem Gremium den gefassten Gemeinderatsbeschluss aufzuheben. Dies löste in der jetzigen Sitzung eine heftige Debatte über das Für und Wider aus. Schließlich ergab die Abstimmung zur "Aufrechterhaltung des Beschlußes vom 8.November" eine Stimmengleichheit von 7:7. Damit wurde, durch eine fehlende Mehrheit, der Beschluß vom 8.11. gekippt. Das heißt: die Straße wird ab sofort gesperrt. Eine schlimme Situation für die drei Gastwirte in Schlehenmühle und die Pendler, deren täglicher Weg in nächster Zeit um einiges länger werden wird.

November 2011
Gemeinderatssitzung in Bieberbach
  • Die Gemeinderatssitzung fand am 8.11. im Gasthaus Dennerlein statt. Nach einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Karl Igel, wurde Matthias Teichmann von der Dorfgemeinschaft Bieberbach, als dessen Nachfolger vereidigt. Das Ehrenamt des 3. Bürgermeisters, das Karl Igel inne hatte, wurde durch Beschluß gestrichen.
  • Der nächste Punkt war wieder einmal die Gemeindeverbindungsstraße Schweinthal - Schlehenmühle. Nach einem neuen Gutachten der Landesgewerbeanstalt soll die Straße gesperrt bleiben. Dies würde bedeuten, daß sie für ca ein 3/4 Jahr unpassierbar wäre, denn für die Bauarbeiten sind noch nicht einmal Angebote eingeholt. Somit ist der Baubeginn frühestens im März/April 2012 möglich. Bürgermeister Förtsch plädierte unter dem Hinweis, daß im Unglücksfall jeder Gemeinderäte persönlich haften würde, für die Sperrung. Trotzdem entschloß sich der Gemeinderat mehrheitlich für eine Einbahnstraßen-Regelung von Schweinthal nach Schlehenmühle. Mit einer Straßenbreite von 2,5 m an der Straßeninnenseite und einer zusätzlichen Beschränkung auf 3,5 to (also nur für PKW´s) , soll die Straße mit Hilfe eines Betonleitsystems bis Baubeginn offen bleiben. Regelmäßige Kontrollen sollen, vorallem nach Regen, Frost, Schnee und Tauwetter, die Verkehrssicherheit gewährleisten.
  • Auch der Wertstoffhof stand wieder auf der Liste. Hier ging es um einen neuen Vertrag. Die bisher kostenfrei von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Fläche des Wertstoffhofes in Egloffstein mit 510 Quadratmetern wird ab 2012 jährlich mit 1,00 Euro pro Quadratmeter vom Landkreis vergütet. Vertragsdauer 2012 bis 2016. Der Gemeinderat stimmte zu.
  • Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Gebühren-Neuregelung für den Bürgerbus. Sie besagt u.a., daß die Leihdauer, pro Mieter, auf 5 Tage beschränkt wird. Die neuen Gebühren setzen sich wie folgt zusammen: 1/2 Tag (ab14 Uhr) 10,00 Euro und 150km frei. 1Tag 20,00 Euro und 300km frei (Vereine erhalten 50% Rabatt). Werden die km-Pauschalen überzogem sind für alle weiteren angefangenen 50km, 5,00Euro Nutzungsgebühr fällig. Der Bus wird nur an Egloffsteiner Bürger und Vereine verliehen. Dem stimmte das Gremium einstimmig zu.
  • Der Obere Berg erhält an der Burgbergstraße eine neue Trafo-Station - Kauf und Montage Fa. EON - Kosten 62.311,16 Euro .
  • Ebenfalls am Oberen Berg in Egloffstein bestehen Ausbaupläne für die Straße "Am Schlehenbühl". Der Gemeinderat beschloß die Planung an das Ingenieurbüro Engelhardt aus Eckenthal zu vergeben. Die Kosten dafür betragen ca 8000 Euro. Die Ausbaukosten für die Straße selbst bezifferte BM Förtsch mit ca 59000 Euro. Zusätzlich werden 2 Straßenlaternen notwendig, die von der Fa. Eon aufgestellt und 2800 Euro kosten werden. Von den Gesamtkosten übernimmt die Gemeinde 10%, die restliche 90% werden auf die Anwohner umgelegt (hoffentlich wurden diesmal die Bürger vorab informiert und nicht, wie in Hundshaupten, vor vollendete Tatsachen gestellt).
  • Herrenlose Haustiere gelten als Fundsachen, für die die Gemeinde zuständig ist. Allerdings übernimmt und versorgt in der Regel der Tierschutzverein Forchheim die Tiere. Um die entstehenden Kosten abzugelten spendet der Markt Egloffstei dem Verein ab 2012 jährlich 200Euro. Durch die Spende werden bürokratisch aufwendige Einzelanrechnung vermieden, die wahrscheinlich wesentlich höher ausfallen würden. Der Gemeinderat stimmte zu.
  • Zum Schluß stellte BM Förtsch ein Konzept zur Ansiedlung junger Familien mit Kindern vor. Der Preis für gemeindeeigenen Baugrund soll 50Euro pro Quadratmeter betragen, zuzüglich Erschließungskosten. Für jedes Kind unter 10 Jahren soll ein Nachlass von 1500 Euro bei der Kaufsumme gewährt werden. Angedacht ist zunächst das gemeindliche Baugebiet "Schönbühl" in Affalterthal.

November 2011
Wildpark Hundhaupten
Das Wolfsgehege im Wildpark Hundshaupten ist fertig geworden und am 9. November zogen die ersten Bewohner ein. Es sind die Wölfin Rabea und zwei männliche Wölfe Jaskov und Tristan. Sie sollen die Stammeltern des zukünftigen Rudels werden. Ihr Gehege ist 3,5ha groß mit Höhlen und Hügeln. Die Attraktion bildet eine 70m lange Brücke, die über dem Wolfsgehege verläuft und so den Besuchern einen sicheren und doch nahen Blick auf die Tiere ermöglicht.
November 2011
Charlemagner aus Hundsboden
Ursprünglich entstand die Idee zu einem fränkischen Apfelsekt im Forchheimer Landwirtschaftamt. Hier fanden die ersten Versuche statt und die ersten Flaschen lagerten denn auch in dessen Keller. Später übernahmen regionale Brennereien die Produktion.
Jetzt gab Landrat Glauber die Produktionslizenz offiziell in professionelle Hände. Der Landkreis behält allerdings die Markenrechte. Eine Erzeugergemeinschaft, bestehend aus Georg Beutner / Weingarts, Franz-Josel Weisel / Mittelehrenbach, Otto Siebenhaar / Dietzhof und Rositta Erlwein / Hundsboden, übernehmen die Produktion und Vermarktung des köstlichen Charlemagner. Die vier Erzeuger unterhalten Brennereien und Obsthöfe und die Äpfel kommen aus eigenem, sprich fränkischem Anbau.
Wir freuen uns mit Rositta Erlwein, die die über 40jährige Tradition der Familienbrennerei Preuschn in Hundsboden weiterführt. Das Unternehmen erhielt bereits viele Auszeichnungen, Prämierungen, Gold- und Silbermedallien für Ihre hervorragenden Brände, Geiste und Liköre.

Oktober 2011
Egloffsteiner Kindertagesstätte
In Nürnberg verlieh Umweltminister Söder erstmals das Zertifikat "Ökokids" an 41 nordbayerische Kindertageseinrichtungen. Auch die Egloffsteiner Kindertagesstätte "Elmar" wurde ausgezeichnet. Beim Projekt "Kindergarten - Gartenkinder" bauten die Kinder im Garten der KiTa Gemüse an, das später geerntet, verarbeitet und gemeinsam gegessen wurde.
Ökokids ist eine Auszeichnung des Landesbundes für Vogelschutz, gefördert vom bay. Umweltministerium. Das Zertifikat erhalten Einrichtungen, die Wert auf Umweltbildung und Nachhaltigkeit legen.

Oktober 2011
4. Seniorentag in Affalterthal
Am 19. Oktober fand der 4. Seniorentag des Marktes Egloffstein im Mehrzweckhaus in Affalterthal statt. Mehr Infos finden Sie hier.
Niki Thäter 2. BM bei der Unterzeichnung
Oktober 2011
Fairness, Respekt und Toleranz beim SC Egloffstein
Das Gräfenberger Sportbündnis - Interessengemeinschaft Fairness, Respekt und Toleranz im Sport, Gräfenberg und Umgebung, dem seit 2010 auch der SC Egloffstein angehört, wurde heuer mit dem 2.Preis des Julius -Hirsch-Preises des Deutschen Fußballbundes (DFB) ausgezeichnet. Der DFB zeichnet damit seit 2005 Personen, Initativen und Vereine aus, die sich gegen Ausgrenzung, Antisemitismus und Rasssmus engagieren.
2010 beim Triathlon 32,6 in Egloffstein stellte das Bürgerforum Gräfenberg das Projekt "Fairness, Respekt und Toleranz im Sport - für eine demokratische Gesellschaft " vor. Am Infostand konnte jeder eine Selbstverpflichtungen für Toleranz und Fairness unterschreiben. Viele Egloffsteiner Bürgerinnen und Bürger unterzeichneten die Erklärung.
 
Karl Igel
Wir trauern um Karl Igel, 3. Bürgermeister der Marktgemeinde Egloffstein, der uns am 10.10.2011 mit 59 Jahren für immer verlassen hat. Karl Igel gehörte seit 1996 dem Gemeinderat an. Seit 2008 war er 3.Bürgermeister. Als Vertreter der "Dorfgemeinschaft Bieberbach" setzte er sich tatkräftig sowohl für seinen Ortsteil, als auch für die Gesamtgemeinde ein. Er unterstützte unter anderem von Anfang an die UGL-Initiative gegen den Mobilfunk am "Oberen Berg" in Egloffstein.
Wir trauern um einen aufrechten und engagierten Menschen, der viel zu früh von uns gegangen ist.
 
September 2011
Grüne Begegnungs-Erlebnis(t)räume in Egloffstein
Beim Wettbewerb "Grüne Begegnungs-Erlebnis(t)räume" gewann der Markt Egloffstein den 2.Preis. UGL-Mitglieder Niki Thäter (2.BM) und Jutta Porisch nahmen die Auszeichnung bei einer Feierstunde in Weismain entgegen. Lesen Sie mehr dazu auf der Gemeindehomepage.
 September 2011
Tag der offenen Tür in Mostviel
Am Sonntag den 11. September öffnete das Tageszentrum Mostviel des Diakonischen Werkes Bamberg-Forchheim die Türen. Der Tag begann um 11 Uhr mit einem Gottesdienst mit Frau Pfarrerin Zeitner und Mitgliedern des Egloffsteiner Chors. Ab 12 Uhr gab es ein gemeinsames Mittagessen mit verschiedenen Bratwurstvariationen und am Nachmittag wurde selbst gebackener Kuchen und Kaffee angeboten.
Zwischen Mittagessen und Kaffeetrinken wurden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten mit Heilkräutern vorgestellt und es gab ausführliche Informationen rund um das Tageszentrum.
Viele interessierte Besucher nahmen die Möglichkeit war, sich am Tag der offenen Tür im Tageszentrum zu informieren.
September 2011
Gemeinderatssitzung
Am Dienstag den 6.9.11 fand die Sitzung des Gemeinderats im Mannschaftsraum der FFW Egloffstein statt. Für den im Urlaub befindlichen 1. Bürgermeister leitete 2. BM Nikolaus Thäter (UGL) die Sitzung. Nach der Genehmigung des Protokolls vom 2.8. wurden folgende Themen beraten:
  • Wartung der UV-Anlage in den Trinkwasserquellen
  • BOS-Funk
  • Wertstoffhöfe
  • Burgenstraße
1. Ein Wartungsvertrag mit der Herstellerfirma der Ultrafiltrationsanlagen wurde nach Rücksprache mit Wasserwart Merz vom Rat abgelehnt. Da die Anlagen neu sind, ist eine kostenintensive jährliche Wartung nicht notwendig.
2. Obwohl beim BOS-Funk zügig Fakten geschaffen wurden und die TETRA-Antenne auf dem Mast bei Affalterthal seit 19.8.11 montiert ist (siehe hier...), faßte der Gemeinderat mit 11:1 folgenden Beschluß:
"Solange nicht die technische Tauglichkeit und Sicherheit des Funksystems nachgewiesen sowie die gesamte Finanzierung und gesundheitliche Unbedenklichkeit von Digitalfunk-Sendern und -Endgeräten für Anwohner und Einsatzkräfte aufgezeigt werden können, lehnen wir Sender-Standorte auf unserem Gemeindegebiet ab.
Wir bitten das Staatsministerium des Innern, auf Bundesebene zu fordern, das Projekt "TETRA-BOS-Funk Deutschland" auf einen öffentlich transparenten Prüfstand zu stellen und bei der Klärung der Mängel und Risiken auch Alternativen zu untersuchen. Während des grundsätzlich ergebnisoffenen Moratoriums soll der teure Ausbau von Standorten in der Fläche ausgesetzt werden."
Dazu wurde der Bürgermeister beauftragt, Kontakt mit den Nachbargemeinden im Wirtschaftsband A 9 aufzunehmen, um auch in einem größeren Rahmen Aufklärung und Widerstand zu erreichen.
3. Das Landratsamt blieb dabei, die Marktgemeinde Egloffstein darf zukünftig nur einen Wertstoffhof betreiben . Begründung auch diesmal: beschlossen ist beschlossen (siehe auch hier...) ! Damit standen die Gemeinderäte vor der heiklen Aufgabe sich für einen Platz zu entscheiden. Bei der Abstimmung wurde mehrheitlich für den Beibehalt des Egloffsteiner Wertstoffhofes votiert. Ein gewichtiges Argument spielte dabei die weitere Verwendung der Grundstücke. Während der Platz in Affalterthal durch gute Lage und größerer Fläche auch einer anderen Nutzung zugeführt werden kann, ist dies beim Egloffsteiner Wertstoffhofes äußerst schwierig. Angedacht wurde für Affalterthal u.a. eine Salzlagerhalle oder ein Platz für Kurzzeitcamper mit Wohnmobilen.
4. Der Beitrag für die Mitgliedschaft in der "Burgenstraße" wird von jährlich 900 auf 1200 Euro erhöht. Die Burgenstraße führt von Mannheim bis nach Prag und ist nach Ansicht der Räte ein wichtiger touristischer Aspekt für die Marktgemeinde. Die Erhöhung wurde deshalb akzeptiert.

September 2011
Eicher-Traktoren-Treffen in Affalterthal
Am 3. und 4. September 2011 stand Affalterthal ganz im Zeichen der Farbe Blau. Der Grund: bereits zum 4. Mal fand das Eicher-Treffen statt. Eichertraktoren haben Kultstatus, denn obwohl die Produktion seit 1992 eingestellt ist, laufen die unverwüstlichen Maschinen in zahlreichen Betrieben immer noch.
Zur Veranstaltung, die alle 2 Jahre stattfindet, kamen ca 130 blaue Traktoren verschiedener Bauarten und Baujahre aus ganz Nordbayern nach Affalterthal. Mehr als 2000 Besucher und Fans interessierten sich für die Oldtimer - es wurde ausführlich begutachtet und gefachsimpelt. Ein buntes Rahmenprogamm sorgte für Abwechslung, so zeigten u.a. Eicherbesitzer bei Geschicklichkeitsvorführungen das Können und die Wendigkeit ihrer Maschinen.
Nur der Sonntagsbraten bereitete den Besuchern Kummer: war doch der traditionellle Schweinebraten mit Kloß bereits um 12.30 Uhr komplett ausverkauft. Schnappschüsse vom Eicher-Treffen sehen Sie hier ...

"Jeder der angekommen ist, ist ein Gewinner" sagte Manuel Vogel bei der Siegerehrung. Alle Teilnehmer waren angekommen und so gab es für jeden eine Urkunde und ein Präsent.
Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle und bei idealem Wetter. Wie letztes Jahr wird wieder ein Teil der Einnahmen für Menschen mit Behinderung gestiftet. Diesmal erhält die "Lebenshilfe Nürnberg" eine Spende zur Anschaffung eines behindertengerechten Bikes für zwei Personen. Sportliche Details und die Siegerliste finden Sie auf der Internetseite des
SC Egloffstein. Fotos vom Triathlon 2011 sehen Sie hier...
August 2011
Ein Feuerteufel in Egloffstein?
Wieder wütete ein Brand in der Marktgemeinde Egloffstein. Am 26. August 2011 gegen 14 Uhr brach ein Großfeuer in einer Halle der ehemaligen Brotfabrik in Mostviel aus. Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis waren im Einsatz um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, was bis zum Abend noch nicht gelungen war. Die Staatsstraße 2260 wurde zwischen Schweinthal und Egloffstein gesperrt.
Dies war bereits der 5. Brand in diesem Jahr. Zuletzt brannte am 16. Juli eine Feldscheune zwischen Egloffstein und Thuisbrunn. Dem Feuer fielen 6 Schweine zum Opfer. Am 29. Juni war die FFW Egloffstein beim Brand einer Ferienhütte am Vogelherd im Einsatz. Am 9. Mai brannte an der Fo 32 nach Thuisbrunn eine Gartenhütte komplett nieder. Einen Tag zuvor stand eine Holzhütte bei Egloffsteinerhüll in Flammen. Alles nur Zufall?
 

August 2011
Zuschuß für die Kanalisation am Dietersberg
Egloffstein erhält vom Freistaat Bayern für den Anschluss des Gemeindeteils Dietersberg an die Ortsentwässerung 93.193 Euro Fördergeld. Die Summe wird in diesen Tagen ausbezahlt. Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen betrugen 145.920 Euro. Die Häuser am Dietersberg wurden an die Egloffsteiner Kanalisation angeschlossen und damit an die Kläranlage bei Mostviel im Trubachtal. Dies war die wirtschaftlichste und umweltschonenste Variante.

Fotos vom Antennen-
aufbau sehen Sie hier
August 2011
Bos-Antenne auf dem Mast bei Affalterthal
Am Freitag den 19. August 2011 vormittags war es soweit. Mit Hilfe eines Krans wurde der Mobilfunkmast bei Affalterthal mit einer BOS-Antenne aufgestockt. Erneut wurden damit, ohne Rücksicht auf gemeindliche Beschlüsse und Proteste von Bürgerinnen und Bürgern, Fakten in Sachen Mobilfunk geschaffen. Die BOS-Antenne wurde gegen die einstimmige Ablehnung des Gemeinderates installiert (siehe hier).
Die Marktgemeinde Egloffstein will nun gegen die ignorante Vorgehensweise der Bay. Staatsregierung ein Zeichen setzen. In der Septembersitzung wird der Gemeinderat, auf Vorschlag unserer UGL-Gemeinderäte Andresen und Thäter weitere Schritte beschließen. Zusammen mit anderen Kommunen und Gemeinden soll dem Aufruf von Diagnose Funk e.V. nach einem Moratorium und einem öffentlichen Prüfstand gefolgt werden. Gesetzt wird dabei auf den Widerstand der Kommunen, bei denen Masten neu erbaut werden müssen. Der Bau dieser über 40m hohen Türme ist nicht genehmigungsfrei. Vielleicht kann damit die Vergeudung von mindestens einer Milliarde Euro, allein in Bayern, doch noch verhindert werden. Videos zu TETRA sehen sie hier und hier. Mehr zum Mobilfunk in der Marktgemeinde Egloffstein lesen Sie hier .

August 2011
Karibikfest 2011 im Freibad
Das Freibadfest im Juli fiel wegen des kalten Wetters aus, deshalb freuten sich schon viele auf das Karibikfest am 13. August. Tropisch waren die Temperaturen an diesem Tag auch nicht, aber es war angenehm warm und vorallem ohne die in diesem Sommer schon üblichen Regenschauer.
Mit viel Fantasie verwandelten Mitglieder des Tourismusvereins und viele freiwillige Helfer das Freibadambiente in ein buntes Tropenbad zum Feiern. Das Beckenwasser war auf 29° erwärmt und für zusätzliches karibisches Flair sorgten farbenfrohe Kostüme, heiße Musik und Limbotanzen, exotische Speisen und köstliche Cocktails.
Schade, daß durch das unbeständige Wetter nur wenige Badegäste aus der Umgebung den Weg ins Freibad fanden. So feierten die Egloffsteiner ihr Fest fast unter sich, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat.
Der Erlös des Karibikfestes kommt, wie schon letztes Jahr, dem Freibad zugute.
Fotos vom Karibikfest können Sie hier anschauen.

August 2011
Gemeinderatssitzung in Egloffstein
Am 2. August fand die Sitzung im Gasthof Schäfer statt. Neben der Auftragsvergabe für den laufenden Feuerwehrbedarf 2011, in Höhe von etwas mehr als 8000 Euro, wurde über die Aufrüstung des Affalterthaler Mobilfunkmasts mit BOS-Funk und die gemeindlichen Wertstoffhöfe verhandelt. Diese beiden letzten Tagesordnungspunkte beinhalten Entscheidungen, die den Egloffsteiner Bürgern massive Nachteile bringen, bei denen aber die Marktgemeinde keine rechtlichen Möglichkeiten hat, um sie zu verhindern. Viel Frust deshalb bei allen Gemeinderäten bei der Beratung dieser Themen.

BOS-Funk:Trotz der einstimmgen Ablehnung der baurechtlichen Genehmigung durch den Rat am 6.7.10, wird die BOS-Antenne (Digital-Funk im TETRA-Standard für Polizei, Rettungsdienste, Feuerwehr usw.) auf dem Affalterthaler Mobilfunkmast installiert werden. Auf eine Anfrage von BM Förtsch teilte die zuständige Behörde lapidar mit, daß der Aufbau der Antenne auf dem vorhandenen Mast überhaupt keine baurechtliche Genehmigung braucht, da die Antennenhöhe 10 m unterschreitet und der umbaute Raum weniger als 10 cbm beträgt, beides ist baurechtlich genehmigunsfrei. Warum dann die Anfrage einer baurechtlichen Genehmigung bei der Marktgemeinde überhaupt gestellt wurde, blieb im Dunkeln.
Das TETRA-System, mit dem der Behördenfunk betrieben werden soll, ist schon jetzt völlig veraltet (jedes Handy bringt mehr Leistung und Übertragungsrate) und im Einsatz ist es nicht einmal zuverlässig. Die Bundesregierung und die Bay. Staatsregierung setzen trotzdem auf das System, trotz der Skepsis von Fachleuten und dem massiven Widerstand vieler Kommunen und Bürgerinnen und Bürger. Mit zusätzlicher Strahlenbelastung zum Mobilfunk kommen auf die Kommunen auch noch hohe finanzielle Belastungen durch Geräte-Neuanschaffungen und deren laufenden Unterhalt zu.
Unsere UGL-Gemeinderäte Andresen und Thäter schlugen vor, zusammen mit anderen Kommunen und Gemeinden, dem Aufruf von
Diagnose Funk e.V. nach einem Moratorium und einem öffentlichen Prüfstand zu folgen, um ein Zeichen zu setzen und die Vergeudung von mindestens einer Milliarde Euro allein in Bayern vielleicht doch noch zu stoppen. Über die detaillierte Vorgehensweise wird in der Septembersitzung des Gemeinderats abgestimmt.
Wertstoffhöfe im Gemeindegebiet: Wegen des verringerten Bedarfs durch das Hol-System "Gelber Sack" und zur Kostensenkung beschloß der Umweltausschuß des Landkreises, daß die Marktgemeinde Egloffstein ab 2012 nur noch einen der beiden Wertstoffhöfe betreiben darf. Egloffstein oder Affalterthal das ist die Frage, entscheiden darf die Gemeinde selbst.
BM Förtsch versuchte im Vorfeld mit einem Brief an die Behörde und den Landrat, die besondere Situation durch die geografische Lage Egloffsteins darzustellen. Die Fahrstrecke für die Entsorgung des Recyclinggutes aus den jeweils anderen Ortsteilen würde bis zu 10 km betragen, was für den Umweltschutz nicht gerade sinnvoll ist. Er schlug vor, Einsparungen durch kürzere Öffnungszeiten zu erzielen. Beim zuständigen Sachbearbeiter stieß er damit jedoch auf taube Ohren. Denn: beschloßen ist nun mal beschloßen!
Nach eingehender Beratung entschied der Gemeinderat, nochmals den Antrag auf den Betrieb von 2 Wertstoffhöfen zu stellen. Der Vorschlag: Die Wertstoffhöfe sollen nur noch samstags öffnen, 14-tägig und im Wechsel. Damit wäre dem geringeren Aufkommen von Recycling-Müll Rechnung getragen und die Abholungen durch die Entsorgerfirma könnten ebenfalls reduziert werden.
Na dann schaun wir mal welche bürokratischen Hindernisse diesem Vorschlag im Wege stehen.

Juni 2011
Tag der offnene Gartenpforte
Am Sonntag den 26. Juni öffneten sechs Privatgärten im Landkreis ihre Pforten für Besucher. Gärten mit ganz unterschiedlicher Gestaltung konnten bewundert werden. Im Egloffsteiner Ortsteil Hundsboden begrüßte Familie Wagenseil die Besucher in ihrem Bauerngarten. Das kleine Paradies mit Blumen, Gemüse, Beeren- und Blüten- Sträuchern liegt abseits von der Durchgangsstraße und erfreut mit seinen vielen liebevoll gestalteten Details. Selbstgefertigte Schalen mit Hauswurzen zieren die Gartenpfosten. Ein Pumpbrunnen versorgt den Garten aus einer Zisterne mit Gießwasser. Blumen umrahmen Salate und andere Nutzpflanzen. Feuerbohnen ranken an einem aus Ästen kunstvoll gestalteten Gerüst. Hinterm Haus liegt der Obstgarten, in dem etlichen Bienenvölker summen. Hier liegt auch der Komposthaufen, der den üppigen Garten mit den nötigen Nährstoffen versorgt.

Juni 2011
Gemeinderatssitzung in Hundshaupten
Nur zwei Tagesordnungspunkte und damit eine sehr kurze öffentliche Sitzung fand am 7.Juni im Gemeindehaus in Hundshaupten statt. Ein Punkt war die Genehmigung des Haushalts 2011 durch das Landratsamt und der zweite die Heizungsanlage im Bürgerhaus Hundshaupten.
Probleme bereitete bei der Haushaltsgenehmigung 2011 vorallem der dicke Brocken "Straßensanierung Schlehenmühle -Schweinthal". Da die Haushaltslage sehr angespannt ist, sollte, wenn es nach den Sachbearbeitern in Forchheim gegangen wäre, die Straße anstatt saniert, gesperrt werden. Zum Glück konnte dies durch Gespräche mit den Vorgesetzten der Behörde und Landrat Glauber verhindert werden. Die Genehmigung des Haushalts ist außerdem mit der Auflage verbunden, die Wirtschaftlichkeit der Stromversorgung zu überprüfen.
Der zweite Tagesordnungspunkt war die Finanzierung der defekten Heizung im Bürgerhaus Hundshaupten. Die Gesamtkosten für den Ersatz betragen 4500 Euro. Der Gemeinderat beschloß mehrheitlich die Häfte zu übernehmen. Den Rest zahlt der Dorfverein.

Mai 2011
Mit dem Bürgerbus in den Steigerwald
Am Sonntag den 22. Mai unternahmen BN-Mitglieder der Ortsgruppe Egloffstein eine Wanderung im Nordsteigerwald . Für die Anfahrt nutzten sie den Bürgerbus. Bei einer Führung mit über 70 Teilnehmern aus ganz Bayern erfuhren sie viel Neues zum Mischwald und über die Rotbuche. In der berühmten Waldabteilung Kleinenglein im Nordsteigerwald wurden die Riesenbuchen besucht, die teilweise 300 Jahre und älter sind. Der BUND setzt sich dafür ein, daß dieses Gebiet zum Nationalpark Steigerwald umgewandelt wird.
Ein schönes Gemeinschaftserlebnis - auch dank des Bürgerbusses - in dem alle Egloffsteiner Teilnehmer Platz fanden.

Mai 2011
Gemeinderatssitzung: Stromversorgung weiter in kommunaler Hand?
Rudolf Wagner, geschäftsführender Vorstand der Elektra-Genossenschaft Pinzberg mußte sein Referat in der Aprilsitzung wegen Krankheit absagen. Der Vortrag wurde in der Gemeinderatssitzung am 3.5.11 im Gasthof zur Post, nachgeholt.
Herr Wagner erläuterte die Veränderungen am Strommarkt und deren Auswirkungen auf die kleinen Strombetreiber. So wurde 2003 eine EU-Richtlinie eingeführt, die eigentlich den Markt öffnen, die Monopole brechen und die Energiekosten senken sollte. Tatsächlich aber ist das Ergebnis ein Berg von bürokratischen Vorschriften, Gesetzen und Verordnungen und ein stark gestiegener Strompreis. Die aktuelle Krönung dieses Konstrukts ist nun "MaBiS"( Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom). Damit werden auch kleine Stromversorgungen mit weniger als 1000 Kunden zur vollständigen Ausbilanzierung verpflichtet, also auch Egloffstein. Das heißt: Die Stromabrechnung, wie wir sie kennen und welche von einer Person mit einem üblichen Verwaltungsprogramm bearbeitet werden konnte ist passé. Statt dessen müssen die komplizierten Vorgänge nun mit einem speziellen, teuer lizenzierten Computerprogramm bearbeitet werden. Erfaßt werden damit die eigenen Stromkunden, die Netzdurchleitung anderer Anbieter (wie z.B. Yellow) und die Stromlieferanten, die mit Photovoltaik und Wasserkraft, Energie ins Netz einspeisen.
Bis Mitte Juni hat die Gemeindeverwaltung Zeit die Stromversorgung auf den von der Bundesnetzagentur geforderten neuen Stand zu bringen - andernfalls drohen Zwangsgelder.
Was nun? Verkaufen oder behalten und investieren? Für Herrn Wagner, einem ausgesprochenem Experten auf dem Gebiet stellt sich die Frage eines Verkaufs nicht - der Erlös wäre gering und würde nur den großen Energiekonzernen in die Hände spielen - er rät zum Erhalt in kommunaler Hand. Als Stromnetzbetreiber kann Egloffstein den Strompreis selbst bestimmen und die Verteilnetze können auch in Zukunft wirtschaftlich betrieben werden. Diese Auffassung teilten auch die UGL-Gemeinderäte.
Ein wichtiger Schritt, so BM Förtsch müsste sein, die Stromversorgung aus dem Gemeindehaushalt herauszunehmen, damit Investitionen in neue Software, sowie Schulungen des Personals, den Verwaltungshaushalt nicht belasten. Denn dies würde Probleme mit der genehmigenden Aufsichtsbehörde geben. Bislang arbeitet die Stromversorgung kostendeckend und in der Vergangenheit wurden sogar gute Gewinne erzielt. Man versäumte jedoch Rücklagen zu bilden und das Geld verschwand im allgemeinen Haushalt. Die anstehenden Investitionen müssten deshalb neu finanziert werden.
Herr Wagner empfiehlt die Kooperation mit anderen kommunalen oder genossenschaftlich organisierten Stromanbietern. Austausch und Zusammenarbeit ermöglichen deutliche Einsparungen.

Mai 2011
Guten Appetit!
In einem sehenswerten Beitrag der ARD- Sendung "plus-minus" wird über Gen-Soja aus Südamerika in deutschem Tierfutter berichtet.
Obwohl in den USA der Anbau genmanipulierter Zuckerrüben bereits Mitte 2010 verboten wurde, ist in Deutschland wieder ein Freisetzungsversuch beantragt worden. Den Rüben wurde ein Resistenz-Gen gegen das Totalherbizid Roundup (mit dem Wirkstoff Glyphosat) von Monsanto eingebaut. Mehr dazu erfahren Sie hier.
18.3.11: Bundesrat stoppt Gentechnik im Saatgut / Aktion von Campact und Save Our Seeds bewegt Ministerpräsidenten: Klare Mehrheit für Nulltoleranz. Mehr dazu hier.. .
25.3.11: Die EU Kommission setzte am 25.3., heimlich, still und leise die Katastrophengrenzwerte für Lebensmittel, aus den Krisenregionen Japans, in Kraft. Das heißt, dass Nahrungsmittel jetzt deutlich höher radioaktiv belastet sein dürfen, als im Normalfall. Die Grenzwerte für Cäsium wurden zum Teil verdoppelt, für Lebensmittel wie Fischöl und Gewürze sogar verzwanzigfacht.
Nachtrag:
  • Am 25.05.11 lief auf "MDR Exakt" eine Sendung über einen Milchviehbetrieb in Sachsen. Der Betriebsleiter hat extrem hohe Konzentrationen von Glyphosat, dem Wirkstoff von Round UP und seinen Generika in seinem Urin und damit schwerwiegende Krankheitssysmptome, ebenso wie seine Milchkühe.
  • Der amerikanische Agrarmulti Monsanto, Marktführer für genverändertes Pflanzgut und Spritzmittel, hat seinen Cheflobyiisten in Europa entlassen. Lesen Sie mehr...
  • BASF verlegt seine Gentechniksparte von Europa nach Amerika - der Widerstand in Europa ist zu groß. Lesen Sie weiter...
Eine gute Nachricht:
In "Inges Lädchen" in Egloffstein in der Markgrafenstraße gibt es seit kurzem hochwertige Demeter-Bio-Milchprodukte, ohne genveränderte Futtermittel und ohne Rückstände, dafür mit herrlichem Geschmack und hohem Nährwert. Tun Sie sich und Ihren Kindern etwas Gutes und greifen Sie zu!
 

April 2011
Wildparkparty am Ostersonntag in Hundshaupten
Am Ostersonntag fand eine große Wildpark-Party anlässlich des 40-jährigen Wildpark-Jubiläums statt! Neben einer Gedenksteinenthüllung durch Landrat Reinhard Glauber gab es viele Aktionen für Kinder, Greifvogelflugshows sowie leckeres Essen und Trinken.
Ein Besuch des Wildparks lohnt sich immer und zu jeder Jahreszeit!
Wildpark Hundshaupten, Hundshaupten 62, 91349 Egloffstein, Tel. 09197 / 396 (Kasse).

April 2011
Osterbrunnen Bieberbach
Der große Osterbrunnen in Bieberbach, mit seinen vielen hundert handbemalten Eiern, ist vom 16.April bis 8.Mai geschmückt.
Mündliche Überlieferungen berichten erstmals um das Jahr 1909 von Osterbrunnen. Die Gründe für die Entstehung des Brauches des österlichen Brunnenschmückens in der Fränkischen Schweiz sind unklar. Neben christlichen Interpretationen wird als Erklärung häufig die Wasserarmut der Fränkischen Schweiz genannt, durch die der Wasserversorgung ein besonders hoher Stellenwert zukam. Auch mag das gründliche, meist in Gemeinschaftsarbeit durchgeführte Reinigen der für die Trinkwasserversorgung wichtigen Brunnen und Quellen vom Schmutz des Herbsts und Winters eine Rolle bei der Entstehung des Brauches gespielt haben (aus Wikipedia).

April 2011
Aktion "Sauberer Weg" in Egloffstein und Schweinthal
Am 9. April war es wieder so weit: Es wurde überall gekehrt, gerecht und Müll gesammelt - der große Frühjahrsputz 2011 in Egloffstein und Schweinthal stand an. Reparaturen und Instandhaltung an gemeindlichen Wegen und Plätzen wurden vorgenommem, sowie neue Ruhebänke aufgestellt.
Hinterher gab es bei Aki im Gasthof "Zur Linde" eine deftige Brotzeit für die fleißigen Helfer.
Eine Vorbesprechung zu die verschiedenen Aktivitäten fand unter Leitung von 2.BM Niki Thäter am Mittwoch den 6.4. statt.
<-- Einsatz in der Kneippanlage Egloffstein

März 2011
Gemeinderatssitzung
Am 29.3. fand die Haushaltssitzung für den Etat 2011 im Gasthof Schäfer statt.
Die Haushaltslage ist weiterhin sehr angespannt. Größere Neuinvestitionen und Sanierungsprojekte können 2011 nicht durchgeführt werden. Selbst die dringende Erneuerung der Gemeindestraße Schweinthal - Schlehenmühle muß auf 2 Haushaltsetats (2011 u. 2012) aufgeteilt werden, damit die über 1Million teure Sanierung überhaupt finanziert werden kann. Die Dachsanierung des Rathauses in Affalterthal muß ebenso verschoben werden wie die Sanierung des dortigen Feuerwehrhauses.
Leider konnten weder der "Zimmerplatz" - es bestand Interesse von einem Discounter - noch das alte Rathaus in Egloffstein veräußert werden.
Die Pro-Kopfverschuldung der Gemeinde ist mit 1331 Euro in etwa gleich hoch wie im Vorjahr (1316,25 Euro). Sie liegt aber weit höher als in anderen Gemeinden.
Auffallend hoch sind nach wie vor die Personalkosten der Verwaltung mit 960 000 Euro. Sie stiegen im Vergleich zum letzten Jahr nochmals um 48.000 Euro. Damit sind sie fast doppelt so hoch wie die von Obertrubach.
Die Schlüsselzuweisung des Freistaates für den Markt Egloffstein wurde weiter gesenkt und beträgt heuer nur noch 520.000 Euro ( 2010: 630.088 Euro ). Gleichzeitig steigt die zu entrichtende Kreisumlage für den Markt Egloffstein von 666.376 Euro ( 2010 ) auf 720.000 Euro.
Der von Kämmerin Gudrun Förtsch vorgelegte Haushalt wurde vom Gemeinderat einstimmig beschloßen und muß jetzt vom Landratsamt genehmigt werden.
März 2011
Ein großes Kompliment an alle Mitwirkenden!
Die "Rhythm Dancers" des SC Egloffstein haben unter Anleitung von Kirsten Richter in einer Vorbereitungszeit von über sechs Monaten die Tanzaufführung „Alice im Wunderland" einstudiert.
Am Samstag den 26. März 2011 war es soweit: unter Beteiligung von über 30 Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 - 16 Jahren kam das Musical zur Aufführung. Die Sporthalle der Schule in Egloffstein war bis auf den letzten Stehplatz gefüllt und die Erwartungen hoch. Und es hat sich gelohnt - das Publikum war begeistert und hingerissen!
Toll getanzt, rhytmisch perfekt und Einsätze absolut gelungen. Taumhaft schöne Kostüme, fantasievolle Masken, stimmige Musik und beeindruckendes Bühnenlicht. Das Ganze einfühlsam eingerahmt mit Erzählungen frei nach dem Kinderbuch von Lewis Carrol. Einfach wunderbar - da könnten die Profis noch was lernen! Fotos finden Sie hier...

März 2011
Wer kennt den Wilderer?
Auf der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft II in Affalterthal berichteten Jäger mit großer Sorge von einem Wilddieb. Er fährt nachts mit dem Auto - einem silberfarbenen Audi - auf die Pirsch. Dabei blendet er Rehe mit den Autoscheinwerfern und schießt sie dann mit einem Kleinkalibergewehr ab. Bis heute ist es den Jägern nicht gelungen den Wilddieb zu stellen. Sie bitten deshalb die Bevölkerung um Mithilfe, damit dem Mann das Handwerk gelegt werden kann. Bitte melden Sie verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei.
März 2011
Photovoltaikanlage auf der Kindertagesstätte ist am Netz
Am 18.3.2010 gewann BM Förtsch im Rahmen der Deutschlandpremiere des Kinofilms "Die 4. Revolution" eine Photovoltaikanlage. Die Anlage mit Montage im Wert von 5000 Euro spendete die Firma iKratos aus Weißenohe. Lesen Sie zum Gewinn einen ausführlichen Bericht auf der Gemeindehomepage.
Die Anlage wurde auf die Kindertagesstätte in Egloffstein montiert und ging nun in Betrieb.
Die Einnahmen aus der Stromeinspeisung sollen ausschließlich für soziale Zwecke in der Gemeinde verwendet werden.

März 2011
Die Katastrophe in Japan
Am Freitag den 11. März erlebte Japan ein Erdbeben der Stärke 9. Nach dem schwersten jemals gemessenen Beben in der Geschichte des Landes - das Epizentrum lag 130 km östlich der japanischen Ostküste - überflutete ein Tsunami mit einer 23 Meter hohen Flutwelle die Küste. Er riß Menschen, Schiffe, Züge, Häuser, Autos und alles was ihm in den Weg kam mit sich. Eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes. Die Zahl der Toten und Vermissten ist auf mehr als 20.000 angestiegen. Inzwischen wurden 8.133 Tote geborgen, 12.272 weitere Menschen werden vermisst. Mehr als 400.000 Menschen sind in Notquartieren untergebracht. Im Nordosten verloren rund 200.000 Menschen ihre Häuser und kämpfen nun gegen die bittere Kälte, mit einer Nahrungsmittelknappheit und kontaminiertem Trinkwasser.
Satellitenaufnahmen von der Ostküste Japans vor und nach der Katatrophe zeigen das unvorstellbare Ausmaß der Verwüstung.
Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima spitzt sich Lage weiter zu. Unter Hochdruck versuchen Hilfskräfte und Mitarbeiter eine Kernschmelze zu verhindern.Wasserwerfer der Tokioter Feuerwehr werden zur Kühlung des Unglücks-Reaktor 3 eingesetzt. Rund 200.000 Menschen im Umkreis von 30 Kilometern um die Atomanlage wurden evakuiert. Mehr als 30.000 flohen bereits aus der Region. Fallout auch über Tokio oder begrenzter Unfall? Das Trinkwasser in Tokio enthält bereits Spuren von radioaktivem Jod. Niemand weiß, wie es weitergehen wird.
In diesen schweren Zeiten gilt unser ganzes Mitgefühl dem so furchtbar getroffenen japanischen Volk.
Die nukleare Katastrophe in Japan zeigt, daß Atomtechnologie nicht beherrschbar ist. Deshalb gibt es nur eine Konsequenz: Abschalten!
Durch intelligente Stromeinsparung können auch wir unseren Beitrag leisten. Mit der Energiegewinnung aus Sonne und Wasser ist Egloffstein bereits auf dem richtigen Weg in ein Kernenergie freies Zeitalter.
März 2011
Hammerbühl - die Kröten wandern
Endlich werden die Temperaturen frühlingshaft - der Boden taut auf und es wird höchste Zeit für Kröten, Frösche und Molche an ihre angestammten Laichgewässer zu kommen. Oft müssen dabei Straßen überquert werden und hier ist oft schon die Wanderung zu Ende.
Im Trubachtal zwischen Hammerbühl und Haselstauden befinden sich mehrere Weiher, die jährlich von vielen hundert Tieren aufgesucht werden. Hier wurde vor einigen Jahren ein Krötentunnelsystem angelegt, in dem die Tiere gefahrlos unter der Straße laufen können. Ein zusätzlicher Krötenzaun hält die Tiere davon ab auf die Straße zu kommen und führt sie zu den beiden Tunneln. Leider werden damit aber nicht alle Tiere erfaßt und etliche versuchen dann ihr Glück doch auf der Straße. Ein zusätzliches Hinweisschild macht deshalb auf die Krötenwanderung aufmerksam.
Liebe Autofahrer/innen gehen Sie an diesen Stellen vom Gas und nehmen Sie Rücksicht auf die Tiere. Besonders an feuchten und milden Tagen sind die Kröten in den frühen Abendstunden unterwegs.
Das Projekt wird übrigens schon seit vielen Jahren von der BN-Ortsgruppe Egloffstein/Obertrubach betreut.

Februar 2011
Zuviel bezahlt!
Es brennt bei den Herstellern von Feuerwehrfahrzeugen: Das Kartellamt hat, wegen illegaler Preisabsprachen, gegen die drei Löschfahrzeughersteller Albert Ziegler GmbH & Co. KG, die Schlingmann GmbH & Co. KG, sowie die Rosenbauer-Gruppe ein Bussgeld in Höhe von 20,5Millionen Euro verhängt. Gegen ein viertes Unternehmen wird noch ermittelt. Gegen einen Wirtschaftsprüfer wurde wegen Mithilfe ebenfalls ein Bussgeld erhoben.
Bei regelmäßigen Treffen der Vertriebsleiter am Züricher Flughafen, wurden die kommunalen Ausschreibungen von Feuerwehrfahrzeugen untereinander aufgeteilt und die Preise abgesprochen.
Deshalb wurde auch ein Verfahren gegen die beteiligten Vertriebsleiter, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzenden, zur strafrechtlichen Prüfung an die zuständigen Staatsanwaltschaften abgegeben.
Den Schaden dieser dunklen Maschenschaften haben nun zahllose Kommunen, u.a. vermutlich auch Egloffstein. 2009 beschloss der Gemeinderat die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs. Die europaweite Ausschreibung brachte folgende Angebote:
> Für das Los 1 die Firmen MAN und Mercedes, den Zuschlag bekam die Firma Mercedes.
> Für das Los 2 die Firmen Rosenbauer, Schlingmann und Ziegler, den Zuschlag bekam die Firma Rosenbauer.
> Für das Los 3 die Firmen Jahn, Ludwig und Ziegler, den Zuschlag bekam die Firma Ludwig .
Der Bayerische Gemeindetag informierte seine Mitglieder über die Verhängung von Bussgeldern des Kartellamtes und riet den Kommunen die Fahrzeugkäufe zu überprüfen und an den Gemeindetag zu melden. Sinnvoll wäre letztlich eine Sammelklage der geschädigten Kommunen. Ob allerdings Entschädigungen fliessen werden, steht in den Sternen.
Februar 2011
Gemeinderatssitzung
Die erste Sitzung des Jahres fand am 1.Februar in Mostviel, in der Tagespflege der Diakoniestation Gräfenberg statt. Frau Ginzel, Leiterin der Einrichtung, lud Bürgermeister und Gemeinderäte ein, einen Sitzungstermin in ihrer Einrichtung wahrzunehmen. Bei dieser Gelegenheit konnten sich die Räte bei einem Rundgang durchs Haus gleich einen Eindruck von der 2009 neueröffneten Tagespflege machen. Das Gebäude (ein ehemaliges Kindererholungsheim) gehört zum Areal der alten Brotfabrik in Mostviel und hat sich durch Sanierung und Umbau zu einem wahren Schatzkästlein gewandelt.
  • Als 1.Punkt auf der Tagesordnung stand die Vereidigung der neuen Marktgemeinderätin Frau Regina Löhrl, der Nachfolgerin von Alfons Beetz. Sie ist u.a. die Ortsbäuerin in Affalterthal und nun die 3. Frau neben Christiane Andresen und Dr. Riedl im Gemeinderat.
  • Beim nächsten Tagesordnungspunkt stellte Siegfried Senfft ein neues Nutzungskonzept für das Gelände der alten Brotfabrik in Mostviel vor. Nach seinen Plänen, die sich noch in der Anfangsphase befinden, soll auf dem Areal ein Seniorenpflegeheim mit ca. 40 Betten gebaut werden, incl. einer Palliativstation. Als Investor und Betreiber hat die Diakonie Interesse bekundet. Wenn sich ein Investor findet, soll noch zusätzlich ein Ärtzehaus auf dem Gelände entstehen. Die alte Fabrik muss, bis auf das alte Mühlenhaus vorne an der Straße, abgerissen werden. Der Abbruch ist notwendig, weil die Immobilie durch den langen Leerstand völlig marode und baufällig ist. Probleme machen auch noch der ungeklärte Strassenverlauf beim Ausbau der Staatsstraße 2260 in Mostviel, der Naturschutz - das Gelände liegt teilweise in einem FFH-Gebiet - und die endgültigen Kosten des Abrisses, die nur schwer zu kalkulieren sind. Vorerst sind allein dafür 600 000 Euro veranschlagt.
  • Eine Fragebogenaktion für Senioren stand als weiterer Tagesordnungspunkt auf der Liste. Die Aktion wird in einigen Nachbargemeinden bereits durchgeführt und soll die Bedürfnisse und Wünsche der über 65-jährigen erfassen. Die Seniorenbeauftragte Frau Hoyer war in der Sitzung anwesend und plädierte, wie auch Frau Dr. Riedl, für eine Durchführung in Egloffstein. Die so erhaltenen Informationen helfen der Gemeinde, rechtzeitig auf die Alterung der Gesellschaft zu reagieren. Die Umfrage ist für die Gemeinde kostenfrei. Der Gemeinderat erteilte seine Zustimmung.
  • Bei einem anderen Punkt ging es um die Satzung der Feuerwehr. Nach dem Bay. Feuerwehrgesetz können Aufwendungen für Einsätze in Rechnung gestellt werden. Ausgenommen sind ausdrücklich Brände und Menschenrettung - sie sind weiterhin für alle Bürger kostenlos. Das Gremium befürwortete die neue Satzung.
  • Schließlich wurde unter "Sonstiges" das Problem "Streusalz" angesprochen. Gemeindrat Polster informierte, daß der Notstand nicht auf einen Mangel an Salz, sondern durch eine künstliche Verknappung der Ware durch einen Großhändler hervorgerufen wurde um höhere Preise zu erzielen. Dem könnte nur durch gezielte Vorratshaltung, eventuell von mehreren Gemeinden gemeinsam, vorgebeugt werden. Als Beispiel nannte er, die bestehende Salzlagerhalle bei Affalterthal um ein weiteres Gebäude zu erweitern, um größere Mengen Salz direkt beim Hersteller einzukaufen zu können.

eine perfekt gespurte Loipe

Januar 2011
Vorsicht Loipentreter!
Der viele Schnee bietet heuer ideale Wintersportbedingungen. Eislaufen auf der bestens präparierten Fläche neben dem Kinderspielplatz, Rodeln und Skifahren an den Hängen, wandern mit Schneeschuhen durch die verschneiten Wälder und Langlaufen über die Flächen unserer Hochebenen. Vergnügen die die schönen Seiten eines strengen Winters zeigen.
Die Freude der Langläufer wird allerdings zur Zeit durch das Auftreten sogenannter "Loipentreter" massiv getrübt . Kaum ist eine Langlaufspur gezogen, folgen Spaziergänger und Reiter den Loipen und verwandeln sie in wahre Hindernisstrecken. Während man das ganze Jahr auf den Wegen läuft (sie sind auch jetzt begehbar), wagt man sich, angeregt von den Sporttreibenden, kühn ins Gelände und zerstört dabei die angelegten Loipen. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich für die Sportler. Denn zerstörte Loipen erhöhen die Sturzgefahr und machen die Strecken für Langläufer letztlich unbenutzbar. Die Gemeinde Egloffstein besitzt kein Loipenspurgerät, deshalb müssen die Loipen unter nicht unerheblicher Anstrengung von den Läufern selbst gespurt werden.
Deshalb die Bitte: Bleiben sie auf den Wegen und nehmen Sie Rücksicht auf die Sporttreibenden!
Gut wäre es, wenn die Verwaltung Egloffsteins eine Kooperation mit Gemeinden eingehen könnte, die bereits Spurgeräte besitzen und diese gegen eine entsprechende Gebühr ausleihen würden. Ein professionelles Spuren wäre nicht nur ein Service für die Bürger, sondern auch ganz im Sinne einer tourismusfreundlichen Gemeinde.

Zum Nachlesen: Aktuelles aus dem Jahre 2010, 2009 , 2008, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003, 2002
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

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