UGL - Markt Egloffstein

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Alfons Beetz

Mit dem Tod von Alfons Beetz am 27.12.2010 verlässt ein äußerst gewissenhafter, kompetenter und engagierter Bürger den Marktgemeinderat von Egloffstein. Seit 2002 gehörte er diesem Gremium an. Er überzeugte vorallem durch seinen Sachverstand, seine Bereitschaft zur Problemlösung und seine Überzeugungskraft bei seinen Redebeiträgen. Er hatte sich gründlich auf jede Sitzung vorbereitet und vertrat seine Meinung mit Nachdruck. Diskussionen mit ihm, auch wenn Ansichten manchmal konträr waren, waren erfrischend offen und gingen nie ins Persönliche. Alfons Beetz zeigte eine hohe soziale Kompetenz durch sein Engagement für die Gemeinde, auch durch seine Vereinstätigkeiten in vielen Bereichen. Er hat seine ehrenamtliche Tätigkeit im wahrsten Sinne des Wortes voll erfüllt.
Dafür danken wir ihm!
 
Dezember 2010
Gemeinderatssitzung
Am Dienstag den 7. Dezember fand im Gasthof zur Post in Egloffstein die letzte Sitzung des Jahres statt. Behandelt wurden folgende Themen: die Vereinsförderung durch die Gemeinde und der Straßenausbau Schweinthal - Schlehenmühle.
Die Vereine erhalten Zuwendungen nur zur Jugendförderung, d.h. für jeden Jugendlichen schießt die Gemeinde 6 Euro zu. Der Zuschuß beträgt insgesamt 954 Euro für alle Vereine im Gemeindegebiet. Allein der Tourismusverein erhält eine Zuwendung in Höhe von 7500 Euro.
Ein ernüchterndes Ergebnis brachten die Ausführungen von Ingenieur Kohlmann zum Thema "Straßenbau Schweinthal-Schlehenmühle". Nach weiteren Untersuchungen und Kostenberechnungen war klar, daß sich die Sanierungskosten der Straße nochmals erhöhen würden. Kletterte die ursprüngliche Bausumme von 960 000 Euro bereits im Oktober auf 1,2 Millionen Euro, so lagen die neuesesten Kostenschätzung bei 1,493 Millionen Euro. Trotz des Zuschusses vom Freistaat in Höhe von ca. 55%, eine für die Gemeinde nicht aufzubringende Summe. Nach langer Diskussion, 3. BM Karl Igel stellte die Sanierung mittels Garbionen in Frage, einigte sich der Rat darauf, daß nur das obere Teilstück, an dem die Gefahr eines Hangrutsches besteht, erneuert wird. Die Kosten dafür sind inclusive Baunebenkosten 1,071 Millionen Euro. 14 der 15 Gemeinderäte stimmten dem zu.

Dezember 2010
Weihnachtsmarkt in Egloffstein
Wie jedes Jahr, luden die Egloffsteiner Vereine am 2. Adventssonntag, zum Weihnachtmarkt am Gemeindehaus unterhalb der Burg ein. Der Markt wurde vom Christkind feierlich eröffnet.
Der Arbeitkreis Entwicklungshilfe mit Produkten aus fairem Handel war ebenso mit einem Stand vertreten, wie die Kindertagesstätte mit einem Losstand.
Für das leibliche Wohl sorgten die Freiwillige Feuerwehr mit Bratwürsten, die Kirchengemeinde Egloffstein mit Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus und der Sportclub Egloffstein mit Glühwein und Waffeln. Den musikalischen Rahmen bildeten der Gesangsverein und der Posaunenchor mit adventlichen Liedern.
Bei Einbruch der Dunkelheit kam der Nikolaus und beschenkte die Kinder. Nicht zu vergessen die "lebendige Krippe" mit echten Darstellern, die besonders bei den jungen Besuchern Eindruck machte.

November 2010
Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche besucht Egloffstein
Die Kirchengemeinde Egloffstein lädt, im Rahmen der Bibelarbeit, zum aktuellen Thema " einmauern oder aufnehmen" ein. Ein brisanter Beitrag zur aktuellen Diskussion über Einwanderung und Asyl.
Als Gast spricht Dr. Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof im Kirchenkreis Nürnberg.
Die Veranstaltung findet am Sonntag den 14. November 2010 von 14 - 17 Uhr - mit Kaffeepause - in der Volksschule Egloffstein statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
<- Foto Internet

November 2010
Gemeinderatssitzung
In einer kurzen öffentlichen Sitzung am 2.11.10. im Gasthof Dennerlein in Bieberbach wurden folgende Themen behandelt:
Straßenausbau in Hundshaupten: In einer kurzfristig anberaumten Versammlung im Hundshauptener Gemeindehaus wurden nochmals die Argumente zwischen Bürgern und Verwaltung ausgetauscht. Der Ausbau ist nun beschlossene Sache und soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Den Anwohnern kam man entgegen, indem die Straßenbreite auf 5 Meter incl. gepflastertem Randstreifen verschmälert und der Wendehammer-Durchmesser 12 statt 16 Meter betragen wird. Nach Schätzung des Ingenieurbüros Engelhardt wird dies allerdings nur eine Einsparung von ca 4000 Euro der Gesamtbausumme bringen. Allerdings konnte eine unnötige größere Bodenversiegelung verhindert werden.
  • Der BM teilte mit, daß an der Straße nach Schlehenmühle Probebohrungen durch die Baufirma vorgenommen wurden. Der Untergrund ist fest genug und eignet sich für die vorgeschlagene Befestigung mit einer Garbionmauer.
  • BM Förtsch informierte die Räte, daß das Urteil im Rechtstreit mit der Schäferei Distler, um das öffentliche Nutzungsrecht des Weges, rechtsgültig ist. Die Öffnung des Wanderweges ist wohl gesichert - Details wurden aber nicht bekannt gegeben, da das Thema Tagesordnugspunkt in der anschließenden geschlossenen Sitzung war.
  • Laut Bürgermeister Förtsch gab es bisher keine weiteren Gespräche mit der Telekom um den neuen LTE-Mobilfunk-Standort Hohlberg bei Bieberbach.
Ausgiebig behandelt wurde das Thema einer neuen Verbindung zwischen der Staatsstraße Fo2260 (Pretzfeld-Egloffstein) und der Kreisstraße zwischen Unter - und Oberzaunsbach. Damit soll die Anfahrt zum Wildpark Hundshaupten dem stärkeren Verkehrsaufkommen angepasst werden. Die Route verläuft derzeit auf der schmalen Kreisstrasse von Unter - nach Oberzaunsbach und von dort in einer engen unübersichtlichen 90°- Kurve Richtung Gehege. Besondere Gefahr besteht bei der Anfahrt von Reisebussen, die fast die gesamte Breite der Kreisstraße benötigen. Der Landkreis als Bauherr bat die Marktgemeinde Egloffstein um eine Stellungnahme zu dem Bauvorhaben. Sieben Verbindungsvarianten wurden vorgestellt. Auch der Ausbau und die Verbreiterung der bestehenden Verbindungsstraße standen zur Diskussion. Der Rat riet schließlich mehrheitlich zu der Variante mit der kürzesten Verbindung zwischen Staatsstraße und Oberzaunsbach. Sie führt von Oberzaunsbach geradeaus ohne Kurve direkt auf die Staatsstraße zu. Sie wäre auch die billigste Lösung, weil keine Brücke nötig wird. Der Gemeinderat empfahl, die jetzige Staße als Radweg weiter zu nutzen, sowie einen straßenbegleitenden Radweg an der neuen Strecke zu bauen. Karl Igel schlug vor, auch ein Leerrohr für Trinkwasser mit zu verlegen. So könnte bei Bedarf ein zweites Standbein für die Wasserversorgung der Betzensteingruppe geschaffen werden. Trotz allem: die Baumassnahme quert das Trubachtal und zerschneidet das idyllische Landschaftsbild. Dies war auch der Grund, warum Christiane Andresen und Ulrich Ummelmann die Querung des Tales ablehnten und sich für den Ausbau der bestehenden Kreissstraße aussprachen.
<- Blick von der Staatsstraßa Fo2260 Richtung Oberzaunsbach

Oktober 2010
Gemeinderatssitzung
Am 5.10. fand im Gasthof Fett- Bezold in Schlehenmühle die Oktober-Sitzung statt. Tagesordnungspunkt war u.a. die Sanierung der Strasse vom Trubachtal hoch nach Schlehenmühle. Die Strasse ist seit Jahren in schlechtem Zustand und für den Schwerlastverkehr auf 7,5 to beschränkt. Das Ingenieurbüro Höhner und Partner aus Nürnberg hat den Zustand untersucht und Lösungsvorschläge erarbeitet. Der in der Sitzung anwesende Ingenieur stellte das Ergebnis vor: Die preisgünstigste Sanierung der Strasse ist die Abstützung zur Talseite durch eine Garbionmauer. Sie besteht aus mit Steinen gefüllten Metallgeflechtblöcken. Sie stabilisieren das Gelände und verhindern ein weiteres Abrutschen.
Die komplette Strassensanierung würde so voraussichtlich 1,2 Millionen kosten. Die Gemeinde müsste davon ca 600.000 Euro zahlen. Der Rest bestünde aus staatlichen Zuschüssen. Probebohrungen sollen nun endgültig Klarheit schaffen.
Die Schulaktion "Jedem Kind sein Instrument" wurde mit grossem Erfolg in unserer Volksschule erstmals durchgeführt. Hierbei können die Kinder ein Instrument erlernen und ihre Stimm- und Sprachbildung wird gefördert. Die Gemeinde sollte nun mit einem Zuschuss von jährlich 3600Euro das Projekt sichern. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu.
Zu einem weiteren Tagesordnungspunkt gab es Ärger: Normalerweise wird ein Baugebiet zuerst erschlossen und dann wird gebaut. In Hundshaupten ging die Gemeinde unter Altbürgermeister Meier den umgekehrten Weg. Seit Jahren führt eine 3m breite geschotterte Strasse zu den 9 Baugrundstücken, von denen bis jetzt 4 bebaut sind. Acht Eigentümer sind mit dem jetzigen Zustand der Strasse zufrieden (Strassen dieser Art gibt es mehrere in Hundshaupten), allerdings ist ein Anrainer für den Ausbau. Nun soll die Sackgasse asphaltiert, auf 5 Meter verbreitert und am Ende mit einem Wendehammer versehen werden. Die Kosten belaufen sich auf ca 70.000 Euro und sollen auf die Grundstücksbesitzer umgelegt werden. Das sorgte für Verärgerung bei den Anwohnern, die zudem keinerlei Informationen über die plötzlichen Ausbaupläne erhielten. Die Betroffenen waren geschlossen in der Sitzung anwesend und machten ihrem Ärger Luft (es wurde ihnen Rederecht eingeräumt). Aber es half alles nichts - der Gemeinderat votierte mehrheitlich für den Ausbau. Unter Protest verliessen darauhin die betroffenen Bürger die Sitzung.Dazu ein Leserbrief aus der NN vom 18.10.10.
Unter "Sonstiges" besprach man einen weiteren brisanten Punkt: Bürgermeister Förtsch hatte wohl die Gemeinderäte vorab informiert, dass die Telekom eine weitere Mobilfunkbasisstation plant und zwar am Hohlberg bei Bieberbach. Dort soll im Rahmen eines Pilotprojektes die neue LTE- Technik zum Einsatz kommen. Auf Anfrage von Christiane Andresen teilte der BM mit, dass die Einspruchsfrist, im Rahmen des Mobilfunkpaktes 2, die ursprünglich Ende September auslief, verlängert wurde. Siehe auch hier.
Anmerkg.: In der Oktobersitzung des Bauausschusses wurden die Arbeiten für den Strassenausbau in Hundshaupten einstimmig an den günstigsten Anbieter vergeben. Die Ausbaukosten übersteigen den Betrag von 100.000 Euro. Über die Art des Strassenbelags (Asphalt oder Pflaster) und die Breite der Stasse (5 oder 4 Meter) soll noch ein Kompromiss mit den Anliegern gefunden werden .

 

Wir setzen auf umweltfreundliche erneuerbare Energien

September 2010
Über den Tellerrand geschaut: Strahlende Last
100 000 Menschen protestierten am 19.9. in Berlin gegen die geplante Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken. Laut Atomindustrie und Regierung gilt Strom aus Kernkraftwerken als preisgünstig, klimafreundlich und unabhängig von kurzfristigen Wetterschwankungen. Doch die Frage eines Endlagers für die zum Teil über 100.000 Jahre strahlenden Abfälle ist nach wie vor offen. Und die Angst vor einem Super-Gau, etwa durch einen terroristischen Anschlag, ist nicht gebannt. Rechnet man diese hohen Risikofaktoren hinzu wird Atomstrom unbezahlbar und gefährdet die Zukunft von Generationen.
Was geht das uns Egloffsteiner an - hier gibt es doch kein Kernkraftwerk?! Das stimmt, der nächste Meiler steht in Grafenrheinfeld bei Schweinfurt ca 90 km entfernt, Isar1 und Isar2 ca 150 km und das besonders störanfällige tschechische "Temelin" ca 230 km.
Im Katastrophenschutzplan wird die Verstrahlung in verschiedene Zonen eingeteilt. Egloffstein liegt bei Grafenrheinfeld in Zone 3. Das heisst im Falle einer Katastrophe würden "Vorsorgemassnahmen zum Schutz vor Langzeitschäden wie Umsiedlung und Verkehrseinschränkung" greifen. Hinzu käme die Bodenverseuchung u.a. mit Cäsium-137 mit einer Halbwertzeit von 30 Jahren. Grafenrheinfeld läuft bereits über 30 Jahre und ist eines der unsichersten Kraftwerke in Deutschland. Es sollte 2014 vom Netz. Wenn es aber nach der jetzigen Regierung geht, soll der Atommeiler bis 2028 laufen, also 14 Jahre länger. Der Würzburger Stadtrat beschloss bereits mit grosser Mehrheit eine Resolution gegen diese Pläne. Protestieren auch Sie gegen die Atom-Pläne der Regierung. Hier einige Internetadressen mit Protestaktionen bei denen Sie sich online beteiligen können, sowie Seiten mit weiteren Informationen:
antiatom-bayern, avaaz, , Atomkraft abschalten, Umweltinstitut, endlich abschalten, Mütter gegen Atomkraft, BUND, EKD, FrankfRundschau, Merkur

September 2010
Gemeinderatssitzung
Am 7.9. fand die Gemeinderatssitzung im Gasthof Schäfer in Egloffstein statt. 2. BM Nikolaus Thäter leitete in Vertretung des 1.BM, der im Urlaub war, die Sitzung .
Dringenster Tagesordnungspunkt war das Einverständnis der Gemeinderäte zur Errichtung einer Photovoltaikanlage auf Teilflächen der Feuerwehr und des Bauhofgebäudes. Dringend deshalb, weil die Anlage bis Ende Oktober montiert sein muss, denn danach kommen Kürzungen bei der Einspeisevergütung. Errichtet wird die Anlage vom Feuerwehrverein und dieser braucht das Einverständnis des Rates, weil die Gebäude der Gemeinde gehören.
Der Feuerwehrverein leistete gute Vorarbeit für das Projekt und konnte ein stimmiges Konzept mit Auftragsvergaben und günstiger Kreditaufnahme vorlegen. Der aufzunehmende Kredit hat eine lange Laufzeit von 20 Jahren. Durch die geringeren Rückzahlungsraten, kann ab dem 1. Jahr Gewinn abgeschöpft werden. Damit sollen Rücklagen für Sonderinvestitionen, Wartung und Versicherung geschaffen werden. Sonderinvestitionen sind Anschaffungen von Feuerwehrbedarf, die im Rahmen des Haushaltetats der Gemeinde nicht möglich sind, wie z.B. die Anschaffung eines Personalfahrzeuges. Die Extra-Anschaffungen gehen automatisch in den Besitz der Gemeinde über. Der Beschluss wurde, nach eingehender Diskussion, einstimmig gefasst.
Das Transportunternehmen Lieberth aus Wiesenttal erhielt den Zuschlag für die Schülerbeförderung für das Schuljahr 10/11 ebenfalls einstimmig. Mit Euro 179,50 brutto pro Tag war es der günstigste Anbieter.
Geschlossen votierten die Gemeinderäte für die Anschaffung eines neuen Schneepflugs (10.026 Euro). Die Mittel sind bereits im Haushaltsetat eingestellt. Für den alten 36-jährigen Schneepflug sind kam noch Ersatzteile zu bekommen.
Das Angebot, ein gebrauchtes ca 7 Jahre altes Mähwerk für 6.500 Euro vom Landkreis zu erwerben, wurde einstimmig befürwortet. Niki Thäter konnte mit dem Landratsamt eine Ratenzahlung mit 3 Teilbeträgen in 3 Jahren vereinbaren. Die jährliche Rate entspricht in etwa dem Jahresbetrag, der bis jetzt an das Unternehmen gezahlt wurde, das die Mäharbeiten für die Gemeinde ausführte. Dies kann in Zukunft eingespart werden.
Das Umrüsten der Strassenbeleuchtung auf Energiesparlampen im Ortsteil Egloffstein bringt zwar langfristig hohe Einsparungen, ist aber durch die hohen Investitionskosten von ca 14.000 Euro mit dem derzeitigen Haushaltsetat nicht zu decken. Im Haushlt 2010 sind ledigilich 2600 Euro vorgesehen. Niki Thäters Vorschlag die Umrüstug in mehreren Schritten vorzunehmen und zunächst die Talstrasse mit einem Betrag von 2800 Euro umzugerüsten wurde mit einer Gegenstimme akzeptiert.
Der Bauantrag zur Errichtung eines Nebengebäudes im Wildpark Hundshaupten wurde einstimmig genehmigt.
September 2010
Messung der Strahlungsbelastung am Oberen Berg
Am Vormittag des 6. September war ein Team der Bundesnetzagentur am "Oberen Berg" um die aktuellen Strahlungswerte zu messen. Es wurde an zwei Punkten gemessen: Einfahrt Egilolfstr.76 und Hof Egilolfstr.77. Der erste Messpunkt entspricht dem vom Winter 2007. Hier können die aktuellen Belastungen mit den alten Werten verglichen werden. Die Messungen wurden vom Auto aus gemacht, deshalb war die Messung auf der Terasse Egilolfstr.77 nicht möglich. Im Hof des Anwesens sind jedoch die Antennen durch davor stehende Häuser verdeckt. Deshalb ist dieses Ergebnis mit dem am alten Messstandort nicht vergleichbar.
Die Messergebnisse vom 6.9.10 werden nach Auswertung ins Netz gestellt. Hier finden Sie die Seite der BA, auf der Sie PLZ und Ortsnamen eingeben können. Auf der Karte sehen Sie dann die Antennenstandorte und die Messpunkte. Im April wurde bereits in der Badstr. und am Paradiesweg gemessen. Dort haben sich die Werte kaum verändert. Die Messungen veranlasste Bürgermeister Förtsch.

September 2010
Photovoltaik arbeitet perfekt
Nur im Schlaf ist Geld verdienen schöner! Aber das geht mit der Voltaikanlage auf unserem Schuldach nicht, denn sie braucht Sonne und Licht zur Stromerzeugung und arbeitet deshalb nur tagsüber. Dafür tut sie´s Tag für Tag und bei jeder Witterung. Der ins öffentliche Netz eingespeiste Strom bringt Geld in die Gemeinde. Noch sind die Kredite zu tilgen, aber in ca. 8 Jahren sind sie abbezahlt und dann fließt das Geld direkt in die Gemeindekasse.
Ein kleines Kästchen an der Aussenfassade der Gemeindeverwaltung gibt tagesaktuell Auskunft zur erzeugten Strommenge. Interessierte können so das "Geldverdienen" mitverfolgen, eventuell darüber buchführen oder eine Statistik erstellen. Schauen Sie doch mal hin!
<- Foto zum Vergrößern anklicken.

August 2010
Sprinttriathlon
Der 3. "egloffstein32.6 Sprinttriathlon" fand am Sonntag den 29. August während der Herbstkirchweih statt. Zum Sportereignis des Jahres stellte das Bürgerforum Gräfenberg das Projekt "Fairness, Respekt und Toleranz im Sport " vor. Am Infostand konnte jeder eine Selbstverpflichtungen für Toleranz und Fairness unterschreiben. Viele Bürgerinnen und Bürger unterzeichneten die Erklärung. Sieger beim Sprinttriathlon wurden Hartmut Grasser aus Egloffstein bei den Herren und Bianca Kugler aus Thuisbrunn bei den Damen.
August 2010
Bürgerbus auf Kultur-Tour
Die Kunst- und Kulturtage Egloffstein fanden bereits zum 6. Mal statt. Vom 20. - 22. August 2010 zeigten Künstler des Kunst- und Kulturkreises in der Aula der Schule ihre neuesten Werke. Auch neue Mitglieder wie z.B. Bildhauerin Irmtraud Norberg und Gerde Nachtrab mit Kallegraphien stellten sich vor. Neu war die Öffnung der Ateliers parallel zu den Kulturtagen. Ein eigens dafür eingesetzter Shuttlebus (der Egloffsteiner Bürgerbus) brachte Kunstinteressierte in den Skulpturengarten von Irmtraud Norberg in Hundshaupten, sowie ins Atelier Tamahara mit seinem Zaubergarten in Mostviel. Der kostenlose Fahrservice wurde von den Austellungsbesuchern dankbar und rege genutzt und soll auch nächstes Jahr wieder eingesetzt werden.
Die 6. Kunst- und Kulturtage lockten viele Kunstfreunde nach Egloffstein und stellen eine große Bereicherung für das kulturelle Geschehen in der Gemeinde dar.

August 2010
Karibischer Tag im Egloffsteiner Freibad
Der Wettergott meinte es gut mit den Veranstaltern des "Karibischen Tages" und legte zwischen unbeständigen Regentagen, am 14. August einen schönen trockenen Sonnentag ein. Die Lufttemperatur war zwar bei ca 23° nicht tropisch, aber bei einer Wassertemperatur von 30° im großen Schwimmbecken konnte man wunderbar von der Karibik träumen. Dazu gab es von 14 bis 20 Uhr viel Musik, kreolische Speisen, exotische Getränke und ein buntes Programm. Der Tourismusverein bat in passender Kostümierung zu kommen und so tummelten sich Rastas, Piraten und fantasievoll verkleidete Gestalten im bunten Trubel im Egloffsteiner Freibad. Die besten Kostüme wurden prämiert.
Der Reinerlös aus den beiden Freibadfesten in Höhe von 4650,00 Euro kommt dem Freibad zugute.
Wer ist der Mann links? Klicken Sie das Foto einfach an!

August 2010
Gemeinderatssitzung
Im Gemeinschaftsraum der Freiwilligen Feuerwehr Egloffstein fand am 3.8. die turnusmässige Sitzung statt. Tagesordnungspunkt war der laufende Bedarf der Egloffsteiner Ortsteilfeuerwehren , der vom Arbeitskreis "Feuerwehr" mit Kosten von insgesamt 5767 Euro beziffert wurde. Der Gemeinderat bewilligte den Tagesordnungspunkt einstimmig.

Juli 2010
Ein tolles Fest und ein strahlender Bürgermeister
Zunächst schien es so, als ob das Freibadfest, das zum 75-jährigen Bestehen des Bades vorbereitet worden war, buchstäblich ins Wasser fallen würde. Der Samstagmorgen (24.7.) überraschte, nach der Hitzewelle der vorangegangenen Tage, mit strömenden Regen und gerade mal 14 Grad Lufttemperatur. Keine gute Vorausetzung für ein Fest im Freibad. Deshalb entschlossen sich die Organisatoren, die ursprünglich auf 2 Tage angesetzte Veranstaltung ganz auf den Sonntag zu verlegen. Und das war gut so!
Der Sonntag begrüsste die Gäste, die um 9 Uhr den Gottesdienst im Freibad besuchten, mit herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Anschliessend waren viele Aktive aus den verschiedenen Vereinen, die beiden Bürgermeister, einige Gemeinderäte und zusätzliche freiwillige Helfer den ganzen Sonntag im Einsatz und stellten ein Fest für Kinder und Erwachsene auf die Beine, wie es Egloffstein selten erlebt hat.
Angeboten wurden Speisen und Getränke aller Art, Livemusik, Hüpfburg, Torwandschiessen, eine Fotoschau vom Freibad in den 60-ern, ein Quizspiel, Tanzvorführungen u.v.m.. In der Kneippanlage wurde das richtige Kneippen gezeigt und die Kräuter in den Beeten erklärt. Durchs Programm führte Bayern1-Moderatorin Sabine Schülein. Musikalisch wurden die Gäste von den " Affalterthaler Rathausmusikanten" und der Gruppe "Saitenwechsel" begleitet . Ein fulminantes Feuerwerk beschloss schliesslich gegen 22.30 Uhr die Veranstaltung.
Viele Besucher kamen ins Egloffsteiner Freibad und genossen das abwechslungsreiche Fest-Programm. Der Reinerlös kommt zu 100% dem Freibad zugute. Hier geht´s zu den Fotos .

Juli 2010
Gemeinderatssitzung
Die Sitzung fand am 6.Juli im Gasthaus Dennerlein in Bieberbach statt. Thema war u.a. ein Bericht des Bürgermeisters zur Einigung in der Sache "Leithenackerweg". Dieser Weg verläuft vom Anwesen der Familie Meier in Mostviel an der Diakonie vorbei ins Tal nach Mostviel. Die Diakonie-Einrichtung für Demenzkranke stellte vor einiger Zeit den Antrag auf Aufhebung der öffentlichen Widmung, um das Gelände über das der Weg verläuft, absichern zu können. Proteste von Anliegern und auch eine kontrovers geführte Diskussion im Gemeinderat führten nun zu folgendem Kompromiss: die Gemeinde wird ihre Rechte weiterhin wahren, erlaubt aber der diakonischen Einrichtung das Absperren des Weges mit Toren, damit die Sicherheit der Kranken gewährleistet werden kann. Die Tore können von aussen geöffnet werden, bzw. ausserhalb der Betriebszeiten offenstehen. Somit besteht weiterhin ein Durchgang.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Antrag für eine baurechtlichen Genehmigung zur Errichtung einer Tetra-Antenne auf dem Mobilfunkmast bei Affalterthal. Sie soll für den Aufbau des öffentlichen Digital-Funks (BOS) für Polizei, Rettungsdienste, Feuerwehr usw. aufgestellt werden.
Wie Christiane Andresen (UGL) erklärte, ist die BOS-Antenne ein Rundum-Strahler (strahlt im 360°-Winkel ) mit ca.15 km Reichweite und gibt täglich 24 Stunden Hochfrequenzstahlung ab. Dr. Riedl (UGL) meinte, dass Egloffstein bereits intensiv durch Hochfrequenzstrahlung belastet ist und gerade deshalb eine zusätzliche Strahlung durch Tetra-Technik vermieden werden muss. Der Antrag zur Errichtung wurde vom Gemeinderat einstimmig abgelehnt, da u.a. keine Informationen zu den funktechnischen Daten vorgelegt wurden.
Der Antrag zur Errichtung einer 7ha grossen Freiflächen-Photovoltaik-Anlage in der Nähe von Hundsboden wurde ebenfalls einstimmig abgelehnt. Wesentliche behördliche Auflagen waren nicht erfüllt. Die Anlage wäre für das Gebiet zu gross, zu weit von der Ortschaft entfernt und läge teilweise im Naturpark Fränkische Schweiz.
Die im März von der Gemeinde gewonnene Voltaik-Anlage (siehe hier) soll in den nächsten Wochen auf das Dach der Kindertagesstätte Egloffstein montiert werden.

Juni 2010
Eine Voltaik-Anlage für das Sportheim Egloffstein
Gleich nach der Kerwa wurde mit der Montage einer Photovoltaik-Anlage auf dem Sportheimdach begonnen. Sie ist nun installiert und wurde am 25.6.2010 in Betrieb genommen. Damit sicheret sich der Sportclub Egloffstein die derzeit noch gültige Einspeisevergütung für die nächsten 20 Jahre, schafft sich ein sicheres finanzielles Standbein und trägt mit der regenerativen Energieerzeugung zum Klimaschutz bei.

Juni 2010
Das Sonnendach der Schule ist in Betrieb
Die von der Fa. iKratos in Weissenohe errichtete Photovoltaik-Anlage auf dem Schuldach ging Mitte Juni in Betrieb und speist seitdem Strom ins Netz ein. Der jährlich, von den 514 Modulen produzierte Strom, entspricht dem Jahresverbrauch von ca 25 Einfamilienhäusern.
Im Novemver 09 stellte 2. Bürgermeister Nikolaus Thäter den Antrag, im Rahmen der Schulsanierung, auf dem Dach des Gebäudes eine Photovoltaik-Anlage zu errichten. In der folgenden Dezembersitzug 09 zeigte er in einer Powerpoint-Präsentation 3 verschiedene Finanzierungsmodelle für die Gemeinde . Nach heftiger Diskussion gab der Gemeinderat mehrheitlich grünes Licht für eine genauere Ausarbeitung des Schuldachprojekts. Im Januar unterrichtete Niki Thäter das Gremium über die Pläne der Bundesregieung, die Einspeisevergütung zu kürzen und mahnte zur Eile und zur Beschlußfassung des Projekts an. In der Märzsitzung 10 beschloß der Gemeinderat schließlich mit drei Gegenstimmen das Projekt.

Juni 2010
Sportler-Kerwa in Egloffstein
Mit dem "Betzn austanzen" und einem gemütlichen Abend ging die Sportler-Kerwa am Montag den 14.Juni zu Ende. Eine kleine Fotogalerie von der Veranstaltung finden Sie hier

Juni 2010
Gemeinderatssitzung
In der Sitzung am 8. Juni im Gasthof Fett in Schlehenmühle konnte ein schwieriges Problem der Gemeinde gelöst werden. Das gemeindliche Schulhaus in Bieberbach, durch langen Leerstand bereits gezeichnet, war lange Zeit nicht zu veräußern. Zwischenzeitlich gab es den Vorschlag das Gebäude ganz abzureißen, das Grundstück in Parzellen aufzuteilen und vorallem jungen Familien günstig zum Kauf anzubieten. Nun fand sich aber doch ein Käufer (ein Ehepaar aus Kirchehrenbach), der das Gebäude als medizinische und zahnmedizinische Einrichtung umbauen will. Zusätzlich sollen Verkaufsflächen für Dienstleister und Räume für eine Anwaltskanzlei geschaffen werden. Der Bauplan, 12 neue Arbeitsplätze und die zu erwartende Gewerbesteuer überzeugten den Rat. Er gab sein Einverständnis einstimmig.
Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, dass die Rohbauarbeiten für die Hackschnitzelanlage und die Heizzentrale der Schule (sie entstehen auf dem Gelände des Bauhofes), an die ortsansässige Baufirma Schwarz vergeben werden.
Mai 2010
Freibadsaison
Am Freitag den 14.5. startete die Badesaison 2010 mit einem Festakt zum 75. Bestehen des Egloffsteiner Freibades. In seiner Festrede erzählte Altbürgermeister Meier von den Planungen und bürokratischen Hürden zu Beginn des Projekts und dem touristischen Aufschwung Egloffsteins nach dem Krieg mit Hilfe des Freibades. Er erinnerte an die vielen Aktiven, die das Bad über die Jahre am Laufen hielten, mit dem Wunsch verbunden, dass das Bad für Egloffstein noch lange erhalten bleibt. Bilder vom Freibad finden Sie hier...
Vorgestellt wurde die neugegründete Egloffsteiner Ortsgruppe der Wasserwacht, die bereits für diese Saison zur Verfügung steht und Bademeister Izban entlastet. Den musikalischen Rahmen gestalteten der Egloffsteiner Chor, Paul Schelhorn, Edgar Hofmann und eine Mädchentanzgruppe des SC. Tourismus- und Sportverein luden anschließend zu einem köstlichn kalten Buffet mit Getränken ein.
Im Jubiläumsjahr finden noch weitere Veranstaltungen statt:
  • 16.05. Neoprenanzugtestschwimmen im Freibad, mehr beim SC Egloffstein
  • 24.07. Großes ganztägiges Freibadfest mit zahlreichen Attraktionen, Live-Musik, Beachvolleyballturnier, Kinderbelustigungen und Abschlussfeuerwerk
  • 25.07. Familiengottesdienst im Freibad mit anschl. Frühschoppen und Spanferkel vom Grill
  • 14.08. „Karibischer Tag" im Freibad mit Cocktails, Badetemperaturen wie in der Südsee, Musik, Tanzwettbewerb etc.
  • 27. - 29.08. Saunabetrieb mit einer mobilen Sauna
  • 28.08. Sprinttriathlon „egloffstein 32.6", mehr beim SC Egloffstein

Mai 2010
Gemeindefeuerwehrtag des Marktes Egloffstein mit Fahrzeugeinweihung
Am 8. Mai und 9. Mai 2010 fand der Gemeindefeuerwehrtag des Marktes Egloffstein statt. Am Samstag zeigten bei einer gemeinsamen Schauübung die Egloffsteiner Wehren ihre ganze Einsatzkraft. Am Abend wurden langdienende Feuerwehrleute geehrt. Am Sonntag, nach einem Festgottesdienst auf dem Areal der Egloffsteiner Feuerwehr, wurde das neue Löschfahrzeug feierlich eingeweiht. Beim anschliessenden "Tag der offenen Tür" stellte das Team das neue Löschfahrzeug und seine Funktionen vor, führte Drehleiter und Rettungsschere vor und gab Tips zum vorbeugenden Brandschutz. Feuerwehrattraktionen für Kinder rundeten das Programm ab. Im Festzelt wurde an den beiden Tagen, ermöglicht durch die tatkräftige Mitarbeit der Feuerwehrfrauen, bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Fotos finden Sie hier....

Mai 2010
Gemeinderatssitzung
In der Gemeinderatsssitzung am 4.5. in Egloffsteinerhüll im Gasthof Polster hat der Gemeinderat u.a. ein neues Angebot für ein Gutachten vom "Umweltinstitut München" (Kosten Euro 4800), gegen die Stimmen von Christiane Andresen und Nikolaus Thäter abgelehnt. Mit dem Gutachten sollte die starke Belastung der betroffenen Bürger am "Oberen Berg" durch die Mobilfunkmasten untersucht und daraus Vorschläge für belastungsreduzierte Alternativstandorte erarbeitet werden. Dies wäre für alle Einwohner Egloffsteins von Vorteil gewesen, denn bei neuen oder zukünftig technisch neu aufgerüsteten Antennenprojekten (TETRA, UMTS, LTE) hätte die Gemeinde, mit Hilfe der erstellten Unterlagen, entscheidend mitreden können. Diese Chance ist nun vertan! Der Antennenbau kann ungeniert weitergehen. Lesen Sie dazu mehr...

Mai 2010
Eröffnung Wanderparadies Trubachtal
Am Sonntag den 2. Mai 2010 wurde im Rahmen des Signalsteinfestes (Festgelände Signalstein bei Sorg / Obertrubach) das "Wanderparadies Trubachtal" offiziell eröffnet. Die Eröffnungsfeier begann mit einem Gottesdienst im Festzelt um 9 Uhr. Nach etlichen Festreden und dem Mittagessen starteten um 13 Uhr drei geführte Wanderungen mit Altbürgermeister Christian Meier, Kurt Milke und Barbara Grüner nach Egloffstein. Trotz des schlechten Wetters machten sich ca. 100 Wanderer auf den Weg. Ein Shuttlebus brachte die Gruppen wieder zurück.
Viel Beifall bekam der Egloffsteiner Kinderchor "Popcorn" unter Leitung von Heike Barthelmes für seine Darbietungen im Rahmen des Festprogramms.
Edgar Rother, Hauptwegewart des Fränkischen Schweiz Vereins, hat für das "Wanderparadies Trubachtal" einen kleinen Wanderführer erarbeitet, der für 3,50 Euro in den Tourist-Informationen von Egloffstein und Obertrubach erworben werden kann.
April 2010
Gewerbetag im Bärenthal in Hammerbühl
Das war ein "bäriges" Fest bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen! Gemeinsam mit der "Bäckerei Wirth" feierte "Holzbau Singer" sein 10-jähriges Bestehen. Mit über 60 Arbeitsplätzen sind die beiden mittelständigen Handwerksbetriebe wichtige Arbeitgeber im Markt. Los ging´s am Sonntag den 25.4. um 10.30 Uh mit einem Tag der offenen Tür in beiden Betrieben. Großer Andrang herrschte beim Mittagessen und den fränkischen Spezialitäten und am Nachmittag ließ man sich die frisch gebackenen Küchla schmecken. Ein buntes Kinderprogramm rundete das Fest ab.
April 2010
"Zamm geht´s"
14 Eltern und 16 Kinder beteiligten sich am 24.4. unter dem Motto "Zamm geht's" - Frühjahrsputz auf Oberfrankens Spielplätzen, an einer Aktion der "Kulmbacher Brauerei" und "EKU". Auf dem Spielplatz in Egloffstein halfen Alt und Jung, Groß und Klein zusammen. Es wurden Bänke repariert, Spielgeräte neu gestrichen, Unkraut gezupft, Müll gesammelt, das Weidenhaus gestutzt und Humus verteilt. Nach getaner Arbeit wurde noch gemeinsam gegrillt. Die Getränke für die fleißigen Helfer und Helferinnen spendierte die "Kulmbacher Brauerei". Fotos finden Sie hier...
April 2010
Hundsboden
Aus dem hübschen Dorfbrunnen in Hundsboden sprudelt wieder Wasser. Nachdem die wasserspendende Quelle des Brunnens verschlagen war und versiegte, gelang es nun nach 17 Jahren Mitgliedern des Kapellenvereins und der Feuerwehr, den Brunnen wieder in Betrieb zu setzen. Damit entstand ein schöner und sehenswerter Ortsmittelpunkt in Hundsboden.
Wer übrigens meint der Name Hundsboden käme vom "Hund" oder den "Hunnen" - liegt falsch. Dorothea Fastnacht, eine kundige Ortsnamenforscherin aus Marloffstein erklärt die Namensgebung Hundsboden und Hundshaupten folgendermaßen:
Die Ortnamen mit "Hund" kommen von "Hunt". Das war die Bezeichnung eines Beamten der einem Richter unterstellt war. Der Beamte hatte ein Grundstück (Boden) oder den vorderen Teil eines Ackers (haupt). Die beiden Ortsnamen entstanden also aus dem Besitznachweis eines Beamten.

April 2010
Gemeindratssitzung
Am 13.4. tagte der Gemeinderat im Gasthof zur Linde in Egloffstein. Tagesordnungspunkte waren u.a. die Bestätigung des neu gewählten stellvertretenden Kommandanten der FFW, Christian Deinlein durch den Gemeinderat und die Auftragsvergabe für die Heizung, Flascherarbeiten, Rohbauarbeiten und Metallarbeiten, im Rahmen der Schulsanierung.
Auch Thema war die Genehmigung des Egloffsteiner Haushalts 2010 durch die Fachbehörde. Er wurde mit Auflagen genehmigt. So müssen das erwirtschaftete Geld aus der Photovoltaikanlage ausschließlich zur Tilgung des aufgenommenene Kredits und die Zuschüsse aus dem Konjunkturpaket 2, zur Sanierung der Schule, zweckgebunden nur für dieses Projekt, verwendet werden.
März 2010
Egloffstein gewinnt Photovoltaikanlage im Wert von 5000 Euro
Im Rahmen der Deutschlandpremiere des Kinofilms "Die 4. Revolution" am 18.3., waren Bürgermeister aus der Region eingeladen, den Beitrag ihrer Gemeinden zur nachhaltigen Energiegewinnung vorzustellen. Bei der anschließenden Verlosung einer Photovoltaikanlage war dann das Glück auf Egloffsteiner Seite. Einen ausführlichen Bericht finden Sie aus der Gemeindehomepage.
März 2010
Autofahrer aufgepasst!
Die Kröten wandern! Die milde und feuchte Witterung lockt Kröten, Frösche und Molche zu ihren angestammten Laichplätzen. Nicht selten müssen sie dabei Strassen überqueren die ihnen zum Verhängnis werden. Viele tausend Tiere werden jedes Jahr durch Autofahrer "plattgemacht". Im Gemeindegebiet am Zwickstein und auf der Strasse von Hammerbühl nach Haselstauden müssen die Amphibien die Strasse queren um an die Weiher unterhalb von Hammerbühl zu kommen. Ein Krötenleitsystem zwischen Hammermühle und Haselstauden fängt die Tiere mit Rinnen ab und ermöglicht ihnen mittels Tunnel unter der Strasse durchzulaufen. Dabei werden aber nicht alle Tiere erfasst, weshalb normalerweise zusätzliche Krötenzäune das Areal absichern. Leider hat es das Strassenbauamt Bamberg heuer versäumt die schützenden Zäune rechtzeitig aufzustellen. Viele Krötenleichen pflastern mittlerweile die Strasse Richtung Haselstauden. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Natur und fahren Sie an dieser Stelle langsam und weichen Sie soweit wie möglich den Tieren aus. Anmerkung: der Zaun wurde am 22.3.10 endlich aufgebaut.

März 2010
Aktion Sauberer Weg
Am 20. März fand die jährliche Aktion "Sauberer Weg" statt. Viele Freiwillige waren beim"Frühjahrsputz" wieder unterwegs. Kinder sammelten Müll an den Straßen entlang, Es wurden Verschönerungsarbeiten im Kurgarten, in der Kneippanlage und vorbereitende Arbeiten der FFW Egloffstein zur Errichtung eines Carports für den Bürgerbus und den Sportlerbus.
<-- Einsatz in Schlehenmühle

März 2010
Gemeindratssitzung
In einer Extra-Sitzung am 16.3. beschloß der Gemeinderat, im Gasthof "Schloßblick" in Mostviel, den Haushalt für 2010. Er wurde mit 13 zu 2 Stimmen angenommen.
Die pro Kopfverschuldung der Gemeinde ist mit 1316,25 Euro wieder etws niedriger als im Vorjahr (1495,02 Euro). Sie liegt aber immer noch weit höher als in anderen Gemeinden.
Der Vermögenshaushalt ist wegen der Sanierung der Schule besonders hoch. Die Sanierungskosten betragen 980 000 Euro. Die Maßnahme wird aber mit 90% im Rahmen des Konjunkturpaketes2 bezuschußt, bleibt der Marktgemeinde ein Eigenanteil von 98 000 Euro. Während man 2009 ohne weitere Kreditaufnahme auskam, müssen heuer wegen der Vorleistungen für Schule und Photovoltaikanlage, Dahrlehen in Höhe von 287 000 Euro und ein Kassenkredit von 800 000 Euro aufgenommen werden.
Auffallend hoch sind nach wie vor die Personalkosten der Verwaltung mit 912 000 Euro. Sie sind z.B. fast doppelt so hoch wie die von Obertrubach (508 000 Euro).
Die Sanierung der Straße zwischen Schweinthal und Schlehenmühle mußte wegen der hohen Kosten ( über 600 000 Euro) auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Gemeinderat Polster regte an, das Sanierungskonzept insgesamt zu überdenken. Seiner Meinung nach wäre es besser , das besonders schlechte Teilstück im Wald, direkt von einer Baufirma instand setzen zu lassen. Die dafür entstehenden Kosten wären seiner Meinung nach, für die Gemeinde finanzierbar und die weitere Verschlechterung des Straßenzustandes könnte damit verhindert werden. Es wurden für dieses Jahr 15.000 Euro für Sicherungsarbeiten festgesetzt.

März 2010
Gemeindratssitzung
Der Gemeinderat beschloss mit drei Gegenstimmen ( Distler / Igel / Wirth ) in einer Sitzung am 2.3.10, im Gemeinschaftsraum der FFW, die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Schuldach im Rahmen der Gesamtsanierung. Mit den Arbeiten soll bereits in den Osterferien begonnen werden. Damit sollte Egloffstein noch in den Genuss der ungekürzten Einspeisevergütung kommen.
März 2010
Kinder-Kultur-Abo 2010 für Egloffstein abgesagt!
Wegen zu geringer Nachfrage wurden die Vorstellungen in Egloffstein, Gößweinstein und Obertrubach abgesagt. Grund: Statt der zur Kostendeckung nötigen 120 ABO´s wurden nur insgesamt 36 in den drei Gemeinden verkauft. Schade, dass nicht mehr Eltern die Chance nutzten, um ihren Kindern Theater und Kultur näher zu bringen. Die ABO´s wären sogar übertragbar gewesen wären. Das Geld für bereits verkaufte Karten wird zurückerstattet. Infos zu den Kinder-Kultur-ABO´s gibt es hier.

Februar 2010
Wildpark Hundshaupten
Der Verkauf des Mobiliars von Schloss Hundshaupten, aus der Erbschaft von Freifrau Gudila von Pölnitz, brachte dem Landkreis Forchhein 360 000 Euro. Dieser Erlös soll nun, wenn es nach Kreiskämmerer Gerhard Kellermann geht, in den Wildpark Hundshaupten investiert werden wo dringende Umbaumassnahmen anstehen. Er machte im Kreisausschuss auch den Vorschlag, das Gehege nach seiner Gründerin "Gudila-von-Pöllnitz-Tierpark" umzubenennen. Die Entscheidung wurde jedoch vertagt. Der Wildpark erfreut sich grosser Beliebtheit und wurde bei einer Umfrage als einer der schönsten seiner Art bewertet.

Februar 2010
Fremdenverkehrsausschusssitzung
Am 9.Februar fand im "Gasthof zur Linde" eine Sitzung des Fremdenverkehrsausschusses unter Leitung von Bürgermeister Förtsch, zusammen mit der Tourismusverein und interessierten Bürgern statt.
Themen waren das Freibad, das heuer 75 Jahre besteht, eine Vorbesprechung zur "Aktion Sauberer Weg" und eventuell die Einführung einer Fremdenverkehrsabgabe.
> Um die Attraktivität des Freibades weiter zu erhöhen, auch in Konkurrenz zu den 2010 neu eröffnenden Bädern in Forchheim, Ebermannstadt und Pottenstein, soll das 75-jährige Bestehen des Bades mit verschiedenen Veranstaltungen gebührend gefeiert werden. Seit Anfang Januar arbeiten interessierte Bürger an dem Freibad-Programm für 2010. Geplant ist eine feierliche Eröffnungsveranstaltung Mitte Mai und ein Fest am 24. Juli, mit vielen Angeboten für Kinder und Erwachsene, während des ganzen Badetages bis in den Abend hinein. In der laufenden Badesaison sollen zusätzlich weitere Themen-Events stattfinden, wie z.B. Warmbadetage, Damen-Volleyball-Wettkampf, Triathlon, Nachtschwimmen, eine Fotoaustellung mit Bildern zur Geschichte des Freibades u.v.m.. Durchgeführt werden die Veranstaltungen von den örtlichen Vereinen unter der Obhut der Gemeinde.
> Für den Einsatz bei der "Aktion sauberer Weg" am 20 . März konnten noch keine konkreten Maßnahmen besprochen werden, da die Projekte erst intern in den Vereinen abgestimmt werden müssen. Die "Aktion sauberer Weg", die bisher nur im Ortsteil Egloffstein organisiert wurde, soll laut Bürgermeister Förtsch ab heuer in allen Ortsteilen durchgeführt werden.
> Die Diskussion um eine Fremdenverkehrsabgabe machte schnell klar, dass der Verwaltungsaufwand der Gemeinde, den Gewinnanteil aller Gewerbetreibenden am Tourismus zu ermitteln viel zu aufwändig wäre. Zusätzlich käme die Aufarbeitung der Einsprüche hinzu. Ein Vorteil allerdings wäre, dass eine allgemeine Abgabe alle Ortsteile gleichermaßen einschließen würde. Bisher wird nur in den Ortsteilen Egloffstein und Mostviel eine Kurtaxe erhoben und diese nur bei Tourismus-Dienstleistern.
Januar 2010
Endlich ein Zuhause
Viele tierliebe Menschen machten sich Sorgen um einen Schafbock. Er lebte in der Nähe von Affalterthal im Wald bei einer Kletterfelsengruppe. In der Nacht und bei Regen schlüpfte er in eine Felsspalte. Was im Sommer eine Attraktion war, wurde im Herbst ein Problem. Würde er den Winter dort überleben können? Offenbar vermisste ihn niemand - auch wolte ihn niemand haben. Nachfragen bei Landwirten und Schäfern brachten kein Ergebnis. So wurde er bis in den Januar hinein an Ort und Stelle von Tierfreunden versorgt. Sogar die Frankenschau des BR sendete einen Bericht über ihn. Diesen und wie die Geschichte ausging können Sie hier anschauen.
Anmerkung: Leider ist der Film beim BR nicht mehr eingestellt. Der Schafbock wurde von einem Landwirt, der anonym bleiben wollte, übernommen.

Januar 2010
Gemeinderatssitzung
Am 19.01.10 fand im Gasthof Switty in Schlehenmühle die erste Sitzung des Jahres statt. Das neue Jahr brachte gleich eine Überraschung: Heinz Schäfer von der WEU legte aus persönlichen Gründen sein Gemeinderatsmandat nieder das er seit 1996 ausübte. Als sein Nachfolger wurde Joachim Wirth vereidigt, der bereits von 2002 bis 2008 dem Gemeinderat angehört hatte.
Der Bebauungs- und Flächennutzungsplan für den Affalterthaler Ortsteil "Schönbühl" konnte nun, nach 5 Jahren und unglaublichen bürokratischen Hürden, abgesegnet werden.
Weiterhin wurde beschlossen, gemeinsam mit den Gemeinden Obertrubach und Gößweinstein, eine Wärmebildkamera für die Feuerwehren anzuschaffen. Sie erfasst nicht sichtbare Brandherde und kann Überlebende aufspüren. Durch die interkommunale Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden konnte viel Geld gespart werden. Der Kostenanteil (er wurde nach der jeweiligen Einwohnerzahl berechnet) liegt für unsere Gemeinde bei 940 Euro.
Wie schon in der vorherigen Sitzung vereinbart wurde, war auch die Neugestaltung des Egloffsteiner Marktplatzes, Tagesordnungspunkt. Zu fortgeschrittener Stunde (Tagesordnungspunkt Nr.7!) und teilweise sehr unsachlicher Diskussion wurde klar, daß dieses komplexe und wichtige Thema mehr Zeit und mehr konstruktive Zusammenarbeit bei den Räten braucht, um zu einem Ergebnis zu kommen. Ein Arbeitskreis soll nun Ideen für ein Marktplatzkonzept entwickeln, über dessen Machbarkeit und Finanzierung beraten und verhandelt werden soll.
Der Preis wird heiß! Wie Niki Thäter mittelte, beschloss die neue Bundesregierung die Einspeisevergütung für Voltaikanlagen ab 2010 um zusätzliche 15% zu kürzen. Um den genauen Termin wird in der Regierungskoaltion noch gerungen. Damit die neu zu installierende Anlage auf dem Dach der Grundschule in Egloffstein unter die alte Verordnung fällt, ist schnelles Handeln angesagt.
Januar 2010
Gefälschtes Info-Blatt
Zur Zeit ist im Gemeindegebiet ein Info-Blatt, zweiseitig bedruckt auf gelbem Papier und ohne erkennbaren Verfasser im Umlauf. Wir distanzieren uns ausdrücklich von dessen Inhalt. Das Schreiben ist vermutlich von einem Trittbrettfahrer und hat weder mit der Initiative "Egloffstein bleibt bunt" noch mit der UGL etwas zu tun.
Januar 2010
Die Sternsinger
Wie jedes Jahr kamen am 6.Januar die Sternsinger. Kinder in allen Ortsteilen verkleideten sich als die Heiligen Drei Könige und zogen bei eisiger Kälte von Haus zu Haus. Sie überbrachten Segenswünsche, sangen Lieder und baten um Spenden. Sie beteiligten sich damit an der größten Spendenaktion von Kindern für notleidende Kinder. Heuer wurde unter dem Motto "Kinder finden neue Wege" für Kinder im Senegal gesammelt.

Dezember 2009
Letzte Gemeinderatssitzung des Jahres 2009
Wer hätte das gedacht? Mehr als 500 Unterschriften in knapp 2 Wochen und heftigste Reaktion auch überregional, veranlassten offenbar doch den einen oder anderen Gemeinderat und Bürgervertreter den Beschluß der " Allianz gegen Rechtsextremismus" nicht beizutreten, zu überdenken. In einer nicht öffentlichen Sitzung (!) am 15.12.09 stimmte man nun mit 8 zu 5 Stimmen für den Beitritt. Hier ist ein Radiokommentar auf BR1 (Bay.Rundfunk) vom 18.12.09. Hier können Sie eine Erklärung des Bürgermeisters und die Erwiderung von der "Initiative für einen Beitritt zur "Allianz gegen Rechts" nachlesen.
Dezember 2009
Gemeinderatssitzung
Der gemeinsame Antrag von UGL, WEU und WSSA wurde von Bürgermeister Förtsch nicht in die Sitzung am 1.12.09 in Schlehenmühle aufgenommen. Er begründete dies mit der vollen Tagesordnung und der Komplexität des Themas. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung sollte jedoch dazu eine Aussprache stattfinden. Der Antrag soll nun auf die Tagesordnung der Januarsitzung kommen.
Mit einem Grundsatzbeschluss mit 12:2 Stimmen gab der Gemeinderat grünes Licht für den Antrag von Nikolaus Thäter zur Errichtung von Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Dächern. Zunächst soll eine Anlage auf dem Dach der Schule in Egloffstein errichtet werden, die im Rahmen des "Konjunkturpaketes 2" ohnehin saniert wird.
In einer Powerpointpräsentation stellte der 2. Bürgermeister und Finanzfachmann drei verschiedene Finanzierungsmodelle vor. Darüber soll nach eingehender Prüfung seperat abgestimmt werden. Nach Berechnungen von Nikolaus Thäter erwirtschaftet die Photovoltaikanlage auf dem Schuldach jährlich ca. 46.000 Euro. Auf 20 Jahre hochgerechnet ergeben sich Einnahmen von ca. 930.000 Euro. Geld das der Markt u.a. zur Sanierung des maroden Stromnetzes dringend braucht.
Als weiterer wichtiger Punkt stand die Finanzierung des Bürgerbusses auf der Tagesordnung. Das Fahrzeug wird dem Nutzer vollbetankt übergeben und muss vollbetankt an den Markt Egloffstein zurückgegeben werden. Bei halbtägiger Nutzung (Abholung/Rückgabe ab/bis 14.00 Uhr) 10,00 Euro bis 150 km. Bei ganztägiger Nutzung 20,00 Euro bis 300 km. Bei Überschreitung der km-Freigrenze wird eine zusätzliche Pauschale von 5,00 Euro berechnet. Caritative Organisationen und Vereine mit ihrem Sitz in Egloffstein erhalten auf die Bereitstellungspauschale eine Ermäßigung von 50 %. Weiteres finden Sie auf der Gemeindehomepage.
Die Vereinsförderung, die als Tagesordnungspunkt ebenfalls anstand, bleibt gegenüber 2009 unverändert.
Auf Anfrage von Christiane Andresen zum Thema Wanderweg neben der Schäferei , erklärte Bürgermeister Förtsch, dass der Schafhalter nach Wechsel seines Rechtsbeistandes eine Fristverlängerung für den Widerruf beantragt hat, die am 4. Dezember ausläuft. Siehe auch hier...
November 2009
Gemeinsamer Antrag von UGL, WEU und WSSA
Betroffen von den Aussagen des 1. Bürgermeisters in der Bürgerversammlung im Ortsteil Egloffstein am 2.11.09 (siehe unten) reichten parteienübergreifend sieben Gemeinderäte einen Antrag zu den angesprochenen Themen ein, mit der Bitte, diesen in die Gemeinderatssitzung am 1.12.09 mit aufzunehmen. Doch das geschah trotz eingehaltener Frist nicht! In einem Brief wurde nun nach Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte für diese Sitzung, Bürgermeister Förtsch von den Räten aufgefordert, den wichtigen Antrag nachträglich auf die Tagesordnung zu setzen. Den Antrag finden Sie hier.
November 2009
Neuer UGL-Antrag von Nikolaus Thäter
zur Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf gemeindeeigenen Dächern. Lesen Sie den Antrag hier.
November 2009
Bürgertreffen für einen Beitritt zur "Allianz gegen Rechtsextremismus" am 24.11.09
Mehr als 50 Interessierte aus allen Ortsteilen waren dem Aufruf "Egloffstein bleibt bunt" von Michael Bauer und Jenspeter Andresen gefolgt und drängten sich in der übervollen Gaststube im "Gasthof zur Post". Sie alle wollen den beschämenden Beschluss des Gemeinderats nicht akzeptieren und unterstützen die Einleitung eines Bürgerbegehrens. Ein Team aus neun Personen aus vier Ortsteilen wird die Koordination und die vorbereitenden Arbeiten dazu übernehmen. Das Ziel ist es den Beschluss wieder aufzuheben. Man rechnet mit bis zu dreihundert Unterschriften für die Zulassung des Bürgerbegehrens.
Die Vertreter/-innen des Antrags auf Bürgerentscheid mit ihren jeweiligen Stellvertretern:
Jenspeter Andresen (1. Vertreter), Michael Bauer, Michaela Alt, Dr. Emilie Riedl (2. Vertreterin), Peter Schmitt, Hans-Jürgen Distler, Kirsten Beneke (3. Vertreterin), Michél Giesche, Stefan Rehberg.
Ab 1.12.09 können Sie alle aktuellen Informationen zum Bürgerbegehren unter www.egloffstein-buergerbegehren.de abrufen.
Hier ist ein Radiobeitrag auf BR1 (Bay.Rundfunk) vom 02.12.09.
November 2009
Ein Bürgerbus für Egloffstein
Seit Mitte November ist Egloffstein, dank vieler Sponsoren, im Besitz eines 9-sitzigen Bürgerbusses. Er steht sowohl Vereinen wie auch Privatpersonen zur Verfügung. Näheres zur Nutzung und zu den Verleihkosten erfahren Sie in der Gemeindeverwaltung bei Frau Gudrun Förtsch Tel.09197 / 629215 oder Email. Weitere Informationen können Sie auf der Gemeindehomepage nachlesen.
November 2009
Gemeinderatssitzung
Der UGL-Antrag zum Beitritt zur "Allianz gegen Rechtsextremismus" wurde in der Sitzung am 3.11. in Bieberbach abgelehnt.
Was für eine Blamage und welch ein Imageschaden für den Markt Egloffstein und seine Bürger!
Christiane Andresen, Elmar Gebhardt, Georg Polster und Niki Thäter stimmten dafür, dagegen waren 1.Bürgermeister Stefan Förtsch sowie die Gemeinderäte Werner Distler, Günther Hofmann, Karl Igel, Georg Porisch, Heinz Schäfer, Diethard Stiller und Host Vogel. Nicht anwesend waren Dr. Emilie Riedl, Alfons Beetz und Ulrich Ummelmann.
Wenigstens zur Unterzeichnung der Gräfenberger Menschenrechts- und Demokratie-Erklärung konnte man sich mehrheitlich durchringen.
Die "Allianz gegen Rechtsextremismus" wurde im März 09 In Nürnberg gegründet. Mittlerweile sind mehr als 140 Kommunen und mehrere Bürgerinitiativen beigetreten und wollen gemeinsam gegen Rechtextremismus in der Metropolregion kämpfen.
Über 300 Teilnehmer kamen zur Tagung: Landtagsabgeordnete, Landräte, Gemeinde- und Stadträte, Vertreter von Interessengemeinschaften und Bürgerinitiativen, Schüler und Studenten. «Mit der Allianz können wir unsere Kräfte kanalisieren und ein politisches Gewicht bilden», betonte Hans Hesselmann vom Menschenrechtsbüro in Nürnberg. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen, Institutionen und den Kommunen sei dabei wichtig.
Geplant ist ein regelmäßiger runder Tisch in allen Kommunen. Hier sollen unter anderem Informationen ausgetauscht, Akteure vernetzt und gemeinsame Maßnahmen geplant werden. In Schulen, so der Vorschlag im Handlungsprogramm der Allianz, soll die Menschenrechtsbildung verstärkt werden. Zudem wolle man das Projekt «Schule OHNE Rassismus - Schule MIT Courage» fördern und einen Preis stiften, der die besten schulischen Initiativen gegen Diskriminierung auszeichnet. Die Allianz will auch die Jugendlichen erreichen, die die Schule bereits verlassen haben: So soll ein örtliches Jugendparlament zur Förderung des politischen Interesses eingerichtet werden. Außerdem will man ein attraktives Freizeitangebot für junge Menschen entwickeln - gerade im Hinblick auf die Aktivitäten der rechtsextremistischen Szene auf diesem Gebiet. «Wir müssen den Jugendlichen Alternativen bieten», lautete denn auch der Appell von Hans Hesselmann.
Unter der Leitung der Vizepräsidentin des bayrischen Landtages Christine Stahl wurde anschließend der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly ohne Gegenstimmen zum Vorsitzenden der Allianz gewählt. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter der evangelische Nürnberger Regionalbischof Stephan Nitsche, der DGB-Vorsitzende von Mittelfranken Stephan Doll und für die Gruppe der Bürgerinitiativen gegen rechts Michael Helmbrecht vom Gräfenberger Bürgerforum.
Der Bayerische Gemeindetag, Kreisverband Nürnberger Land, hatte sich im Rahmen seiner Kreisverbandsversammlung am 29. April 2009 ebenfalls für eine Unterstützung der Allianz ausgesprochen und den Städten, Märkten und Gemeinden im Landkreis Nürnberger Land empfohlen, der Allianz beizutreten.
Mitglieder sind z.B. die Städte Bamberg, Bayreuth, Buttenheim, Feucht, Forchheim, Fürth, Gräfenberg, Hof, Warmensteinach, Weiden, Wunsiedel, Landkreise Roth, Nürnberger Land und Fürth, Bezirk Mittelfranken, die Gemeinden Berg, Kammerstein und Möhrendorf, das Nürnberger Evangelisches Forum für den Frieden (NEFF) und viele mehr.

November 2009
Bürgerversammlung im Ortsteil Egloffstein
Cirka 30 interessierte Egloffsteiner folgten am 2. November 09 der Einladung zur Bürgerversammlung in das Egloffsteiner Sportheim. Bürgermeister Förtsch informierte unter anderem über die Beitragsbescheide zur Trinkwasserversorgung. Die Kosten der neu installierten Ultrafiltrationsanlagen in der Arlesbrunnenquelle, der Affalterthaler Quelle und der Hundshauptener Quelle werden auf die Nutzer umgelegt. Der Quadratmeter Geschossfläche kostet 1,12 Euro. Dachgeschossflächen werden mit 60% berechnet. Dazu kommen 0,22 Euro Kosten pro Quadratmeter Grund.
Heiß diskutiert wurde der bevorstehende gemeindliche Verkauf des Alten Rathauses am Marktplatz in Egloffstein, der anscheinend ohne Auflage für den Käufer über die Bühne gehen soll. Die Bürger waren der Meinung, dass sichergestellt werden muss, daß Änderungen am ortsprägenden Gebäude nicht zur Verschandelung des Ortsbildes führen. Auf Nachfrage zur Schaffung neuer Parkplätze in der Ortsmitte, hielt Bürgermeister Förtsch dagegen, dass es in 10 Jahren hier weder Bäcker, Metzger, Arzt noch Apotheke geben werde und sich das Thema somit von selbst erledigen wird. Dieser Satz erhitzte die Gemüter der Egloffsteiner auch noch am nächsten Tag und es wurde immer wieder die Frage laut, welchen Sinn ein hauptamtlicher Bürgermeister macht, wenn nur der Niedergang des Ortes verwaltet werden soll. Nach oben

Oktober 2009
Fremdenverkehrsausschusssitzung einfach vergessen?
Eigentlich war für den 8.September die nächste Tourismus-Ausschusssitzung festgesetzt. Nachdem für diesen Termin keine Ladung durch Bürgermeister Förtsch erfolgte, erkundigte sich UGL-Gemeinderätin Christiane Andresen, zur besseren Terminplanung, noch im September nach dem neuen Termin. Doch bis heute gibt es dazu keine Auskunft.
Der Tourismus ist das wichtigste wirtschaftliche Standbein der Gemeinde. Wie ist es möglich, dass man dieser Tatsache so wenig Bedeutung beimisst? Oder fehlen einfach die nötigen Konzepte und weiteren Vorgehensweisen um den Aufwärtstrend im Tourismus wirkungsvoll zu unterstützen? Überlässt man die Chance lieber anderen Gemeinden und verschläft wieder einmal den Anschluss, wie etwa beim Radwegenetz? Die Fremdenverkehrsausschusssitzung fand am 17.11.09 in der Gemeindeverwaltung statt.
Oktober 2009
Gemeinderatssitzung
In der Sitzung am 6.10. im "Gasthof Schäfer" beschloss der Gemeinderat im Rahmen der Schulsanierung die alte Ölzentralheizung durch eine Hackschnitzelanlage zu ersetzen, die aus heimischen Holz befeuert wird. Architekt und Gemeinderat Elmar Gebhardt aus Äpfelbach ist mit der Gesamtplanung der Schule beauftragt und wird noch im Herbst die Ausschreibung für das neue Heizsystem vornehmen.

Oktober 2009
"Wanderparadies Trubachtal"
Das Trubachtal in seiner wildromantischen Ursprünglichkeit ist Thema eines neuen, vom Freistaat Bayern geförderten, Wanderkonzepts. Beteiligt sind alle Gemeinden von Pretzfeld bis Obertrubach (hier entspringt die Trubach). Mit dem Angebot soll der Tourismus in der Region gefördert werden. An einheitlichen Pfosten, mit übersichtlichen Wegmarkierungen, können sich Wanderer im ganzen Trubachtal gut orientieren.
Abnahmetermin für das Projekt, durch einen Regierungsvertreter, war im Oktober 2008. Während in den anderen Gemeinden zu diesem Zeitpunkt die Pfosten mit Beschilderung standen, begann man in Egloffstein erst mit dem Einzementieren der Pflöcke.
In Obertrubach wurden die Grundstückseigentümer im Amtsblatt rechtzeitig über das Projekt informiert und eine Einspruchsfristen eingeräumt. In Egloffstein verzichtete man darauf. So griff manch überraschter Wald- und Grundbesitzer zur Selbsthilfe und riß den Pfosten auf seinem Eigentum wieder heraus.
Die Beschilderung sollte durch den Fränkische Schweiz Verein (1.Vorsitzender Altbürgermeister Christian Meier) erfolgen - doch es verging fast ein ganzes Jahr ohne Aktivitäten und die 1-jährige Verlängerungsfrist für Egloffstein läuft im Oktober 09 ab. Die Fördermittel des Freistaates drohen zu verfallen und das würde heißen, daß Egloffstein die anfallenden Kosten selbst übernehmen müßte.
Schließlich, Ende September 09, suchte der Fränkischen Schweiz Verein eilig freiwillige Helfer, damit das Projekt doch noch auf den Weg gebracht werden kann. Bei den Arbeiten stellt sich nun heraus, daß die Beschilderung sehr arbeitsintensiv ist und die Freiwilligen-Mannschaft nur langsam voran kommt. Nicht auszudenken, wenn der Oktober durch schlechtes Wetter einen Strich durch die Rechnung macht...
Da war doch auch mal die Geschichte vom Kultuweg Egloffstein....
September 2009
Leere Versprechungen in Sachen Mobilfunk
Positive Nachrichten, kurz vor der Wahl machen sich immer gut. So auch die Presseinformation des Bürgermeisters in Sachen Mobilfunkanlage "Oberer Berg".
Wie wir im FT, in der NN, im Gemeindeblatt Nr.20 und auf der Gemeindehomepage lesen konnten, erklärte sich der Betreiber O2 nach einem "konstruktiven" Gespräch mit Bürgermeister Förtsch bereit, den nach Norden sendenden Sektor der Antenne (es sind insgesamt 3 Sektoren) um 20° nach Osten zu drehen.
O2 begründet die Drehung mit einer Optimierung der Anlage, was die Sache genau auf den Punkt bringt. Denn etwa 20° östlich der Hauptstrahlrichtung Nord entstand auf Grund von Rodungsmaßnahmen am Wilhelmsfelsen, eine Baumlücke Richtung Tal. Der Mobilfunkbetreiber kann durch die Drehung des nördlichen Sektors nun, am dichten Wald vorbei, direkt in Richtung Mostviel und Schweinthal strahlen und erreicht, laut eigenen Angaben, damit auch den Rand Affalterthals.
Eine Absenkung der Strahlenausgangsleistung, was technisch absolut möglich ist ohne den Handyempfang einzuschränken, lehnt O2 jedoch strikt ab. Aber genau diese Maßnahme hätte die betroffenen Bürger entlastet.
Die Ausgangsleistung des Antennensektors Nord (Angaben von O2) im Vergleich:
bei maximaler Auslastung: vor der Drehung: 208.980 µW/m2, nach der Drehung um 20° :166.500 µW/m2. Wenn man bedenkt, daß die Empfehlung der Bundes-Ärztekammer bei 1.000 µW/m2 liegt, ist der Wert der Maßnahme für die betroffenen Bürger erkennbar.
Deshalb: ein konstruktives Gespräch ist noch lange kein erfolgreiches Gespräch. Vorallem nicht mit O2, einem Konzern der für seine aggressive Vorgehensweise zur Durchsetzung eigener Interessen bei vielen Gemeinden, Städten und Bürgerinitiativen bestens bekannt ist. Siehe hier und hier.
Übrigens die Ausrichtung der Antenne wurde bis heute nicht verändert - siehe hier

September 2009
Eichertreffen in Affalterthal
Das erste Wochenende im September stand in Affalterthal ganz im Zeichen der Farbe blau. Grund war das bereits zum 3 . Mal stattfindende Eichertreffen. Blaue Traktoren aus ganz Süddeutschland waren beim Treffen zu besichtigen. Eichertraktoren haben Kultstatus, denn obwohl die Produktion seit 1992 eingestellt ist, laufen die unverwüstlichen Maschinen in zahlreichen Betrieben immer noch. Am Sonntag boten die Eicherfans ein fulminantes Programm: ein Geschicklichkeitsturnier das die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Traktoren zeigte, einen Festumzug durchs Dorf und die Wahl der "Miss Eicher". Im bis auf den letzten Platz gefüllten Festzelt wurde ausgetauscht, geredet und gefeiert.

September 2009
Gemeinderatssitzung
In der Sitzung am 1.9. im "Gasthof Zur Post" wurde wieder einmal das Thema "Mobilfunk" behandelt. Der Anlass: Bürgermeister Förtsch wandte sich in der Sache "Mobilfunkantenne O2" im Juli 09 an das Umweltinstitut München e.V., ein von Rechtsanwalt Sommer empfohlener Schritt.
In seinem Antwortschreiben Ende Juli schlug das Institut ein sogenanntes Immissionsgutachten vor. Darin werden mit präzisen Berechnungen die derzeit bestehenden Ausrichtungen und Strahlungsmenge aufgezeigt. Dazu werden Alternativen entwickelt, die bei gleicher Wirkung (Handy-Empfang), eine geringere Belastung der Bewohner mit sich bringen. Auch werden Standortalternativen für das Gemeindgebiet vorgeschlagen. Das ist für die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der Funkübertragungen besonders wichtig, denn die Gemeinde könnte sich auf Grund des Gutachtens vor weitereren unkontrolliert aufgestellten Antennen schützen (siehe Mobilfunkpakt). Das Umweltinstitut München e.V. ist führend auf dem Mobilfunk-Gebiet und konnte durch seine präzisen Berechnungen, trotz schwieriger Rechtslage, bei Gericht etliche Erfolge und Verbesserungen für die Betroffenen erreichen. Das Gutachten kostet, so wie vorgeschlagen, 5800 Euro, plus Nebenkosten.
Nach ausführlicher Diskussion konnte sich der Rat jedoch nicht auf das Angebot verständigen. Während Christiane Andresen, Dr. Emilie Riedl und Nikolaus Thäter dafür plädierten, zeigte sich bei etlichen Ratsmitgliedern Zweifel am Nutzen des Gutachtens. Auch der Vorschlag von Frau Andresen den Ausbau des Sitzungsraumes in der Gemeindeverwaltung, mit Kosten von 7000 Euro, zu Gunsten des Gutachten und der betroffenen Bürger zurückzustellen, half nichts. Daraufhin schlug Nikolaus Thäter, der die Sitzung in Vertretug von Stefan Förtsch leitete vor, ein neues Angebot des Umweltinstitut einzuholen, das präziser auf die Situation in Egloffstein zugeschnitten ist, um darüber in der nächsten öffentlichen Sitzung nocheinmal zu beraten. Mehr zum Thema finden Sie hier
August/September 2009
5. Kunst- und Kulturtage Egloffstein
Bereits zum 5. Mal fanden vom 28. August bis 6. September 2009 die Egloffsteiner Kunst- und Kulturtage statt. Begleitet von einem bunten Kulturprogramm, wurden in einer Ausstellung in der Aula der Schule, die neuesten Werke der Mitglieder des Kunst- und Kulturkreises e.V. gezeigt. Die Veranstaltung zeigte auch heuer wieder reges Interesse beim Publkum und der überregionlen Presse, die ausführlich über die Kunst- und Kulturtage berichtete. Hier geht´s zur Fotogalerie
August 2009
2. Sprinttriathlon in Egloffstein
Am 30. August 2009 fand in Egloffstein zum zweiten Mal der "egloffstein32.6" statt - ein Sprinttriathlon, organisiert von der Triathlonabteilung des SCE. Über 40 Athleten/innen ermittelten einzeln oder in Staffelteams einen Sieger untereinander. Es waren 0,6 km Schwimmen, 24 km Radfahren und abschließend 8 km Laufen von den Sportlern zu bewältigen. Nach der Siegerehrung stärkten sich im Sportheim Teilnehmer und Bürger an einer herzhaften Nudelpfanne. Hier geht´s zur Fotogalerie

August 2009
Wanderweg neben der Schäferei
Die Auseinandersetzung mit der Schäferei Distler um den Wanderweg am Steinbruch endete vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth mit einem vorläufigen Vergleich. Er kann noch bis Ende September widerrufen werden.
Zwar gehört das Weggelände zur Schäferei, doch der Wanderweg ist öffentich gewidmet und muß für Spaziergänger, laut Gerichtsurteil aus dem Jahr 1997 benutzbar sein. Da die freilaufenden aggressiven Hunde des Schafhalters mehrmals Wanderer bedrohten und er außerdem Ende letzten Jahres den Weg so verbarrikadierte, daß ein Durchkommen nicht mehr möglich war, verhängte die Gemeinde ein Zwangsgeld in Höhe von 500 Euro. Der Schafhalter klagte nun vor Gericht dagegen. Nachdem der Richter dem Schafhalter klar gemacht hatte, dass seine Klage wenig Aussicht auf Erfolg hat, wurde nach einstündiger Diskussion folgender vorläufiger Vergleich gefunden: Die Gemeinde verpflichtet sich einen Teil des Weges zum Quadratrmeterpreis von 2 Euro zu kaufen und der Kläger stellt mit einem 1,20 Meter hohen Maschenzaun und einem geschlossen gehaltenen Betriebstor sicher, dass die Hunde nicht auf den Weg gelangen.Nach oben
August 2009
Acht starke Frauen stehen als Ersthelferinnen im Einsatz
Pauline Buckl, Alexandra Deinlein, Kornelia Izban, Katharina Podholova, Bettina Polster, Kornelia Prütting, Sandra Wirth und Sandra Wolf bilden das Team der Ersthelferinnen bei der Freiwilligen Feuerwehr. Sie wurden von Frank Izban und Andrea Wiesenhütter ausgebildet und übernehmen bei Verkehrsunfällen, Bränden und anderen Einsätzen die Erstversorgung bis zum Eintreffen der Rettungsdienste. Damit ist schnelle Hilfe vor Ort gewährleistet.
August 2009
Macht der Mobilfunk unsere Bäume krank?
Der Zeitungsbericht im Fränkischen Tag vom 8.8.09 soll nicht unbeantwortet bleiben.
Frau Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam von der Ärtzeinitiative „Bamberger Appell" weist in diesem Artikel auf ganz signifikante Baumschäden im Strahlungsbereich von Mobilfunkmasten hin und folgert daraus, dass dies ein Indikator für die Schädlichkeit von hochfrequenter Strahlung ist, die durchaus auch für den Menschen gefährlich ist. Doch ausser Frau Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam sind sich die anderen im FT noch zu Wort kommenden Experten einig, dass hochfrequente Strahlung allgemein unbedenklich ist und Bäume auch so immer wieder einmal krank werden können........Mehr dazu lesen Sie hier
Übrigens Bürgermeister Förtsch fand den FT-Artikel so überzeugend, dass er ihn umgehend per Email an alle seine Ratsmitglieder verschickte.

August 2009
Gemeinderatssitzung
In der Sitzung am 4.8.09 fragte Christiane Andresen u.a. nach dem Stand des UGL-Antrags zur "Allianz gegen Rechtsextremismus". Laut NN vom 6.8. beantwortete der Bürgermeister die Frage dahingehend, dass sowohl seine E-Mails wie auch ein Schreiben an das Menschenrechtsbüro noch auf Antwort warten. Förtsch erbat Auskunft darüber, welche Verpflichtungen sich aus einem Beitritt ergeben könnten (??). Die Unterzeichnung der Gräfenberger Erklärung durch den Gemeinderat, lässt ebenfalls auf sich warten. UGL-Antrag

Juli 2009
Seniorenwegweiser
Im Juli 2009 erschien ein ausführlicher und übersichtlich gestalteter Seniorenwegweiser für Egloffstein, der an alle Haushalte verteilt wurde. Er enthält alle wichtigen Notrufnummern, Adressen für medizinische Versorgung, von Fachärzten und Krankenhäusern, Informationen zur häuslichen Krankenpflege, Hausnotruf, Pflegeheime, Pfarrämter , Seniorentreffs u. v. m.. Erarbeitet wurde er von den Seniorenbeauftragten Gudrun Hoyer und Heidi Förtsch. Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier
Juni 2009
Gemeinderatsitzung
Der UGL- Antrag "Allianz gegen Rechtsextremismus" war Tagesordnungspunkt in der Gemeinderatssitzung vom 2.6.09 . Alfons Beetz von der Affalterthaler Liste stellte dazu gleich zu Beginn der Sitzung den Antrag, den Punkt von der Tagesordnung zu streichen. Der Affalterthaler Gemeinderat begründete dies damit, daß eine eventuell kontrovers geführte Diskussion in der Öffentlichkeit einen falschen Eindruck erwecken könnte. Mit 10:2 stimmten die Räte zu (Neinstimmen: Andresen u. Thäter , Dr. Riedl war entschuldigt). Der Antrag soll nun in einer der nächsten nichtöffentlichen Sitzungen vorbesprochen werden. Der Aufruf "Allianz gegen Rechtsextremismus" wurde bereits von kirchlichen Organisationen, Nachbargemeinden und der Stadt Nürnberg unterzeichnet. Man fragt sich da, welchen Eindruck das zögerliche Verhalten unserer Gemeinderäte in der Öffentlichkeit erweckt?! Antrag
Mai 2009
Neuer UGL-Antrag
Christiane Andresen, Dr. Emilie Riedl und Niki Thäter stellten am 25.5.09 den gemeinsamen Antrag, dass die Marktgemeinde Egloffstein der "Allianz gegen Rechtsextremismus" betreten soll . Mehr dazu lesen Sie unter Anträge.
Mai 2009
Jugendräume in Egloffstein
Der Markt Egloffstein und einige engagierte Jugendliche planen den Jugendtreff im alten BDK-Heim wieder zu eröffnen. Wir suchen für dieses Vorhaben fleißige Mithelfer und Spenden (Sach- und Geldspenden).
Wer also Lust und Zeit hat, sich bei dieser Aktion zu beteiligen, kann sich gerne bei mir melden. Auf diesem Weg suchen wir auch gut erhaltene Einrichtungsgegenstände wie Sessel, Tische Stühle usw. Auch die Küchenzeile hat ihre besten Zeiten schon hinter sich. Bevor Sie Ihre Sachen entsorgen, rufen Sie mich doch an (Tel + Email siehe unten). Die Jugendlichen aus dem Gemeindegebiet werden Ihnen dankbar sein.
 
Sommerferien 2009
Auch dieses Jahr wird die Gemeinde wieder ein Ferienprogramm organisieren. Mittlerweile sind schon ein paar Anregungen eingegangen. Auch die Gemeinde Obertrubach hat signalisiert, dass sie wieder mit uns plant (Ausflugsfahrten). Wer also einen Programmpunkt beisteuern will und kann, der sollte sich an mich wenden unter der Tel.Nr. 09197 626810 oder auch gerne per Email.
Niki Thäter, Jugendbeauftragter und 2. BGM
Mai 2009
Saisoneröffnung des Freibades am 16. Mai 2009
Was zählt Bürgerengagement in Egloffstein?
Das Freibad ist defizitär. Die UGL reichte deshalb einen Antrag mit Verbesserungsvorschlägen im Gemeinderat ein. Dieser gab mit großer Mehrheit grünes Licht. Engagierte Bürger und Vereine erneuerten daraufhin in freiwilliger Samstags-Arbeit (nur Materialkosten fielen an) das Beach-Volleyballfeld. Zur besseren Bewerbung des Bades erstellten Gemeinderätin Andresen, Vorstand des Fremdenverkehrs Porisch und andere, kostenlos einen druckfertigen Flyer. Schließlich organisierte der Kunst- und Kulturkreis Egloffstein e.V. einen Malwettbewerb für Kinder am Eröffnungstag, um mehr junge Familien mit Kindern für das Freibad zu interessieren.
Und was passierte? Alle waren da , die Sonne schien ab 11 Uhr von einem fast wolkenlosen Himmel - aber einer fehlte: der Bademeister mit dem Schwimmbadschlüssel! Und so standen die Organisatoren des Malwettbewerbs, die Presse, die ersten Schwimmer, der Kioskpächter und vorallem die Kinder ratlos vor dem verschlossenen Bad. Wie kann sowas sein? Ganz einfach: Es gibt eine Vorschrift. Sie besagt, daß das Schwimmbad nur geöffnet wird, wenn die Lufttemperatur um 10 Uhr 20 Grad beträgt, bei weniger ist das Bad von 17-19 Uhr für Schwimmer geöffnet. Daran hat sich der Bademeister auch am Eröffnungstag gehalten. Durch die Regenfälle in der Nacht war der Morgen noch etwas abgekühlt und hatte eben keine 20 Grad.
Was soll man dazu noch sagen? Da engagieren sich Bürger und Vereine in ihrer Freizeit für den Erhalt des Freibades - die Verwaltung arbeitet unbeeindruckt nach Vorschrift. Schilda lässt grüssen!
April 2009
Gemeinderatssitzung
Am 7.4.09 fand eine turnusmäßige, öffentliche Gemeinderatssitzung im Gasthof "Zur Post" mit folgenden Tagesordnungspunkten statt:
Haushalt 2009 Details siehe unter Wirtschaft
Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges. Mehr unter Feuerwehr und
Aussprache zum Thema Mobilfunkantennen, Bewertung durch Rechtsanwalt Sommer. Ausführliche Information unter Mobilfunk
April 2009
Ultrafiltrationsanlage in Affalterthal in Betrieb
Die erste der drei Anlagen (Quelle Affalterthal, Quelle Hundshaupten, Arlesbrunnenquelle) ist Anfang April in Affalterthal ans Netz gegangen. In ca. 4 Wochen soll der Betrieb der Hightech-Filteranlage in der Egloffsteiner Arlesbrunnenquelle in Betrieb genommen werden.
April 2009
Frühjahrs - Aufräumaktion
Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen wurden am Samstag den 4.April, Wege, Plätze und die Kneippanlage für die Saison hergerichtet.
Die Kinder entfernten Müll von Strassen- und Wegrändern.
Angehörige des Kneippvereins säuberten die Kneippanlage und richteten die Duft- und Kräuterbeete her.
Mitglieder des SC Egloffstein und der Feuerwehr legten in Schwerstarbeit das Volleyballfeld im Freibad neu an, legten Drainagen und befestigten mit einer dicken Schotterschicht den Unterbau des Feldes.
An der ehemaligen Skaterbahn arbeiteten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Das Umfeld der Skaterbahn soll am Bachlauf entlang neu gestaltet werden, mit Wegen, Parkbänken, Anpflanzungen etc.. Dazu haben sie Büsche und aufgeschossenen Bäume entfernt, sowie den alten Zaun und das ehemalige Spielhaus des früheren Spielplatzes abgebaut. Die Fläche wurde anschliessend mit einem Bagger begradigt.
 Mitglieder der FFW an der Skaterbahn -->

März 2009
Vorträge für Senioren
Am Mittwoch den 18. März 2009 fanden im Mehrzweckhaus Affalterthal Vorträge zu den Themen "Richtig vererben - Streit vermeiden" - Referent: Herr Hans Adelhardt - stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Forchheim und "Fragen um die Patientenverfügung" - Referentin: Frau Dr. Emilie Riedl, statt.
Die sehr gut besuchte Veranstaltung zeigte, wie wichtig diese Informationen für ältere Menschen sind, vorallem wenn sie so gut verständlich vorgetragen und erläutert werden, wie in diesem Fall.

Februar 2009
Oberer Berg wehrte sich
Am 6. Februar morgens, gegen 8.30 Uhr, rollte ein Kranwagen (25Tonner) am "Oberen Berg" an, um weitere Ausbauten an der O2 Antenne vorzunehmen. Der Eigentümer der vorderen Einfahrt verweigerte dem Kranwagenfahrer jedoch die Durchfahrt, da er Schäden, u.a. an der Kanalisation, befürchtet.
Daraufhin informierte er sofort die Nachbarschaft, Bürgermeister Stefan Förtsch und Gemeinderätin Dr. Riedl (UGL). Sie war als erste Offizielle vor Ort und bestärkte den Eigentümer in seiner Weigerung. Auch Bürgermeister Förtsch unterstützte die Familie, da die Einfahrt mit einem Schild ausdrücklich auf 7,5 Tonnen beschränkt ist.
Die vom "Antennenhaus" gerufene Polizei informierte sich beim Eigentümer und beim Bürgermeister. Anschließend verhandelten die beiden Beamten mit Familie Meyer (rückwärtiges Antennenhaus) und O2. Der Mobilfunkbetreiber weigerte sich strikt, irgendeine Haftung bei Beschädigung der Einfahrt zu übernehmen. Daraufhin verbot die Polizei die Nutzung der Einfahrt durch das schwere Gefährt. Gegen 10.30 Uhr fuhr der Kranwagen wieder weg. Zwei Arbeiter schafften daraufhin den neuen Schaltkasten mit einer Sackkarre ins Haus.
Mittags erschienen dann erneut Autos, darunter ein 7,5t Kranwagen. Er passierte die Einfahrt und die Arbeiten an der Antenne wurden vorgenommen. Mehr zum Thema finden Sie hier


Februar 2009
Gemeinderatssitzung
Am 3. Februar 09 fand im Gasthof Schäfer die erste Gemeinderatssitzung dieses Jahres statt. Tagesordnungspunkte waren unter anderem die beiden von der UGL eingereichten Anträge: "Egloffsteiner Freibad" und "Klausurtagung des Gemeinderates". Die Anträge können Sie hier nachlesen.
Der Rat entschied mit großer Mehrheit, dass das Volleyballfeld im Freibad noch vor Saisonbeginn erneuert werden soll. Der Antrag zur Erstellung eines Werbeflyers für das Freibad wurde an den Fremdenverkehrsausschuß weitergeleitet. Dieser tagt öffentlich am Dienstag den 10.2.09 ab 19.30 Uhr im "Gasthof zur Post". In dieser Sitzung werden zusammen mit dem Vorstand des Fremdemverkehrsvereins weitere Schritte beraten und eingeleitet.
Der zweite UGL-Antrag (Klausurtage, zweimal im Jahr, zu bestimmten für die zukünftige Entwicklung des Marktes wichtige Themen) wurde mit 6 zu 9 Stimmen abgelehnt. Die Argumentation des Bürgermeisters: Klausurtage seien unnötig, da komplexe Themen ohnehin in Sondersitzungen oder durch Fachgremien aufgearbeitet werden. Würden sich alle Gemeinderäte um alle Themen kümmern müssen, könnte dies zur Überforderung führen.
Der Sinn einer Klausurtagung aber sollte sein, dass nicht das aktuelle Tagesgeschäft, sondern zukünftige Themen, die für die weitere Entwicklung der Gemeinde entscheidend sind, beraten werden. Nur so können frühzeitig die richtigen Weichen gestellt werden. Eine Entscheidung zum eigenen Stromnetz oder die demographische Entwicklung mit Auswirkung auf die Gemeindestruktur wären z.B. solch wichtige Themen.
Eine heftige Diskussion entbrannte über die "befristet angehobenen Hebesätze" bei der Grundsteuer, die nur für den Haushalt 2008 bewilligt wurden und nun durch das Gremium auch für 2009 hätten bestätigt werden sollen. Man einigte sich schließlich auf eine Verlängerung der Hebesätze bis zur Genehmigung des Haushalts 2009 durch das Landratsamt. Danach soll das Thema erneut auf den Tisch.
Januar 2009
Zwei neue Anträge der UGL
Am 24.1.2009 reichten die UGL-Marktgemeinderäte Christiane Andresen, Dr. Emilie Riedl und Nikolaus Thäter zwei Anträge zu den Themen "Freibad Egloffstein" und zu einer 2 mal jährlich stattfindenden Klasurtagungen des Gemeinderates und des Bürgermeister, ein. Die Anträge können Sie hier nachlesen.

Dezember 2008
Gemeinderatssitzung in Schlehenmühle
In der letzten Sitzung des Jahres am 16.12.08 in Schlehenmühle, erstatteten Christiane Andresen und Karl-Heinz Igel dem Gemeinderat Bericht zum Informationsabend in Aßling. Frau Andresen zeigte in einer Computer-Präsentation die wichtgsten Erkenntnisse zu rechtlichen Möglichkeiten (Rechtsanwalt Frank Sommer, München), zum Gesundheitsrisiko durch Strahlenbelastung (Dr. med. univ. Gerd Oberfeld, Salzburg ) und zur Senkung der Belastung durch richtig gewählte Standorte und Ausrichtungen (Dipl.-Ing. Hans Ulrich-Raithel, Umweltinstitut München). Karl-Heinz Igel berichtete von seinem Gespräch mit Bürgermeister Werner Lampl und dem massiven Widerstand der Gemeinde Aßling. Danach beschrieb Frau Dr. Riedl Gesundheitsbelastungen bei Anwohnern am Oberen Berg , wie z.B. auftretende Schlafstörungen, Tinnitus und Hauterkrankungen. Sie sagte zu, genauere Studien mit Hilfe von Gesundheits-Fragebögen durchzuführen. Bürgermeister Förtsch verlas die Kopie des Briefes der Denkmalbehörde zur baurechtlichen Genehmigung der O2 Moblfunkantenne. Jedem im Raum war klar, dass all diese Problematiken im Vorfeld hätten geklärt werden müssen, was jedoch durch das verharmlosende Verhalten des Altbürgermeisters verhindert wurde. Das Gremium erteilte Frau Andresen und Herrn Igel den Auftrag weiter an der Sache dran zu bleiben. So soll Rechtsanwalt Frank Sommer in eine der nächsten Sitzungen eingeladen werden, damit alle rechtlichen Möglichkeiten gegen O2 ausgeschöpft werden können.
Das von Elmar Gebhardt , Dithard Stiller und Günter Polster erstellte Energiekonzept "Schule" konnte nur unvollständig behandelt werden; Gemeinderat Gebhardt konnte wegen Krankheit nicht anwesend sein. Gemeinderat Stiller erklärte Finanzierungsmöglichkeiten mit Förderprogrammen und evtl. Konjunkturprogrammen, die die Gemeinde dringend benötigt. Der erste Schritt hierfür sei die Sanierung und Wärmedämmung der Schule auf Neubau-Niveau. Kostenpunkt 1,3 bis 1,6 Millionen Euro.
November 2008
Seniorentag des Marktes Egloffstein
Am15. November, von 14 bis 17 Uhr, fand im Mehrzweckhaus Affalterthal der erste Seniorentag des Marktes Egloffstein statt.
Vertreter des Landkreises, der medizinischen Versorgung, der ambulanten Betreuung, des psychotherapeutischen Hilfsangebots, informierten über ihre Aufgaben und Ziele der Lebensgestaltung im Alter. Dienstleister stellten ihre Hilfen vor.
Mehr Informationen dazu auf der Seniorenseite
November 2008
Gemeinderatssitzung in Egloffstein
am 11.11.08 fand im Sportheim Egloffstein eine öffentliche Sitzung statt. Themen waren u.a. die geplanten Windkraftanlagen in der Flöß und im Buchwald und die neuen Wasserbescheide.

Egloffstein investiert in neue Ultrafiltrationsanlagen für die Arlesbrunnenquelle, für die Trinkwasserquellen in Affalterthal und in Hundshaupten. Damit wird die eigene kommunale Trinkwasserversorgung für ca. 50 Jahre zukunftssicher gemacht. Leider lässt die miserable Haushaltslage des Marktes Egloffstein nur zwei Finanzierungsmodelle zu:

1. Neue Kreditaufnahme und Umlage auf den Wasserpreis. Dieses Modell verteuert den Betrag zusätzlich wegen der Laufzeit über mehrere Jahre durch Zins und Zinseszins .
2. Einmalige Beiträge (Verbesserungsbeitrag) in Höhe von 436 000 Euro, aufgeteilt auf die Gebiete Egloffstein, Affalterthal, Hundshaupten, Hundsboden,Egloffsteinerhüll, Dietersberg und Mostviel mit einen einmaligen Beitrag von 0,22 Euro auf die Grundstücksfläche und von 1,17 Euro auf die Geschossfläche.
Die Gemeindräte stimmten einstimmig für den 2.Vorschlag. Damit kommen auf die Bürger Beiträge zwischen 500 Euro und 1300 Euro (je nach Gebäude- und Grundstücksfläche) zu.
 
Planungen der Fa. Uhl sehen 9 Windkraftanlagen auf Gräfenberger Gebiet auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten vor. Egloffstein ist besonders durch 5 geplante Anlagen in der Flöß, in unmittelbarer Nähe zum Schlossberg (Haidhof) betroffen.
Windkraftanlagen mit einer Höhe von insgesamt 179m (Kasberg 98m hoch) gehören nicht in unsere kleinräumige und touristisch reizvolle Landschaft! Sie zerstören die einzige sichere Existenzgrundlage unseres Luftkurortes.
Ausführliche Informationen mit Fotomontagen finden Sie auf der Gemeindehomepage. "Die Planungen stecken noch sozusagen in den Kinderschuhen" meinte Bürgermeister Förtsch. Allerdings lassen die bereits vor einem Jahr begonnenen umfangreichen Rodungsmassnahmen am Schlossberg nichts Gutes ahnen. Wehret den Anfängen! Mobilfunkantennen und überdimensionale Windkraftanlagen in unserem Gebiet - unser wichtigstes Standbein "Tourismus" würde damit endgültig zunichte gemacht.

Oktober 2008
Gemeinderatssitzung in Affalterthal
Am 7. Oktober fand im Mehrzweckhaus in Affalterthal unter Leitung des 2. Bürgermeisters die turnusmäßige öffentliche Sitzung statt. Hauptpunkt war die Änderung und Ergänzung des Bebauungs- und des Flächennutzungsplan von Affalterthal. Die Räte genehmigten den Plan in fast allen Punkten. Nach der Überarbeitung wird er öffentlich ausgelegt.
Punkt 2 war der UGL-Antrag; u.a. die Entsendung von Ratsmitgliedern zum Info-Abend "Mobilfunk" nach Aßling am 09.10.2008. Niki Thäter (2.Bürgermeister), Karl-Heinz Igel (3.Bürgermeister), Christiane Andresen (UGL) und Günther Polster (WEU) erklärten sich bereit, sich zum Thema Mobilfunk in Aßling zu informieren. Niki Thäter verlas einen Brief vom 18.9.08 von Bürgermeister Stefan Förtsch an die Firma O2, in dem er den Antennenbetreiber auffordert, den Mast abzubauen und bis dahin die Hauptstrahlrichtung so auszurichten, dass die Bewohner des "Oberen Berges" deutlich weniger belastet werden. Falls diese Veränderung nicht möglich ist, forderte der Bürgermeister den Betreiber auf, die Strahlenwerte so zu senken, dass sie den Empfehlungen der deutschen Ärztekammer entsprechen. Eine Antwort steht aus.
Ein weiteres Thema war die Genehmigung einer Erweiterung des Schutzgebietes der Hammerbühler Wasserquelle, die von den Räten abgelehnt wurde.

September 2008
Neuer UGL-Antrag zum Thema Mobilfunk
Am 16.9. stellten die UGL-Gemeinderäte Andresen, Dr. Riedl und Thäter einen Antrag zum Thema "Mobilfunk. Den Antrag können Sie hier nachlesen.
August 2008
Egloffstein im Halbfinale des BR3 Dorffestes gescheitert!
Vier Dörfer waren noch im Rennen! Nach dem Ausscheiden von Holzkirchen hat es nun leider auch Egloffstein erwischt.
Über 60.000 Bayern 3-Hörer hatten sich am Online-Voting beteiligt. Egloffstein schaffte es mit 6921 Stimmen ins Viertelfinale und qualifizierte sich damit auch für das Halbfinale am 27.08.. Vor beeindruckender Publikumskulisse am Schwimmbad trat Egloffstein gegen Schwarzhöfe (8 Häuser/24 Einwohner) in der Oberpfalz an. Das Halbfinale fand zwischen 8.00 und 9.00 Uhr morgens in den beteiligten Orten statt und wurde in einer Parallelschaltung live im Radio in "Bayern 3-Frühaufdreher" übertragen.
Pech: bei der 1.Aufgabe war Egloffstein durch seine Lage klar im Nachteil. Ein Feuerwehrauto musste auf den Platz, auf diesem sollten dann 5 Personen im Schlafanzug mit Zahnbürste im Mund, die Bayern 3-Kennmelodie gurgeln. Trotz verschlungener Strassen schafften das die Egloffsteiner in etwas mehr als 3 Minuten. Schwarzhöfe brauchte, wahrscheinlich dank der kurzen Wege nur knapp 2 Minuten. Auch die 2. Frage nach einem bekannten Musiktitel war eine Hundertstel-Sekunden-Entscheidung, wie der Sprecher sagte, zugunsten Schwarzhöfe.
Etwas Trost bleibt uns aber trotzdem: der BR-Sprecher kann nun fliessend das Wort "Egloffstein" aussprechen, was ihm anfänglich hörbar schwer fiel und die Bayern3 - Hörer haben uns auch mal kennengelernt!

Juli 2008
Affalterthal: Einweihung des "Gerhard-Stude-Gedächtnissteiges" am 20. Juli 2008
Der Heimatverein Affalterthal hat in Zusammenarbeit mit dem Fränkische-Schweiz-Verein und dem Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst einen Steig zwischen dem Brunnleitental und dem Spiegelfelsen angelegt. Der Wunsch auf Errichtung eines solchen Steiges war Teil des Vermächtnisses von Gerhard Stude. Der Wanderweg wurde mit einem kleinen Festakt und einer anschließenden Begehung offiziell seiner Bestimmung übergeben. Anschliessend fand ein gemütliches Beisammensein auf der "Kirschen-Kirchweih" in Affalterthal statt.

Juli 2008
Gemeinderatssitzung in Hundshaupten am 01.07.08
Hans Leibinger, langjähriger Gemeinderat der Hundshauptener- und Hundsbodener Liste und 3. Bürgermeister von 2002-2008, ist auf eigenen Wunsch zurückgetreten. Er wurde in dieser Sitzung verabschiedet und sein Listennachfolger Horst Vogel im Amt des Gemeinderats vereidigt.
Ein Hauptpunkt im Tagespunktekatalog war die Vorstellung eines zukünftigen Energiemanagements der Gemeinde. Wolfgang Wiesenhütter stellte das Konzept mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation ausführlich und überzeugend dar. Der Gemeinderat beschloß anschliessend einen Arbeitskreis zu bilden, der weitere Details erarbeiten soll. Die hohen Energiekosten der völlig veralteten Ölheizung in der Schule z.B., nehmen inzwischen einen viel zu hohen Posten auf der Ausgabenseite des Egloffsteiner Haushalts ein. Angestossen hatte die Problematik ein UGL-Antrag im April 2007, den Sie hier nachlesen können.
Juni 2008
Haushalt 2008 nur mit Auflagen genehmigt.
Gemeindratssitzung vom 3.6.08: Zur Verbesserung der Haushaltslage genehmigte das Landratsamt eine Kreditaufnahme von nur 50 000 Euro. Damit verweigerte die Rechtsaufsichtsbehörde die Aufnahme von ursprünglich 171 000 Euro. Bürgermeister Förtsch, 2. Bürgermeister Nikolaus Thäter und Kämmerin Gudrun Förtsch erarbeiteten daraufhin einen Massnahmenkatalog mit Haushaltseinsparungen u.a. bei der Feuerwehr, der Archivpflege, dem Strassen- und Wegebau (15.000Euro), der Tourismusförderung und dem Gebäudeunterhalt. Betroffen sind auch die Felsfreilegung (10.000Euro), das Wanderparadies "Trubachtal" (8.000 Euro), Stromanschluss Trinkwasserquelle Affalterthal (15.000Euro), Gutachten Schlehenmühlestrasse (30.000Euro) und der Bauhof. Die Kürzungen wurden vom Rat mit 8 zu 6 Stimmen angenommen
Zusätzlich wird die Grundsteuer erhöht. Hier soll die Belastung der Bürger laut Bürgermeister Förtsch zwischen 19,90 Euro und 38 Euro pro Jahr liegen. Die Erhöhung wurde ebenfalls mit 8 zu 6 Stimmen angenommen und tritt zum 1.Januar 2008 in Kraft.

Juni 2008
Kulturwegeröffnung am 15. Juni
Mit einem bunten Strauss von Veranstaltungen, Musik und vielen Aktivitäten feierte Egloffstein bei schönem Wetter die Kulturwegeinweihung. Viele Gewerbetreibende beteiligten sich an dem Fest. Es fanden Burgführungen statt und die Möglichkeiten die Felsenkeller zu besuchen. Unten in einem Zelt bei der Schule gab es reichlich Speisen und Getränke und oben machten die Einwohner mit einer Infotafel die Besucher des Kulturweges auf die Verschandelung des Burgensembles durch die beiden Mobilfunkantennen aufmerksam. Die Veranstaltung klang am Abend mit einem mitreissenden Konzert von Wolfgang Buck aus.
 Das Projekt "Kulturwege Egloffstein" und seine Entstehung:
März 2004:
Herr Prof. Dr. Bätzing und seine Studenten vom geographischen Institut Erlangen stellten zusammen mit Kreisheimatpfleger Dr. Weber in einer Veranstaltung in der Aula der Schule das Projekt "Kulturwege Egloffstein" vor.
In verschiedenen Arbeitsgruppen wurde die Kulturgeschichte und Entwicklung Egloffsteins analysliert. Während Egloffstein in den vergangenen Jahrhunderten, besonders durch das Geschlecht von derer von Egloffstein, eine wichtige und einflußreiche Stellung besaß, stagnierte die Bedeutung des Ortes in den letzten 150 Jahren, in denen auch keine wesentliche Weiterentwicklung mehr stattfand. Zukünftige Perspektiven für Egloffstein sieht man hauptsächlich im Tourismus. Dafür erarbeitete die Arbeitsgruppe sogenannte "Kulturwege", um den Ort touristisch aufzuwerten. Die Rundwege sollen an kulturhistorisch interessanten Gebäuden vorbeiführen, an denen Schautafeln über die Geschichte der Häuser informieren, auf die Hausnamen hinweisen und an deren ürsprüngliche Nutzung erinnern.
Wirte und andere Gewerbetreibende könnten mit eigenen Ideen und Aktivitäten ebenfalls zum wirtschaftlichen Gelingen beitragen. Schon am 16. Mai 2004 soll mit einem großen Fest die Einweihung stattfinden.
Mai 2004:
In einer Sitzung Ende April 2004 überraschte Bürgermeister Meier den Gemeinderat mit der Information, daß für das Projekt Kosten in Höhe von ca 25.000 Euro zu erwarten seien. Dies könnte allerdings durch Zuschüsse vermindert werden. Der Gemeinderat entschied daraufhin ein zweites Angebot für die Informationstafeln einzuholen, sowie die Zuschußmöglichkeiten genau abzuklären. Vor Oktober 2004 ist nicht mehr mit dem Start der "Kulturwege Egloffstein" zu rechnen.
Dezember 2004:
Laut Bürgermeister Meier ist die Finanzierung gesichert. Leider konnten die einzelnen Stationen der Kulturwege noch nicht ausgewiesen werden, da immer noch die nötigen Halter für die Info-Tafeln fehlen.
Mai 2005:
Die "Kulturwege Egloffstein" sollen Ende Mai feierlich eingeweiht werden. Laut Bürgermeister Meier soll das Projekt rechtzeitig zur neuen Saison mit einem Fest gestartet werden.
September 2005:
Projekt "Kulturwege Egloffstein" ist bis auf weiteres eingestellt. Bürgermeister Meier nannte als Grund dafür die angespannte Haushaltslage 2005. Das Projekt "Kulturwege Egloffstein" wird bis auf weiteres ausgesetzt.
Juni 2006:
Anlässlich des mittelalterlichen Burgfestes am 4.6.06 wurden erste sechs Hinweistafeln mit Informationen an kulturhistorischen Gebäuden rund um die Burg aufgestellt.
März 2007: 
Die Ankündigung in der NN am 14. März 2007 gibt Hoffnung: In den nächsten Wochen sollen die restlichen Tafeln in Egloffstein aufgestellt werden. Denn sollte das Projekt nicht bis Juni 2007 abgeschlossen sein, können die Zuschüsse vom Naturparkverein nicht mehr abgerufen werden - sie würden verfallen.
April 2007
Nach 3 Jahren sind die 18 Tafeln in Egloffstein aufgestellt.
Herbst 2007
Nach und nach werden die Tafeln und Wegweiser an den Wanderwegen angebracht. Im dem dazu gehörenden Prospekt finden sich neben falschen Kilometerangaben auch falsche Wegbeschreibungen. Die Verwirrung der Wanderer ist gross.
Juni 2008
Nun endlich, nach 4 Jahren und 3 Monaten wird der Kulturweg eingeweiht!
Hier geht es zur Beschreibung der Kulturwege
Mai 2008
Hermann Müller ist tot.
Unfassbar für uns alle, verlor Hermann Müller am 28. Mai 2008, durch einen tragischen Unfall das Leben. Er wurde 72 Jahre alt. Von 1990 bis 2002 war er UGL-Gemeinderat. Von 1996 bis 2002 hatte er das Amt des zweiter Bürgermeister inne. Wir trauern um einen guten Freund und Mitstreiter. Er wird uns fehlen. Einen Nachruf lesen Sie hier.
Mai 2008
Es ist geschafft!
Der neue Gemeinderat unter Bürgermeister Förtsch beschloss einstimmig in der Sitzung am 20.Mai 2008 die Vergabe für den Einbau von Ultrafiltrations-Anlagen in den drei gemeindlichen Trinkwasserquellen Arlesbrunnen, Affalterthal und Hundsboden. Damit ist der entscheidende Schritt zum Erhalt der eigenen Wasserversorgungen getan. Neueste vollautomatische Technik ermöglicht die Reinhaltung mittels spezieller Membranen, die Trübungen, Keime und sonstige Verunreinigungen herausfiltern. Eine nachgeschaltete UV-Bestrahlung desinfiziert das Trinkwasser. Eine Chlorierung ist damit nicht mehr erforderlich.
Gute Vorarbeit leistete zu dem Projekt das Ingenieurbüro Dürrschmitt aus Nürnberg. Es regte u.a. eine Bündelung der Ausschreibung zusammen mit den Gemeinden Leutenbach und Unterleinleiter an, um Kosten zu sparen.
Den Zuschlag erhält nun die BHU-Umwelttechnik GmbH aus Stuttgart-Filderstadt. Der Festpreis für die drei Trinkwasseranlagen beträgt 303.844,00 Euro. Der Betrag wird per Einzelbescheid auf die Bürger umgelegt. Es werden nur die Ortsteile herangezogen die dieses Wasser auch nutzen. Eine schmerzhafte aber wichtige Investition in unsere Zukunft und in die unserer Kinder und Enkel.
Mai 2008
Nikolaus Thäter ist zweiter Bürgermeister.
In der ersten Gemeindratssitzung des neuen Gemeindrats am 6.Mai 08, wurde in geheimer Wahl UGL-Gemeinderat Nikolaus Thäter zum zweiten Bürgermeister der Gemeinde gewählt. Karl Igel übernimmt das Amt des dritten Bürgermeisters. Ausserdem wurden die fünf neuen Gemeinderäte vereidigt - auch Frau Dr. Emilie Riedl von der UGL.
April 2008
Christian Meier wurde am 30. April 2008 mit dem Ehrentitel "Altbürgermeister" feierlich verabschiedet.
Ebenso, zu unserer aller Bedauern, UGL-Gemeinderat Wolfgang Wiesenhütter, der 6 Jahre im Gemeinderat konstruktive und kompetente Arbeit geleistet hat. Obwohl er bei der Kommunalwahl im März 08 mit 750 Stimmen die sechstmeisten Stimmen aller angetretenen Kandidaten erhielt, verfehlte er durch das d'Hondtschen Höchstzahlverfahren einen Sitz im Gemeinderat.
März 2008
Eine Seniorenbeauftragte für den Markt Egloffstein und seine Ortsteile
Endlich, ein Jahr nach Antragstellung durch die UGL im Gemeinderat, hat der Markt Egloffstein und seine Ortsteile eine Seniorenbeauftragte. Am 13.3.2008, bei einem Treffen von aktiv Tätigen im Seniorenbereich, wurden Gudrun Hoyer (Egloffstein) als Seniorenbeauftragte und Heidi Förtsch (Affalterthal) als ihre Stellvertreterin bestellt. Ein Glücksgriff, denn Frau Hoyer ist durch ihre langjährige Lehramtstätigkeit an der Grundschule Egloffstein in allen Ortsteilen bekannt und geschätzt, ebenso Frau Förtsch, die viele Jahre in der Gemeindeverwaltung als Kämmerin tätig war.
März 2008
Kommunalwahl am 2.März
Die Stimmen sind ausgezählt und die Sitze verteilt. Obwohl die UGL die meisten Listenstimmen erhielt, kamen nur drei Kandidaten in den Gemeinderat. Grund ist die in Bayern angewandte Stimmenverrechnung nach dem d'Hondtschen Höchstzahlverfahren. Hier profitieren kleinere Gruppen zu Gunsten der grösseren. Mehr Informationen dazu finden Sie hier . UGL-Bürgermeisterkandidat Nikolaus Thäter unterlag dem FWG-Konkurrenten Stefan Förtsch.
Februar 2008
Gemeinderatssitzung in Bieberbach am 12.2.08
Und wieder einmal mehr das unerfreuliche Thema "Mobilfunkantennen am Oberen Berg". Nachdem das Landratsamt Forchheim aus Denkmalschutz-Gründen mit Fristsetzung 17.10.07, den Abbau des O2-Mastes gefordert hatte, reagierte O2 mit einem Antrag auf denkmalschützerische Erlaubnis. Begründung: die Antenne sei kaum wahrnehmbar und gleiche einem "filigranem Fahnenmast". Ausserdem wurde die danebenstehende D1 Antenne auch genehmigt und in der Nähe befindet sich eine Bogenlampe, die Strassenbeleuchtung in der Egilolfstrasse. Das Landratsamt forderte dazu nun eine Stellungnahme der Gemeinde. Die Gemeinderäte widersprachen den Beschreibungen von O2 entschieden (siehe Foto) und lehnten einstimmig ab.
Eine 2. Stellungnahme von der Gemeinde forderte das Landratsamt zu den Anträgen der betroffenen Anlieger in der Egilolfstrasse, zur Errichtung von Schutzzäunen direkt an den Hausfassaden zur Abwehr und Minderung der täglich 24-stündigen Strahlenbelastung. Hier stimmten die Gemeinderäte einstimmig zu. Der Schutz der Bürger habe Vorrang.
Ein weiterer Punkt war die Renovierung der Decken in den Fluren der Schule. Die Decken müssen isoliert und schallgedämpft werden und sollen dann verschiedenfarbig gestrichen werden. Gemeindrat Polster gab einen Kostenüberblick und errechnete einen Betrag von ca 15000.- Euro. Der Gemeinderat verständigte sich darauf, die Summe in den Haushaltsetat 2008 aufzunehmen.
Foto:Wolfgang Wiesenhütter

Januar 2008
Gemeinderatssitzung am 15.1.08
in einer offenen Gemeinderatssitzung, die Bürger konnten das Wort ergreifen, erläuterte Herr Dipl. Ing. Sauerschell die Messergebnisse der Fa. EMCC Dr. Rasek. Die von der Gemeinde beauftragte Firma nahm Anfang Dezember an 8 Standorten in Egloffstein Messungen vor, um den Strahlungsgrad der Mobilfunk-Basistationen zu ermitteln. Die Messungen wurden nach den gesetzlichen Vorgaben ausgeführt und betrafen ausschliesslich die thermischen Werte. Wie erwartet blieben diese weit unter der gesetzlichen Höchstgrenze. Allerdings informierte Herr Sauerschell auch darüber, dass zur Zeit der Messung nur drei der sechs O2-Sender in Betrieb waren und der E-Plus-Mast auf der anderen Talseite noch nicht in Betrieb ist.

Dezember2007
Bürgermeisterkandidaten in Affalterthal und Bieberbach
Sowohl die Affalterthaler Liste, als auch die Dorfgemeinschaft Bieberbach stellen einen Bürgermeisterkandidaten zur Wahl.
Stefan Förtsch, Gemeinderat und derzeit zweiter Bürgermeister, wurde in Affalterthal nominiert.
Karl-Heinz Igel, Gemeinderat ist Kandidat aus Bieberbach und möchte als "Ehrenamtlicher"arbeiten. Im Falle seiner Wahl würde er den so deutlich gefassten Mehrheitsbeschluss für einen hauptamtlichen Bürgermeister wieder rückgängig machen wollen. Dies ist rechtlich aber garnicht möglich. Sein Argument, dass ein ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde wesentlich billiger käme greift auch nicht, da in diesem Falle eine Verwaltungsfachkraft in Vollzeit eingestellt werden müsste. Der Finanzierungsunterschied ist so gering, dass sich gerade deshalb der Gemeinderat mit so grosser Mehrheit für den hauptamtlichen Bürgermeister entschieden hat.
Dezember 2007
Gemeinderatssitzung am 4.12.07 - Meier tritt nicht mehr an!
Wie schon bekannt, tritt Bürgermeister Meier im März 2008 nicht mehr als Bürgermeisterkandidat an. Nach einer heftigen Debatte entschieden sich 10 gegen 4 Gemeinderäte, dass ab Mai 2008 ein hauptamtlicher Bürgermeister für den Markt tätig wird.

November 2007
Gemeinderatssitzung am 6.11.07
Einstimmig beschloss der Gemeinderat in die drei gemeindlichen Wasserversorgungen Arlesbrunnen, Affalterthal und Hundshaupten, Ultrafiltrationsanlagen einbauen zu lassen. Sie entsprechen dem neuesten Stand der Technik und geben, laut Ingenieurbüro Dürrschmidt, eine zuverlässige Versorgungssicherheit für die nächsten 50 Jahre. Mehr zum Thema Wasser hier.
Laut Bürgermeister Meier wurde die Firma Dr. Rasek in Moggast beauftragt an verschiedenen Stellen im Ortsteil Egloffstein die Abstrahlung der Sendemasten zu messen, sobald die dafür vorgesehenen Fördermittel vom Staat zugesagt sind. Mehr zur Mobilfunkantenne hier.
Endlich! Dem Antrag zur Bestellung eines Seniorenbeauftragten wurde einstimmig zugestimmt.
Wahlversammlung mit Listenerstellung für die Gemeinderatswahl im März 2008.
Am Freitag den 26.10.07 wurden im Restaurant Trubachtal, 28 UGL-Kandidaten und 7 Ersatzkandidaten für die Gemeinderatswahl im März 2008 nominiert. Die UGL ist damit in vierter Folge bei den Wahlen vertreten. Die sehr gut besuchte Wahlversammlung wurde von Angelika Wokatsch und Andrea Wiesenhütter geleitet.
Zunächst informierten die Gemeinderäte Christiane Andresen, Niki Thäter und Wolfgang Wiesenhütter über ihre bisherige Arbeit im Gemeinderat. Dabei bedauerten sie, dass einige Anträge (Schwimmbad, Energieversorgung, Seniorenbeauftragter) von Bürgermeister Meier bis heute nicht als Tagesordnungspunkte in Gemeinderatssitzungen eingebracht wurden. Andere Anträge wurden zwar behandelt, fanden auch die Zustimmung der Mehrheit des Gemeinderats, können aber wegen fehlender Zahlen und Fakten, seitens der Gemeindeverwaltung und des Bürgermeisters, nicht umgesetzt werden (Kommunale Zukunftskonzeption, Erstellung eines kommunalen Energiemanagements für die gemeindlichen Gebäude). Immerhin ging , aufgrund des Antrags vom November 2003 die Gemeinde Egloffstein im September 2005 mit eigener Web-Seite ins Internet.
Heiss diskutiert wurde auch das aktuelle Thema "Mobilfunk". Inzwischen stehen 2 Mobilfunkbasisstationen zwischen den Wohnhäusern am "Oberen Berg", direkt über der Burg Egloffstein. Die UGL unterstützt die besorgten Bürger und reichte den Vorgang, mittels eines Eilantrages ein. In zwei öffentlichen Gemeinderatssitzungen wurde das Thema bereits verhandelt und die UGL-Gemeinderäte versprachen an der Sache dran zu bleiben. Mit der nun aufgestellten Bewerberliste erhoffen sie sich ein starkes und kompetentes Team für die Arbeit im zukünftigen Gemeinderat.
Die Liste der Bewerber können Sie hier finden.

Oktober 2007
Mobilfunkmast von O2 auf dem "Oberen Berg" in Egloffstein seit Anfang Oktober in Betrieb!
Mehr Informationen gibt es hier.

August 2007
Mobilfunkantenne "ObererBerg"
Den gemeinsamen Antrag von Christiane Andresen, Niki Thäter und Alfons Beetz an den Gemeinderat zum Thema können Sie hier nachlesen.
Ausführliche Informationen gibt es hier.
Juni 2007
Ist Egloffstein pleite?
Das Landratsamt verweigerte die Genehmigung des Egloffsteiner Haushalts 2007. Die Gemeinde sitzt auf einem Schuldenberg von 3,711 Millionen Euro. Die Pro-Kopfverschuldung im Jahr 2007 beträgt für jeden der 2018 Einwohner 1839.- Euro. Der Haushalt weist seit 2004 einen steigenden Sollfehlbetrag von 632 093 Euro (2007) aus. Seit 1991 fällt die Gewerbesteuer von damals 809 000 DM kontinuierlich, heuer wieder um 64 000 Euro. Auch bei den sonstigen Finanzeinnahmen gibt es einen Rückgang von 50 000 Euro. Bürgermeister Meier schlug vor, die Grundsteuerhebesätze von 400 auf 450 zu erhöhen. Dies würde ca 30 000 Euro in die Kassen bringen. Aber wäre es nicht endlich an der Zeit grundsätzliche Ansätze wie die Entwicklung eines Leitbildes und Ideen zur Gemeindeentwicklung voran zu treiben?
10. April 2007
Neuer Antrag der UGL
Die 30 Jahre alte Ölheizung in der Schule arbeitet ineffizient, die Heizungskosten sind viel zu hoch und sie belastet die Umwelt. Es ist ausserdem absehbar, dass dieses Heizungssystem bald "den Geist aufgeben" wird. Um rechtzeitig vernünftig und Kosten sparend handeln zu können braucht die Gemeinde ein Energiekonzept. Die UGL stellte deshalb am 10.4.07 den Antrag zu Erstellung eines kommunalen Energiemanagement für die gemeindlichen Gebäude. Den Antrag können Sie hier nachlesen.

März 2007
UGL-Antrag
Im Landkreis Forchheim ist Egloffstein die letzte Gemeinde ohne Seniorenbeauftragten. Die UGL reichte den Antrag zur Bestellung eines Seniorenbeauftragten ein. Den Antrag können Sie hier nachlesen.
Januar
2007
Hundshaupten
Die Hundshauptener Schlosskonzerte, seit Jahren eine von April bis August sehr gut besuchte Konzertreihe wurde vom Bayerischen Rundfunk in die "Musikzauber Franken" - Broschüre 2007 aufgenommen. Die Jury wählt hohe musikalische Qualität in historschem Ambiente aus. Dazu gehören u.a. bekannte Reihen wie die "Rosengarten Serenaden" in Bamberg, der "Kissinger Sommer" oder die "internationale Orgelwoche Musica Sacra" in Nürnberg. Der Bayerische Rundfunk fördert die Veranstaltungsreihen mit Berichterstattungen und Sendungen im Hörfunkund Fernsehen.

Januar 2007
Das Egloffsteiner Wasserrrad
sorgt fürAufregung in der regionalen Presse. Herr Kattenbeck vom Bund Naturschutz und Dr. Klaus-Dieter Preis aus Gössweinstein erheben schwere Vorwürfe gegen die Wasserradbetreiber. Mit Aussagen wie "ein Schandfleck" oder "das Scheusal muss weg" bis hin zur Androhung einer Klage wird massiv gegen das Projekt vorgegangen. Man vermutet schlampige Planung, nicht eingehaltene Auflagen, sieht die Zerstörung kostbarer Naturlandschaft und kritisiert, dass der Naturschutzbeirat nicht angehört wurde (aber so wie es aussieht, musste er gar nicht gefragt werden, weil der Egloffsteiner Gemeinderat, Landratsamt, Untere Naturschutzbehörde, Fischereiverband usw. das Projekt einhellig beführworteten und die Planung ordnungsgemäss öffentlich auslag und 2 Einwände gütlich ausgeräumt wurden).
Erstaunt reibt sich deshalb so mancher Egloffsteiner die Augen, wenn er das alles in seiner Zeitung liest und wundert sich, dass ein alternatives Beispiel zur Enerergiegewinnung derart vehement verurteilt wird. Denn wer seinen sonntäglichen Spaziergang Richtung Mostviel mit einem Abstecher zum Wasserrad verbindet, kann da nichts Böses finden. Ein Rad aus Lärchenholz, ein gläsernes Turbinenhäuschen mit viel Informationen zum Betrieb. Das Wehr ist behutsam renoviert und endlich ohne Müll, eine neu eingebaute Fischtreppe ermöglicht den Tieren das Schwimmen gegen den Wasserfall, was vorher nicht möglich war, dazu flach angelegte Uferzonen für Fischbrut. Auch Neupflanzungen von Weiden und anderen Sträucher wurden bereits vorgenommen. Wohlgemerkt, das Rad läuft zwar, aber das es umgehende Areal ist noch im Entstehen und die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen. Warum also machen die beiden Herren, die ansonsten mit der Gemeinde nichts oder nicht viel zu haben soviel Wind? Ehrlich gesagt - wir wissen es nicht. Einen Leserbrief dazu können Sie hier lesen.

Oktober 2006
Haushaltsetat 2006 wurde vom Landratsamt nicht genehmigt!
Eine zweifelhafte Berichterstattung in der NN vom 12. Oktober mit dem Untertitel "Ratlose Gemeinderäte verweigern Zustimmung zur Erhöhung der Grundsteuer" war Anlass für UGL-Gemeinderätin Christiane Andresen, mit einem Leserbrief auf den Bericht zu reagieren.
Anmerkung: Der Haushaltsetat für das Jahr 2006, um den es in dieser Sitzung ging, wurde wieder viel zu spät von Bürgermeister Meier - erst im August 2006 - dem Gemeinderatsgremiun zur Abstimmung vorgelegt.
Das Landratsamt als Aufsichts- und Genehmigungsbehörde hatte bereits den Haushalt von 2005 stark bemängelt und nur unter Auflagen genehmigt. Ausserdem wurde schon hier die späte Verabschiedung erwähnt. Der Bürgermeister begründete dies mit der "Kirschenernte" im Hause Meier und gelobte Besserung. Dieser Vorsatz wurde aber anscheinend wieder vergessen und so kam der Etat für den Haushalt 2006 erst am 22. August 06 auf den Tisch der Gemeinderäte, die noch dazu in der Hauptferienzeit nicht vollständig anwesend sein konnten
August 2006
2. Kunst- und Kulturtage in Egloffstein vom 25. - 27. August 2006
In Egloffstein tut sich was. Für die 2. Egloffsteiner Kunst- und Kulturtage wird in den Ateliers und Töpfereien fleissig gewerkelt und gemalt. Innerhalb des letzten Jahres hat sich der Kreis der Kreativen fast verdoppelt; zum erstem Mal sind auch junge Künstler an der Ausstellung beteiligt. Sie findet vom 25.-27.8.06 in der Schule statt. Mit einer Vernissage am Freitag um 18 Uhr werden die Tage eröffnet.
Mai 2006
Neuer UGL-Antrag
Die UGL hat im Zusammenhang mit dem zukünftigen Leitbild für die Gemeinde Egloffstein erneut einen Antrag gestellt. Leider wurden wesentliche Zahlen und Fakten, für weiterführende Arbeitskreise dringend notwendig, von Bürgermeister Meier bis heute nicht beigebracht. Mehr.
Januar 2006
Hans Deuerlein,
langjähriger 2. Bürgermeister und Gemeinderat in Egloffstein verstarb am 4. Januar 2006 im Alter von 86 Jahren. Wir werden seine engagierte Kommunalarbeit in respektvoller Erinnerung behalten.
November 2005
Gemeinde war zu schnell
In seiner Novembersitzung 2005 hatte der Egloffsteiner Gemeinderat in Anbetracht der Auflagen zur Haushaltsgenehmigung auch die Kurabgabe ab 1. Januar 2006 von derzeit 50 Cent auf 1 Euro pro Tag und Erwachsenen erhöht. Das Gremium erhoffte sich eine Verdoppelung der Einnahmen auf 12000 Euro. Dabei lies man allerdings ausser Acht, dass die Egloffsteiner Gastronomen und Vermieter ihre Kataloge und Angebote für 2006 schon mit den alten Preisangaben gedruckt hatten.
Die betroffenen Wirte und Hoteliers stellten einen Antrag auf Staffelung der Kurabgabe. Das Ratsgremium beriet nun denVorschlag, den bestehenden Beschluss zurückzunehmen,um dem Wunsch nachzukommen. Marktgemeinderätin Christiane Andresen regte die Einführung einer Fremdenverkehrsabgabe für alle Gewerbetreibenden an. Schliesslich verständigte man sich darauf, für das Jahr 2006 eine Erhöhung auf 70 Cent wirksam werden zu lassen und noch im ersten Quartal 2006 über eine Erhöhung für das Jahr 2007 zu entscheiden. Die ursprüngliche Erhöhung der neuen Fremdenverkehrsabgabe wurde vorerst zurückgestellt, wird aber grundsätzlich geprüft.
Die Auszahlung eines Betrages von 7500 Euro für die Tourismusförderung an den örtlichen Fremdenverkehrsverein wurde von den Räten nur unter der Auflage genehmigt, dass bis spätestens Ende Februar 2006 eine Abrechnung für die zurückliegenden Jahre (!!!) vorgelegt wird.
Einen Beitritt zum Förderverein für das "Leader-plus"-Projekt zur Errichtung eines Obstbaummuseums in Wannbach, das der Markt Pretzfeld gestellt hatte, lehnten die Egloffsteiner Marktgemeinderäte ab, zumal kein Mitgliedsbetrag genannt wurde. Für die Nutzung einer neuen Sandsackfüllanlage der Stadt Ebermannstadt sehen die Marktgemeinderäte ebenfalls keinen Bedarf. Obwohl Bürgermeister Meier vehement für einen Beitritt plädierte, erteilte das Ratsgremium nur die Zustimmung für eine unverbindliche Teilnahme an der Gründungsversammlung.

November 2005
Lernwerkstatt in der Schule
Nach einjähriger Planungs- und Einrichtungsarbeit wurde an der VolksschuleEgloffstein die neu gestaltete Lernwerkstatt ihrer Bestimmung übergeben.
Entstanden ist ein Raum, der auf Grund von ausgewählen Lernmaterialien und speziellem Mobiliar den Schülern entdeckendes, selbständiges und eigenverantwortliches Lernen ermöglicht. Dabei wird mit vielfältigen Methoden fächer- und jahrgangsstufen übergreifend gearbeitet. Da die Gesamtkosten ausschliesslich durch Spenden gedeckt werden konnten, wurden nun alle Sponsoren zu einer kleinen Feier eingeladen.
Zunächst erhielten die Gäste in einer Unterrichtsmitschau Einblick in die Werkstattarbeit aller Klassen.
Schulleiterin Petra Bauer informierte über die Entstehung der Lernwerkstatt, ausgehend von der konzeptionellen Planung durch das Kollegium, über die handwerklichen Aktionen von Lehrern, Eltern und Schülern bis hin zur Durchführung einer ersten Werkstatt zum Thema "Herbst".
Ünterstützung in allen Bereichen , so Bauer erfuhr die Schule durch den Elternbeirat, der jederzeit finanziell und tatkräftig unterstützend das Vorhaben begleitete. Ihr Dank galt auch ihrem engagierten Kollegium, das mit vollem Einsatz von Anfang an die Idee mittrug und kreativ umsetzte.
November 2005
Gemeinderatsitzung am 15.11.2005
Ab 2007 müssen die drei gemeindlichen Trinkwasserversorgungen mit neuen zertifizierten UV-Anlagen betrieben werden. Eine entsprechende Richtlinie liegt aus Brüssel vor.
Die gute Nachricht: Die Gemeinde hat aus der Trinkwasserabgabe Rücklagen gebildet. Damit ist sie finanziell in der Lage die Auflagen zu erfüllen, ohne den Trinkwasserpreis zu erhöhen.
Die von der Verwaltung bereits eingeholten Angeboten wurden dem Gemeinderat vorgelegt und müssen nun durchgerechnet werden. Zu beachtende Punkte sind dabei die zusätzlichen Einbaukosten, laufenden Wartungskosten und die Art der Vorfilter. Die neuen zertifizierten UV-Anlagen arbeiten mit Vorfiltern die eventuelle Wassertrübungen beseitigen. Denn nur klares Wasser kann optimal desinfiziert werden. Da die verschiedenen Vorfilter unterschiedlich arbeiten, muss abgewogen werden, welches System bei den örtlichen Versorgungen am besten einzusetzen ist.
Wasserschutzgebiete müssen nach einem richterlichen Urteil nach 20 Jahren überarbeitet bzw. neu ausgewiesen werden. Die Festlegung des Hundshauptener Quellschutzgebietes erfolgte bereits 1779 und muss neu bearbeitet werden. Auch die Affalterthal Quelle, die immer noch kein Quellschutzgebiet hat, wurde in diesem Zusammenhang angesprochen. Der Bürgermeister machte den Vorschlag, den Sachverständigen Stefan Seitz, der auch am Gutachten der Arlesbrunnenquelle mitarbeitete, einzuschalten, um das Wasserschutzgebiet für Affalterthal anzugehen.
Die schlechte Nachricht: Der Gemeinderat beschäftigte sich nochmals mit dem Haushaltsjahr 2005. Dabei ging es um die Feststellungen und Rügen der Rechtsaufsichtsbehörde zum Egloffsteiner Etat 2005. Die Hauptkritikpunkte waren u.a. die mangelnde Umsetzung noch ausstehender Beschlüsse, die ungenügende Anhebung der gemeindlichen Hebesätze und vorallem die offenen Kasseneinnahmereste (Ausstände), die nun schon den stattlichen Betrag von 173 000 Euro erreicht haben! Im Schreiben des Landratsamtes wurde dem Bürgermeister und den Gemeinderäten nochmals eindringlich mitgeteilt, dass so wie bisher nicht weitergewirtschaftet werden darf.
September 2005:
Die Gemeinde Egloffstein ist endlich online!
In der Sitzung am 15.2.2005 entschied der Gemeinderat einstimmig die Internetpräsenz der Marktgemeinde Egloffstein zu realisieren. Einen Antrag hierzu stellten die Marktgemeinderäte der UGL im November 2003 . Lesen Sie dazu mehr unter Anträge. Den Auftrag erhielt die Firma "multi-INTER-media".
Seit Mitte September können Sie nun unter www.markt-egloffstein.de die wichtigsten Informationen rund um Egloffstein nachlesen.

September 2005:
1. Egloffsteiner Kunst- und Kulturtage
Der Privat-Initiative von ansässigen Künstler und Kunstfreunden ist es zu verdanken, dass vom 2. bis 4. September 2005 die 1. Egloffsteiner Kunst- und Kulturtage stattfanden. In der Aula der Volksschule wurden verschiedene Arbeiten von hier lebenden Künstlern gezeigt. Der Bogen reichte von Malerei über Fotografie bis zur Skulptur. Dazu gab es ein kulturelles Rahmenprogramm mit Musik und Märchen, das ebenfalls von ansässigen Künstlern gestaltet wurde. Gesponsert hat die Veranstaltung die "Sparkasse Forchheim". Wegen des grossen Interesses wird von den Initiatoren über eine Weiterführung des Projekts nachgedacht.
April 2005:
In der Gemeinderatssitzung am 5.4.05 begrüßte Bürgermeister Meier die neue Leiterin der Egloffsteiner Schule. Im Anschluß daran stellte Frau Petra Bauer ihr neues Schulkonzept vor: So werden u.a. nach Wegfall der 5. und 6. Klassen Räume frei (Physiksaal und angrenzende Räume), die durch Umgestaltung, zum größten Teil durch Eigeninitiative der Eltern, so verändert werden, daß intensive Gruppenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern möglich wird. Damit soll die Selbstständigkeit und Teamfähigkeit der Kinder gefördert werden. Egloffstein wird zukünftig nur noch eine vierstufige Grundschule haben. Bis 2010 scheint dies nach statistischen Unterlagen gesichert. Danach entscheidet die Geburtensituation über das weitere Bestehen. Die Zaunsbacher Kinder wurden vom Schulverband nach Pretzfeld ausgegliedert. Damit verkleinert sich das Schülerpotential zusätzlich.
> Affalterthaler Vereine gestalten den Rathausplatz in Affalterthal um. U.a. wird die Teerdecke durch Pflaster ersetzt. Dabei wird das Fundament, des nicht unterkellerten alten Rathauses gegen Feuchtigkeit isoliert. Das unansehnliche Buswartehäuschen aus Beton wird durch eine Glas-Stahl-Konstruktion ersetzt. So wird der Blick auf die Kirche frei, was dem Platz mehr Licht und neuen Reiz verleiht. Der große Kastanienbaum soll, wenn möglich, erhalten bleiben. Falls dies nicht möglich ist, wird er durch eine neue Linde ersetzt. Gemeinderat Alfons Beetz beantragte für die Sanierung einen Materialkostenzuschuss von 5000.- Euro. Die Arbeiten werden durch Hand- und Spanndienst der Affalterthaler Bürger vorgenommen. Die eventuellen Mehrkosten werden von den Vereinen getragen. Dem Antrag auf Zuschuss wurde stattgegeben.
> Egloffstein bekommt eine neue Attraktion! Erich Wirth´s Antrag zur Aufstellung eines Wasserrades an einem Wässergraben auf gemeindlichem Grund zwischen Kneippanlage und Mostviel, wurde genehmigt. Das Rad wird aus Lärchenholz gebaut und treibt eine Turbine zur Stromerzeugung an.
>In der Sitzung kamen einige Gemeinderäte überein, gemeinsam ein Konzept zum zukünftigen Leitbild der Gesamtgemeinde vorzubereiten. Mit dieser Vorarbeit werden sie in ihren jeweiligen Ortsteilen an Vereinsvorstände und Gewerbetreibende herantreten, um weitere Ideen, Möglichkeiten der Ausarbeitung und Umsetzung zu diskutieren.
> Nachdem der Kerwa-Platz in Egloffstein zunehmend von großen LKW´s als Park- und Abstellplatz benutzt und dabei schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde (tiefe Fahrrillen u.m.) beschloß der Gemeinderat den Platz für LKW´s über 7.5 to zu sperren.

März 2005
Heinrich von Pölnitz fordert Pflichtteil an Schloß Hundshaupten - Landkreis Forchheim verliert Vermächtnis
Zehn Jahre nach notarieller Beurkundung des Eigentumsüberganges wäre die Schenkung endgültig und unangreifbar geworden. Die zehn Jahre waren aber noch nicht verstrichen und Adoptivsohn Heinrich von Pölnitz fordert nun seinen Pflichtteil von 50% ein. Gudila Baronin von Pölnitz hatte dem Landkreis ihren Besitz vermacht, damit dieser das Erbe derer von Pölnitz zusammenhalte. Leider ist dieser Wunsch nun Makulatur.
Februar 2005
Zukunftskonzept - nach fünf Jahren einstimmig beschlossen.
Im Mai 2000 stellten die UGL-Gemeinderäte Christiane Andresen und Herrmann Müller ein Zukunftskonzept für die Gemeinde Egloffstein vor. Die Mehrheit des alten Gemeinderates war damals der Meinung, dass Egloffstein ein solches Konzept nicht brauche und vertagte den Antrag. Christiane Andresen griff vor einiger Zeit das Konzept wieder auf und nach nun fast fünf Jahren wurde dieses Zukunftskonzept durch den neuen Gemeinderat einstimmig beschlossen. Viel verlorene Zeit kann man da nur sagen!
 Dazu aus der NN vom 18.2.05: .....Aus der Fraktion der UGL war der Antrag gestellt worden, eine kommunale Zukunftskonzeption für die Kommune zu erstellen. Nach der Vorgabe der Agenda 21 soll nunmehr alsbald damit begonnen werden, ein Leitbild zu erarbeiten, wonach die Marktgemeinde Egloffstein zukunftsorientiert, entsprechend weitreichende Planungen verwirklichen kann und darüber hinaus auch noch Massnahmen festlegt, die kurzfristig umsetzbar sind. Diese Anstrengungen sind als Zukunftssicherung unverzichtbar, um die Entwicklung einer touristischen und fremdenverkehrsfreundlichen Infrastruktur zu schaffen. Die Vorstellung der Marktgemeinderäte geht dabei so weit, in Form eines "runden Tisches" sich auch externen Sachverstand zu sichern.

September 2004
Trinkwasserschutz
In der öffentlichen Gemeinderatsitzung am 7.9.04 war ein Tagesordnungspunkt der Ausbau der Kreisstraße FO 23 im Wasserschutzgebiet der Arlesbrunnenquelle. Auftraggeber dieser Maßnahme ist der Landkreis Forchheim. Die Ausbaumaßnahmen entsprechen den Richtlinien des Wasserschutzes, allerdings soll am tiefstenPunkt des Geländes ein Regenrückhaltebecken , mitten in der Wasserschutzzone II , angelegt werden. Darin soll ganzjährig ein Wasserstand von 80cm gehalten werden. Nach intensivem Nachfragen der UGL-Gemeindrätin Andresen war sich der Gemeinderat einig, daß ein Regenrückhaltebecken ein Risiko für die Wasserversorgung Egloffstein darstellen kann. Man vereinbarte, zusammen mit Experten, vor Ort den Plan genau zu erörtern. Die anwesenden Mitglieder der Wasserschutzgemeinschaft werten ein Regenrückhaltebecken an dieser Stelle als äußerst gefährlich und für überflüssig. Die Wasserschutzgemeinschaft bezog schriftlich Stellung dazu.
September 2004
Wildpark Hundshaupten
in der NN am 21.9.04 war zu lesen, daß der Hundshauptener Wildpark allmählich zum Zoo umgestaltet werden soll.
Damit kann sie gut leben, erklärt Leiterin Karola Wendschuh, denn die Praxis hat gezeigt, daß Änderungen nötig sind. Entworfen wurde das Zoo-Konzept von Dr. Udo Gansloßer und seinen Studenten. Die Tiere sollen mehr Lebensraum bekommen und ein dringend benötigtes Rückzugsgebiet erhalten. Erst im Herbst, wenn der Besucherstrom nachläßt kann mit der Neugestaltung begonnen werden. Wir sind auf das Ergebnis gespannt.
August 2004
Übergabe des Duft- und Kräutergartens an die Gemeinde
Die Egloffsteiner Kneippanlage neu zu gestalten war das Ziel der „Gemeinschaftsaktion Herbst 2003" .
Nach dem Motto „Unser Luftkurort soll schöner werden" beteiligten sich die örtlichen Vereine, Bund Naturschutz,Fränkische Schweiz-Verein, Kneippverein Trubachtal e.V. und Umgebung, Schutzgemeinschaft zum Erhalt der eigenen Wasserversorgungen, mit Einsatz und Geldspenden an dem Projekt.
Es wurden vier neue Sitzbänke, die in ehrenamtlicher Arbeit gefertigt wurden, am Trubachufer aufgestellt. Zwei Duftkräuter-Hochbeete, natursteinumrandet, mit Arznei- und Duftpflanzen wurden angelegt. An die Schutzdachsäulen wurden Kletterpflanzen gesetzt und in der näheren Umgebung der Anlage duftende Sträucher gepflanzt.
Am Sonntag 1.August 10.30 ist mit einer kleinen Feier die Übergabe an die Gemeinde.
Fotos von der Übergabe

aus der NN vom 27.7.04
Schließt die Postagentur in Egloffstein?
Die Post wurde ermahnt. MdB Koschyk setzt sich für Filialen in Gräfenberg und Egloffstein ein.
Mdb Hartmut Koschyk (CSU) hat sich in die Debatte über den Erhalt von Postfilialen in der Stadt Gräfenberg und im Markt Egloffstein eingeschaltet, schreibt er in einer Pressemitteilung.
Hintergrund war eine offizielle Unterrichtung Koschyks durch die Deutsche Post AG, daß Gräfenberg und Egloffstein die Vertragsverhältnisse für den Betrieb der jeweiligen Postfiliale in beiden Kommunen von den Betreibern gekündigt worden sind. Rückfragen Koschyks beim Bürgermeister von Gräfenberg Werner Wolf und dem zurzeit amtierenden 2. Bürgermeister des Marktes Egloffstein Stefan Förtsch haben ergeben, dass die von der Deutschen Post AG vorgegebenen Vertragsbedingungen dazu geführt haben, daß die Filialverträge aufgekündigt worden sind.
Dazu hat Koschyk die Deutsche Post AG auf einen einstimmigen Beschluß des Deutschen Bundestages d.J. hingewiesen, in dem sich der Deutsche Bundestag vorbehält bei Nichteinhaltung der Selbstverpflichtung der Deutschen Post AG zur Erbringung bestimmter Postdienstleistungen, gesetzgeberische Maßnahmen zu ergreifen, die die Verpflichtungen detailliert regeln und wirksame Sanktionen vorsehen.
Koschyk hat die Deutsch Post AG aufgefordert, durch zumutbare Vertragsbedingungen und durch Gespräche mit den kommunalen Verantwortlichen in Gräfenberg und Egloffstein, die Voraussetzung dafür zu schaffen, daß auch in Zukunft ein Partner für den Betrieb einer Postfiliale in beiden Kommunen gefunden werden kann.
Koschyk wörtlich: In Gräfenberg und Egloffstein muß die Deutsche Post AG auch in Zukunft die flächendeckende und angemessene Versorgung der Bevölkerung mit Dienstleistungen gewährleisten.
aus der NN vom 27.7.04
Schloß Hundshaupten bleibt beim Landkreis.
Diese Entscheidung traf der Kreistag gestern mit knapper Mehrheit. In den zurückliegenden Wochen hatte sich eine Rückgabe des Adelssitzes und der Ländereien aufgrund von Erbschaftsansprüchen abgezeichnet.
Die Befürworter einer Rückübertragung hatten die prekäre Haushaltslage des Landkreises als Hauptargument ins Feld geführt. Einzig Landrat Reinhardt Glauber wollte nicht von seiner Haltung abrücken.:" Wir sind es den Erblassern schuldig, Wildpark, Wälder und Schloß zusammen zu lassen.", gab er sich überzeugt. Nicht zu vergessen sei das kulturelle und touristische Renommee, das Hundshaupten inzwischn erworben habe.
Der Kreistag hatte 19991 entschieden, sich die von Gudila Freifrau von Pöllnitz angebotenen Besitztümer - neben Schloß vor allem der 45 Hektar große Wildpark, ausgedehnte Wälder und ein Wohnhaus in Ebermannstadt - schenken zu lassen. Die Baronin und langjährige CSU-Landtagsabgeordnete starb 2002 im Alter von 88 Jahren.
Offenbar war jahrelang versäumt worden, die Schenkung durch eine Grundbucheintragung für den Kreis zu sichern. Festgelegt wurde aber, daß Immobilien unnd Grundstücke erst 10 Jahre nach der Grundbucheintragung voll ins Eigentum des Landkreises übergehen sollten. Diese Zeitspanne war noch nicht abgelaufen, was prompt den Adoptivsohn der Baronin , Heinrich Freiherr von Pöllnitz, auf den Plan rief.
Mai 2004
Projekt "Kulturwege Egloffstein" gerät ins Stocken.
In einer Sitzung Ende April, überraschte Bürgermeister Meier den Gemeinderat mit der Information, daß für das Projekt Kosten in Höhe von ca 25.000 Euro zu erwarten seien. Dies könnte allerdings durch Zuschüsse vermindert werden. Der Gemeinderat entschied daraufhin, ein zweites Angebot für die Informatiuonstafeln einzuholen, sowie die Zuschußmöglichkeiten genau abzuklären. Vor Oktober ist nicht mehr mit dem Start der "Kulturwege Egloffstein" zu rechnen.
aus der NN vom 15.4.04
AST statt Diskobus
Forchheim - Die Fahrten der Diskobusse werden in der Zeit vom 8.Mai bis 30. September eingestellt. Während dieser Zeit kann das Anrufsammeltaxi (AST) in Anspruch genommen werden. Fahrtwünsche sind mindestens eine Stunde vor Abfahrtszeit bei der AST-Zentrale, Telefon 09191 86-161, anzumelden. Samstags ist die Zentrale von 13 - 0 Uhr erreichbar.

März 2004
Projekt "Kulturwege Egloffstein"
Herr Prof. Dr. Bätzing und seine Studenten vom geographischen Institut Erlangen stellten zusammen mit Kreisheimatpfleger Dr. Weber, in einer Veranstaltung in der Aula der Schule, das Projekt "Kulturwege Egloffstein" vor. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurde die Kulturgeschichte und Entwicklung Egloffsteins analysliert.
Während Egloffstein in den vergangenen Jahrhunderten, besonders durch das Geschlecht von derer von Egloffstein, eine wichtige und einflußreiche Stellung besaß, stagnierte die Bedeutung des Ortes in den letzten 150 Jahren, in denen auch keine wesentliche Weiterentwicklung mehr stattfand.
Zukünftige Perspektiven für Egloffstein sieht man hauptsächlich im Tourismus. Dafür erarbeitete die Arbeitsgruppe sogenannte "Kulturwege", um den Ort touristisch aufzuwerten. Die Rundewege sollen an kulturhistorisch interessanten Gebäuden vorbeiführen, an denen Schautafeln über die Geschichte der Häuser informieren, auf die Hausnamen hinweisen und an deren ürsprüngliche Nutzung erinnern. Wirte und andere Gewerbe könnten mit eigenen Ideen und Aktivitäten auch zum wirtschaftlichen Gelingen beitragen.
Schon am 16. Mai soll mit einem großen Fest die Einweihung stattfinden.

aus der NN vom 10.3.04
Egloffstein wird "Edel und Frei"
Nicht nur für die Gemeinde, auch für den Heimatverein steht dieses Jahr unter dem Motto der Landesausstellung "Edel und Frei - Franken im Mittelalter". Das wurde während der Jahreshauptversammlung im Gasthaus zur Linde deutlich. In Egloffstein ist ein Teil der Landesausstellung zu sehen , verkündete der Vorsitzende Ralf Greiner-Jacob stolz.
Die Burg mit ihrer uralten Reichsritterschaft wird vom 13. Mai bis 24. Oktober ein Thema sein und damit Teil des überregionalen Kulturpfades der fast alle Landkreise Frankens miteinander verbindet. Aus diesem Anlass werden viele Veranstaltungen in Egloffstein unter einem "mittelalterlichen Motto" stehen: unter anderem das Johannisfeuer am 25. Juni und das Weinfest am 2.August. Geplant ist auch ein Mittelaltermarkt am 25.Juli rund um die Burg und im Burghof, der das Treiben vor rund 1000 Jahrenlebendig werden läßt.
Anlässlich der Frankenausstellung wird es heuer auf Burg Egloffstein regelmäßig Burgführungen geben, die auch in den ehemaligen Pferdestall führen werden, wo zahlreiche Exponate zu bewundern sind. Greiner-Jacob rief die ca. 40 Anwesenden auf, sich Gedanken um die Ausgestaltung der Feste und entsprechende Kleidung zu machen.
Am 17. März wird es in der Pausenhalle der Schule eine Präsentation mit Professor Bätzing (Uni Erlangen) geben, in der dieser (ergänzend zum frankenweiten Kulturweg) einen Kulturpfad durch alle Ortsteile der Gemeinde Egloffstein der Öffentlichkeit vorstellen wird. Passend dazu teilte Lilo Meier mit,daß die Gemeinde Egloffstein seit kurzem auch Mitglied der Burgenstraße ist, die von Heibronn bis Prag führt und heuer 50-jähriges Bestehen feiert. Gründe genug also, um der kommenden Tourismussaison freudig entgegen zu blicken.
Auftakt der Tourismussaison ist wie jedes Jahr das Schmücken der Osterbrunnen und damit verbunden ein Massenansturm von Naherholern, vorallem aus dem Großraum Nürnberg......
aus der NN vom 8.1.04
Ein Feuerwehrauto von Quelle
Affalterthal (rl) Die Freiwillige Feuerwehr hat sich ihren lang gehegten Wunsch selbst erfüllt: Sie verfügt nun über ein gutes und technisch einwandfreies Feuerwehrauto, das ihr kürzlich von der Quelle-Werksfeuerwehr in Fürth kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.
Kommandant Siegfried Dietel, der diesen "Handel" eingefädelt hatte, berichtete in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr über die Vorgeschichte dieses im Landkreis Forchheim einmaligen Vorganges.Demnach erfuhr er von einem Freund im letzten Jahr, daß die Werksfeuerwehr des Versandhauses Quelle ihr altes, 1998 für 80 000 Mark überholtes LF 16/8 verkaufen will. Daraufhin gab es zahlreiche Gespräche mit dem Leiter der Berufswehr. Als die prekäre Finanzsituation der Gemeinde Egloffstein dargelegt war, erklärte sich das Versandhaus bereit, das Fahrzeug kostenlos zu überlassen. Das Löschfahrzeug kam noch vor Weihnachten in den heimischen "Stall"....
....Im März wird die Zulassung mit einem Fest, zu dem auch Vertreter des Versandhauses Quelle erwartet werden, gefeiert.

Oktober 2003
Egloffsteiner Bürger und Vereine verschönern die Kneippanlage in Egloffstein.
Die Egloffsteiner Kneippanlage neu zu gestalten war das Ziel der „Gemeinschaftsaktion Herbst 2003" .
Nach dem Motto „Unser Luftkurort soll schöner werden" beteiligten sich die örtlichen Vereine, Bund Naturschutz,Fränkische Schweiz-Verein, Kneippverein Trubachtal e.V. und Umgebung, Schutzgemeinschaft zum Erhalt der eigenen Wasserversorgungen, mit Einsatz und Geldspenden an dem Projekt.
Es wurden vier neue Sitzbänke, die in ehrenamtlicher Arbeit gefertigt wurden, am Trubachufer aufgestellt. Zwei Duftkräuter-Hochbeete, natursteinumrandet, mit Arznei- und Duftpflanzen wurden angelegt. An die Schutzdachsäulen wurden Kletterpflanzen gesetzt und in der näheren Umgebung der Anlage duftende Sträucher gepflanzt.
Im Frühjahr wird die Beschilderung vorgenommen. Die Pflege übernehmen ehrenamtlich Mitglieder des Kneippvereins.

aus der NN vom 12.8.03
Bieberbach: Dorfplatz wird neu gestaltet
Ungewöhnlich viel Gemeinsinn demonstrieren die Dorfbewohner des Egloffsteiner Ortsteiles Bieberbach: Gemeinsam gestalten sie zur Zeit ihren Dorfplatz zur guten Stube mit einem See in der Mitte um und finanzieren zudem die Materialkosten vor, um so die Gemeindefinanzen zu schonen.
Ohne diese Eigenarbeit hätten die Bieberbacher noch Jahre auf ein schönes Ortszentrum warten müssen, denn die Gemeinde Egloffstein hat nicht das nötige Geld dazu. Daher hat der Heimatverein Club 22 unter seiner Vorsitzenden Anna Lengenfelder die Initiative zur zentralen Ortsverschönerung ergriffen....

aus der NN vom 18.3.03
Fernwanderrouten: "Frankenweg ist nächstes Ziel"
....Ab 2004 soll die Route vom Rennsteig (Thüringen) bis zur Fränkischen Alb führen. Der Weg wird auf einer Länge von 4,2 km die Gemeinde Egloffstein berühren. Pöhlmann (Hauptvorsitzender des Fränkischen-Schweiz-Vereins) hofft auf Förderung aus Finanzmitteln des Naturparkvereins und der Oberfrankenstiftung. Drei große Heimatvereine wirken mit: Frankenwaldverein, Fränkischen-Schweiz-Verein und der Fränkische Albverein. Pöhlmann begrüßt , daß der Frankenweg den Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen einbindet....

aus der NN vom 2./3.3.03
Weg mit Lücken - Radwegenetz mit Schwächen
Die Verbesserung des Radwegenetzes und die überregionale Vermarktung für Radtouristen könnte eine Aufgabe für die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim sein.
Diesen Vorschlag unterbreitete CSU-Bundestagsabgeordneter Thomas Silberhorn noch einem Gespräch mit Jürgen Moser und Frank Wessel vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, Ortsgruppe Forchheim.
An der derzeitigen Streckenführung monierten Frank Wessel und Jürgen Moser, daß einige wenige Schwachstellen die Vernetzung der Radwege erheblich behindern und eine überregionale touristische Vermarktung unmöglich machen würden. Wünschenswert sei eine neue Trassierung der Radler-Strecken Bamberg - Zapfendorf (Maintal-Radweg), Behringersmühle-Waischenfeld (Fränkische-Schweiz-Radweg) und Pretzfeld - Egloffstein - Obertrubach (Trubachtal-Radweg).
Der im vergangenen Jahr neu gewählte Bundestagsabgeordnete Silberhorn wies darauf hin, daß bei sachgerechter Planung auch Bundesmittel aus dem Nationalen Radverkehrsplan zur Verfügung stehen könnten. Mehr Informationen zum Radweg lesen sie hier

aus der NN vom 30.11.02
"Kulturerlebnis" geplant
Hundshaupten - Eine gezielte Förderung des unterentwickelten "Raumes Trubachtal" verspricht sich der Egloffsteiner Gemeinderat vom EU-Leader-Projekt "Kulturerlebnis Fränkische Schweiz". Das Gremium stimmte deshalb dem entsprechenden Programm für den Gemeindebereich, in seiner jüngsten Sitzung in Hundshaupten, mit großer Mehrheit zu. Für den Raum Egloffstein zeigte Projektmanager Anton Eckert besondere Handlungsfelder im Bereich Kultur auf. Der Kulturreferent des Landratsamtes hob als Hundshauptener Besonderheiten die "Burgenkundliche Sonderausstellung" und die mittelalterliche Scheune hervor.
Für die Scheune sei bereits der Abriss diskutiert worden, betonte der Vertreter des Landratsamtes bei der Sitzung im Gemeindehaus Hundshaupten. Durchgeführte Untersuchungen des Gebälks hätten ergeben, daß die Entstehung der Scheune auf das Jahr 1601 zurückgeht.
Die Sanierung des in Franken einmaligen Denkmals dürfte insgesamt 60.000Euro kosten. Toni Eckert bedauerte, daß die Sanierung der Felsenkeller von Egloffstein wegen der Höhe der Kosten zur Zeit nicht in das Leader-Projekt aufgenommen werden können. Eckert weiter: Die Einzelprojekte werden vom jeweiligen Träger und eventuellen Sponsoren finanziert. Für die Gemeinschaftsprojekte gibt es einen dreifach gegliederten Umlageschlüssel. Für den Markt Egloffstein mit seinen 2145 Einwohnern ist bei einem Jahresbeitrag von je 73Cent pro Einwohner eine Summe von 156 Euro jährlich fällig, umgerechnet auf fünf Projektjahre eine Gesamtleistung von 780 Euro.
Für Einzelobjekte werden voraussichtlich erst 2005 Mittel benötigt. Die Gemeinschaftsprojekte sollen ab 2003 bedient werden.
Der Gemeinderat beschloß die Beteiligung des Marktes Egloffstein an den vorgestellten Leader-Plus-Projekten "Kulturerlebnis Fränkische Schweiz". Für das Einzelprojekt Kulturscheune Hundshaupten, ist eine Beteiligung des Marktes in Höhe von 10.000Euro vorgesehen. Dieser Betrag soll ab 2005 in zwei Raten zu jeweils 5000Euro vorgesehen werden.
Zu den besonderen Handlungsfeldern von Leader-Plus gehört auch ein 130km langer Wanderweg in einem 28.000 Bewohner zählenden Gebiet, mit Forchheim im Westen und Egloffstein im Osten. Nördliche Grenze ist Gößweinstein und die südliche liegt bei Kunreuth.

Artikel aus der NN vom 18.9.02:
Bericht aus der letzten Gemeinderatssitzung in Obertrubach:
Radweg von Untertrubach aus wird gebaut....
....ein weiterer Punkt galt den Wünschen der Trubachkommune , den Radwegebau im Trubachtal voran zu bringen. Hierzu fand kürzlich ein Gespräch mit Landrat Glauber, Baudirektor Erhardt vom Straßenbauamt Bamberg, sowie den Bürgermeistern Erhard Müller (Pretzfeld), Christian Meier (Egloffstein) und Willi Müller (Obertrubach) statt.
Ergebnis dieser Diskussionsrunde war, daß bis Ende 2003/2004 vorhandene Lücken im Bereich zwischen Pretzfeld und Untertrubach geschlossen werden sollen.

Juni 2002
UGL- Gemeinderat Nikolaus Thäter ist der neue Jugendbeauftragte der Gemeinde.

8.5.02
Vereidigung des neuen Gemeinderates
Am 7.5. legten die 9 neuen Gemeinderäte, im Rahmen der ersten gemeinsamen Sitzung in Mostviel, ihren Amtseid ab. Das neue Gremium besteht aus 14 Gemeinderäten und dem 1. Bürgermeister. Die UGL wird von Christiane Andresen, Nikolaus Thäter und Wolfgang Wiesenhütter vertreten.
Stefan Förtsch aus Affalterthal wurde als 2. und Hans Leibinger aus Hundshaupten wurde als 3. Bürgermeister gewählt.
Anschließend einigten sich die Ratsmitglieder auf 4 Ausschüsse:
- Bau- und Umweltausschuß,
- Finanzausschuß
- Rechnungsprüfungsausschuß
- Tourismusausschuß
Eigentlich wollte Bürgermeister Meier den Tourismusausschuß nicht mehr etablieren. Christiane Andresen konnte die Räte jedoch überzeugen, daß gerade dieser Ausschuß für die zukünftige Gestaltung der Gemeinde unentbehrlich ist.
Die UGL-Räte sind in allen Ausschüssen mit einer Stimme vertreten.

30.3.2002
Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen fand der erste von drei Bauernmärkten auf dem Wanderparkplatz in Egloffstein statt. Viele interessierte Käufer und Besucher fanden ein reichhaltiges Angebot aus der Region. Unbedingt vormerken: nächster Termin 29.Juni.
Aufräum- und Reinigungsaktion 2002
An der diesjährigen Aufräum- und Reinigungsaktion der ortsansässigen Vereine und der Gemeinde nahmen in Egloffstein 42 Kinder und fast 50 Erwachsene teil. Gearbeitet wurde an zwei Samstagen (9. + 16. März) und einem Nachmittag und folgende Aktionen wurden in Angriff genommen:
- Säuberung der Wege und Straßenränder und einiger Wanderwege
- Baumfällaktion arn Freibad
- Aufräumungsarbeiten an der Kneippanlage und dem Skaterplatz
- Verschönerungsarbeiten auf dem Spielplatz
- Säuberung der Straßenschilder und Fenster gemeindeeigener Gebäude
Ebenfalls waren viele Bürger/innen in Schlehenmühle, Schweinthal und Affalterthal im Einsatz und führten Pflege- und Reinigungsarbeiten durch.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich an den Aufräumaktionen beteiligten, die ihre Zeit und Mithilfe zur Verfügung stellten!
Wieder einmal hat sich gezeigt, daß gemeinschaftlicher Einsatz nicht nur Spaß bringt, sondern viel Positives für unser Ortsbild und unsere Landschaft bewirkt.

Aus der NN vom 19.2.2002
Dickes Ei in Bieberbach
Der Osterbrunnen in Bieberbach steht weiterhin im Guinessbuch der Rekorde. Die deutsche Redaktion des international verbreiteten Werkes bestätigte den Bieberbachern schon zum zweiten Male ihre Rekordleistung. Der Osterbrunnen in dem 376-Seelen-Ort auf dem Jura den jährlich 30 000 Ausflügler und Touristen bewundern, wurde mit 11 108 handbemalten Eiern geschmückt.
 
 
 

 

 

 

 

 

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